Donnerstag, 14. September 2017

John Aldridge & Anthony Sosinski – Ein Fleck im Meer

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. Mai 2017
Verlag: Tempo-Verlag
ISBN: 978-3455001013
Preis: 20,00 €




Der Klappentext:


Was ist der einzelne Mensch in den Weiten des Ozeans? Nicht mehr als ein unbedeutender winziger Fleck? Wird Anthony mich retten? Und noch viel wichtiger: Wie lange halte ich durch? Diese Fragen stellt sich der 45-jährige John Aldridge aus Montauk. Mitten in der Nacht, vierzig Kilometer vor der Küste, ist der erfahrene Hummerfischer bei rauer See über Bord gegangen – unbemerkt von seinem Freund Anthony Sosinski, mit dem er gemeinsam das kleine Fischerboot Anna Mary betreibt. Als der aufwacht und Aldriges Abwesenheit bemerkt, ist es fast zu spät. Mitten im Atlantischen Ozean kämpft Aldrige ohne Schