Sonntag, 23. April 2017

Richard Laymon – Die Tür

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. März 2017
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453676732
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Tief und düster ragt es in die Nacht empor. Das sogenannte Horrorhaus. Schreckliche Morde sollen dort über die Jahrzehnte geschehen sein. Immer wieder ist die Rede von Bestien, die grausame Massaker in dem Haus angerichtet haben sollen. Doch wer soll solche Schauergeschichten schon ernst nehmen? Dem jungen Mark geht es vor allem darum, Alison zu beeindrucken. Das Mädchen verspricht ihm ein Date, eine Nacht im Horrorhaus. Im Keller des makabren Anwesens will Mark sich seinen Ängsten stellen – ohne zu wissen, dass ihn ein Inferno des Grauens erwartet …




Der Autor:


Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom


Das erste Mal bin ich von einem Laymon nicht wirklich begeistert. Die ersten beiden Stories „Die Tür“ und „Die Wildnis“  haben mir ohne Frage sehr gut gefallen. Jedoch war meine Erwartung etwas anders geartet, ich meine das Buch wurde als der vierte Band von „Der Keller“ vermarktet und entsprechend waren meine Erwartungen.
Beide Stories für sich waren ansprechend doch leider viel zu kurz, ich denke daraus hätte man jeweils für sich viel mehr machen können.
Die Figuren und Schauplätze sind wie gewohnt aufs Beste ausgearbeitet so dass ich gleich Bilder in meinem Kopf hatte. Die Spannung ist gleich von Anfang an auf einem hohen Level und kann sich zum jeweiligen Ende hin steigern, auch das ist nichts Neues. Soweit das Positive. Bei den beiden Stories hatte ich trotz steigender Spannung das Gefühl, dass es jeweils darum ging die Story möglichst schnell zu ihrem Ende zu führen. Wie gesagt ich finde das schade, denn meiner Meinung nach wäre hier deutlich mehr möglich gewesen.
In der Summe komme ich hier aber dennoch auch 3 von 5 Sternen. Bin aber überzeugt dass das nächste Buch des Autors bzw die deutsche Veröffentlichung wieder deutlich besser sein wird, weil dann eher in sich abgeschlossen und das Gefühl des schnell beenden wollens.





Unsere Bewertung:




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Dienstag, 11. April 2017

Ivo Pala – Schwarzer Horizont

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2016
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426519158
Preis: 14,99 €




Der Klappentext:


Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal.

Der Auftakt zur »Dark World Saga«: Ein düsterer, actiongeladener Fantasy-Roman mit hohem Blutzoll





Der Autor: 

Ivo Pala ist Thriller- und Fantasy-Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramaturg für Film und Fernsehen. Um die Stimmung der See, die in der Serie eine wichtige Rolle spielt, besser einfangen zu können, ist er für seine Arbeit an "Schwarzer Horizont" von Berlin an die Küste gezogen.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von mienebaya-74


Imposanter Auftakt der Dark World Saga
Vor ein paar Monaten habe ich auf der Buchmesse schon mal in die ersten Seiten eingelesen und musste mich damals schon bremsen. 
Mein Fazit nachdem ich das Buch jetzt bis zum Ende gelesen habe, 
spannend von der ersten bis zur letzten Seite. 
Extrem düster, wie man sich die Welt nach so einem Ereignis vorstellt, hat der Autor seine Story in Scene gesetzt. Clans die brutal ums Überleben kämpfen, Lebensmittel-und Wasserknappheit
durch die ewige Dunkelheit. 
Ivo Pala's Schreibstil hat mich sofort gepackt. Das Buch liest sich sehr flüssig, und man ist sofort mitten in der Geschichte. Trotz der 
düsteren Stimmung und der zerstörerischen Gewalt, ist ihm ein sehr imposantes Abenteuer gelungen. Besonders gefallen hat mir
die Figur des Kriegers Raymo, der seinem Schicksal immer wieder trotzt und im Angesicht des Todes seinen Humor nicht verloren hat. 

Perfekt passt auch das Cover des Buches. 

Für mich ist klar das ich die beiden Folgebände der Trilogie auch unbedingt lesen muss. 

5 Sterne Kauf -und Leseempfehlung





Unsere Bewertung:




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Freitag, 7. April 2017

Die große Osterbuchsuche mit Mundolibris und der DTV-Verlagssellschaft



Liebe Freunde, Autoren, Verlage und Leser unseres Blogs,

Ostern kommt mit großen Schritten und wir der Mundolibris Buchblog und die dtv Verlagsgesellschaft möchten Euch beschenken.
Am Ostersamstag werden wir für Euch ein Buch in der Innenstadt von Frankfurt verstecken.
Wir werden dies natürlich auch durch Fotos dokumentieren und ihr dürft uns Fragen dazu stellen um dem Versteck langsam näher zu kommen.
Wir posten die Hinweise nicht nur bei Facebook, sondern auch via Twitter und Instagram.
Wir und die dtv Verlagsgesellschaft würden uns sehr freuen wenn ihr uns dann Bescheid gebt, idealerweise mit einem Foto, ob ihr das Buch gefunden habt und wo.

#DTVOSTEREI

Wo findet Ihr uns?




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Und natürlich das interessanteste für Euch. Was verschenken wir?

Es handelt sich um ein Buch von einem wahnsinnig sympathischen  dänischen Schriftsteller.
Ihr könnt es Euch denken, es handelt sich dabei um

JUSSI ADLER-OLSEN

und wir verstecken für Euch seinen neuen Thriller Selfies!





Das Team von Mundolibris bedankt sich recht herzlich bei der Dtv-Verlagsgesellschaft für ihre Unterstützung!

Dienstag, 4. April 2017

Patrick S. Tomlinson – The Ark – Die letzte Reise der Menschheit

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. April 2017
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426520482
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Die Einsätze sind hoch in Patrick S. Tomlinsons faszinierendem Science Fiction-Debüt - denn die Arche ist die letzte Hoffnung der Menschheit.

Nachdem die Erde zerstört wurde, sind die letzten 50.000 Menschen auf einem gewaltigen Raumschiff, der „Arche", unterwegs zum nächsten bewohnbaren Planeten. Beinahe hundert Jahre hat die Reise bereits gedauert, erst die jetzige Generation von Bewohnern soll die Ankunft erleben. Das Leben an Bord ist streng reglementiert, jeder Bewohner ist über ein Implantat jederzeit zu orten. Dennoch verschwindet der brillante junge Wissenschaftler Edmond Laraby spurlos – und wird kurz darauf tot aufgefunden. "Selbstmord", heißt es von offizieller Stelle, doch Detective Bryan Benson hegt Zweifel: Was hat es mit den Aufnahmen von Tau Ceti auf sich, die Laraby ausgewertet hat? Und wie hängt eine Geheimorganisation, deren Mitglieder sich durch Vortäuschen des eigenen Todes der Überwachung entzogen haben, in der Sache mit drin?

"Wenn Sie einen Mix aus hervorragender Science Fiction und Action-Thriller suchen, dem eine Prise Mystery beigemengt wurde, dann lesen Sie dieses Buch!"
SF & F Reviews




Der Autor:


Patrick S. Tomlinson lebt und arbeitet in Milwaukee, Wisconsin. Wenn er nicht schreibt, arbeitet er an seinem neuen Bühnenprogramm als Stand-up-Comedian. "The Ark - Die letzte Reise der Menschheit" ist sein erster Roman.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich muss gestehen, dass mich dieser Roman ein wenig überrascht hat. Hatte ich eigentlich einen der typischen Sci-Fi-Romane erwartet ist dieser doch nicht ganz so typisch.
Es scheint eher ein Mix aus Sci-Fi und einem Thriller zu sein und finde dieser Mix ist wirklich große Klasse.
Spannende Protagonisten, die mir durchweg alle sehr real erscheinen. Sie haben die nötige Tiefe und wirken auf mich nicht konstruiert, wie so oft in Sci-Fi-Romanen. Natürlich hat man für die Figuren in einem  Sci-Fi-Roman keine realen Vorbilder.
Besonders gut gelungen finde ich die Beschreibung der Schauplätze an Bord der Arche. Sie erzeugte bei mir sofort deutliche Bilder in meinem Kopf. Und so kam es wie es kommen musste, mein Kopfkino begann zu rattern, bis hin zum spannenden Finale hin.
Die Story an sich ist eine Politcrimestory die die unterschiedlichen Ansichten der Besatzungsmitglieder aufzeigt. Doch mehr möchte ich dazu nicht verraten, denn ich finde dieses Debüt des Autoren sollte sich jeder Sci-Fi-Fan selbst vornehmen.
Ich wurde vom Autor hier wirklich aufs Beste unterhalten und bin sehr gespannt was er als nächstes vorlegen kann.
Von mir sind das für dieses Debüt 5 von 5 Sternen. Und eine Leseempfehlung.




Unsere Bewertung:




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Silvia Stolzenburg - Blutfährte

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 343 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. März 2017
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839220696
Preis: 15,00 €




Der Klappentext:


BLUTIGE HATZ  
Als Oberleutnant Mark Becker den Auftrag erhält, einem unerlaubt abwesenden Sanitätsfeldwebel nachzuspüren, ahnt er nicht, in welche Gefahr er sich damit begibt. Was zuerst nach einem einfachen Auftrag aussieht, verwandelt sich schon bald in einen äußerst verzwickten Fall. Wenige Tage später findet die Kriminalpolizei eine Leiche in einem Hotel. Alle Spuren deuten auf den verschwundenen Sanitätsfeldwebel. Mark Becker wird als Berater hinzugezogen und bald beginnt eine atemlose Jagd auf einen skrupellosen Killer ...





Die Autorin:


Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten Roman. Sie arbeitet als Vollzeitautorin und lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad und recherchierte vor Ort bei der Bundeswehr, dem SEK und der Gerichtsmedizin - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

So langsam aber sicher wird es schwierig zu sagen was von Silvia Stolzenburg mir am besten gefällt. Sind es ihre Historischen Romane, die Krimis oder nun jetzt auch ihr(e) Thriller?
Ich meine es sind alles tolle und sehr spannende Bücher, aber mir fällt die Entscheidung jetzt extrem schwer.
Hier legt sie nun ihr Thrillerdebüt vor und man könnte meinen dass sie nie etwas anderes geschrieben hätte. Der Aufbau der Story und der Spannung ist so als wäre es keine Story sondern eher aus dem echten Leben entnommen.
Schauplätze und Figuren sind so plastisch beschrieben, dass sie echt und real rüberkommen.
Die Figuren wirken nicht im Geringsten konstruiert sondern echt und lebendig. Bei jeder einzelnen Figur hatte ich ein reales Bild im Kopf und so stand ich dann auch mitten in der Story und es war als wenn ich zum Team gehöre und mitermittle.
Schon auf den ersten Seiten sprang mein Kopfkino an und ratterte bis hin zum hochdramatischen Finale. Ein Finale welches man kaum besser machen kann wie ich finde, und ich würde mich doch sehr wundern wenn diese Story nicht irgendwann auf der großen Leinwand oder zumindest im TV zu sehen wäre. Großartig, oder besser, das war ganz großes Kino!
Es ist mit der Autorin wirklich so, dass sie wie ein guter Wein, mit jedem Jahr bzw mit jedem Buch immer besser wird.
Wie sie mir schon verraten hat, wird es von diesem Ermittler in Blutfährte auch noch einen Nachfolgeband geben und ich bin schon heute sehr gespannt auf das Buch.

Von mir gibt es für diesen tollen Thriller 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!




 Unsere Bewertung:




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Montag, 3. April 2017

Sabine Vöhringer – Die Montez-Juwelen

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 280 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. März 2017
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839220566
Preis: 11,99 €




Der Klappentext:


DER HACKERHAUS-KRIMI
  »Ihre Schönheit verzaubert, ihr Glanz weckt Begierde«. Als Geschenk Ludwigs I. an seine Maitresse verführten die Juwelen schon im 19. Jahrhundert zu verhängnisvoller Liebe und tödlicher Leidenschaft. Tatsächlich taucht kurz nach der Schmuckpräsentation in der Hofstatt eine Leiche am Fischbrunnen des Marienplatzes auf. Hauptkommissar Tom Perlinger, bayerischer Sonnyboy mit amerikanischen Wurzeln, trifft nicht nur auf familiäres Chaos und seine Jugendliebe, sondern ausgerechnet sein Halbbruder Max, der Wirt des Hackerhauses, wird des Mordes verdächtigt …





Die Autorin:


In der Nähe von Karlsruhe aufgewachsen, verbrachte die Autorin nach dem Abitur ein Jahr in Südfrankreich und studierte anschließend in Pforzheim. Nach dem Design Diplom zog es sie zu einem Redaktionsvolontariat nach München, anschließend arbeitete sie freiberuflich bei namhaften Zeitschriftenverlagen. Sie gründete 1997 eine Agentur und 2004 mit einer Partnerin einen Verlag, der Kinder- und Reisemagazine publiziert. Sabine Vöhringer ist verheiratet und lebt mit Mann, zwei Teenagern und Hund im Münchner Süden. Ausschlaggebend für ihr erstes Buch waren die früh geweckte Leidenschaft für spannende Kriminalgeschichten, das Interesse an der bayerischen Geschichte und die Begeisterung für die Münchner Lebensart.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Bislang war die Autorin ein für mich unbeschriebenes Blatt. Kurz nach dem Erscheinungstermin war dann hier in Frankfurt eine Lesung mit der Autorin, klarer Fall das musste ich hin und habe das Buch gleich mitgenommen.
Ich muss gestehen, dass sich das gelohnt hat, denn es erwartete mich ein spannender Krimi gewürzt mit einem ordentlichen Teil Münchner Lokalkolorit.
Die Figuren haben die notwendige Tiefe die es für einen guten Krimi braucht und die Story wirkt gut durchdacht so, dass man nie das Gefühl hatte, dass die Story konstruiert wäre. Neben den Figuren sind die Schauplätze wirklich sehr gut beschrieben, so dass es dem Leser so vorkommt, er steht mitten in der Geschichte und nicht nur außen vor als Leser.
Sehr gut gelungen sind die Dialoge, zum Teil in Dialekt geführt, was dazu führt dass sie noch echter wirken.
Ich hatte nie das Gefühl dass es sich bei der Autorin um eine Debütantin handelt, sondern kam es mir eher vor, als wäre sie schon ewig lange im Geschäft. Keine Längen die den Leseflluss hemmen, sondern eher ein sehr angenehmer Schreibstil der den Leser leicht dazu verleitet mehr als geplant zu lesen. Einmal in der Story eingetaucht ist es nahezu unmöglich das Buch beiseite zu legen.
Mich konnte die Autorin mit ihrem Erstling sehr gut unterhalten und ich bin schon heute sehr gespannt, was da in Zukunft noch kommen könnte.
Der Spannungsbogen ist sehr fein geflochten und steigert sich von der ersten Seite immer mehr fast bis ins unerträgliche. Das war in meinen Augen großes Kino, das kann man nicht lernen, das ist angeboren. Chapeau!
Von mir gibt es für diesen tollen Kriminalroman 4 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung!






Unsere Bewertung:




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Dienstag, 28. März 2017

Jussi Adler-Olsen - Selfies

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2017
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
ISBN: 978-3423281072
Preis: 23,00 €




Der Klappentext:


Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q
Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?





Der Autor:


Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
1997 erschien sein erster Roman ›Das Alphabethaus‹. Er erreichte in Schweden, Holland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen sofort die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ›Firmaknuseren‹ (2003) und ›Das Washington Dekret‹ (2006), bevor Jussi Adler-Olsen 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, ›Erbarmen. Die Frau im Bunker‹, einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit ›Schändung. Fasanentöter‹, dem zweiten Fall für Carl Mørck, die Bestsellerlisten, es folgten 2009 ›Erlösung. Flaschenpost von P‹, der dritte Fall für Carl Mørck, 2010 ›Verachtung. Akte 64‹, der vierte Fall für Carl Mørck, 2013 ›Erwartung. Der Marco-Effekt‹, der fünfte Fall für Carl Mørck und im März 2015 mit ›Verheißung. Der Grenzenlose‹ der sechste Fall für das Sonderdezernat Q in Deutschland. Der Thriller ›TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern‹ erschien im Oktober 2015 in Deutschland. Im März 2017 erscheint ›Selfies‹, der siebte Fall für das Sonderdezernat Q.
Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird seit 2012 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) für Kino und Fernsehen verfilmt. Die Verfilmungen von ›Erbarmen‹ (2013) und ›Schändung‹ (2014) wurden Riesenerfolge. 2015 kam ›Erlösung‹ ins Kino.
Jussi Adler-Olsens Werk wurde bereits mit vielen angesehenen Literaturpreisen im In- und Ausland ausgezeichnet, u. a. mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ›Erlösung‹, dem Reader’s Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 – dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist außerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors, in Frankreich erhielt er bereits mehrmals in Folge den Elle-Leserpreis. Für ›Erbarmen‹, den Auftakt seiner Thriller-Reihe um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q, erhielt Jussi Adler-Olsen 2012 den Barry Award in der Kategorie ›Bester Roman‹. Im März 2015 wurde er mit dem Ripper Award ausgezeichnet - dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Nachdem der Sechste Band doch ein klein wenig schwächer war, mich jedoch immer noch sehr gut unterhalten konnte, hat Adler-Olsen mit Band sieben nochmals eine Schippe draufgelegt. Schwierig für mich, weiß ich doch jetzt nicht wie ich das Buch bewerten soll.
Geschickte Wendungen und die gewohnt kritische Vorgehensweise machen diesen Thriller so genial.
Mehrere Erzählstränge, davon dieses Mal einer der sich mehr oder weniger in der Hauptsache um Rose, einer der Ermittlerinnen, dreht. Für mich war es von Anfang an sehr spannend wie es Adler-Olsen gelingt diese miteinander zu verweben. Vorab kann ich sagen, es ist wieder Bestens gelungen, so dass hinterher keine Fragen offen blieben.
Wie man es gewohnt ist erzählt Adler-Olsen die Geschichte so spannend, das der Leser neugierig bleibt, neugierig auf die folgenden Seiten und Kapitel. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es wirklich sehr schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.
Bildhaft beschreibt er die Figuren und Schauplätze, so sehr das beides zu leben scheint. Viele der Figuren sind so fein gezeichnet, auch die Nebendarsteller, dass sie einem vorkommen als wäre sie die Nachbarn oder Arbeitskollegen. Jeder mit seinen Macken, Ecken und Kanten, doch keiner irgendwie wie weichgespült, also wie als wären es künstliche Figuren.
Bei Jussi Adler-Olsen wirkt alles echt und ehrlich und genau das ist es was seine vielen treuen Fans vielleicht erklärt. Es wirkt nicht so als wenn er die sich die Story ausgedacht hat, sondern vielmehr als wenn er die Geschichten erlebt hat.
Und so wird es bei ihm nie langweilig, auch nicht nach der Lektüre des nunmehr siebten Bandes der Reihe um das Dezernat Q. Langsam aber sicher gehen mir die Superlative aus um seine Bücher zu lobpreisen. 
Für mich ist das eine klare Kauf- und Leseempfehlung!





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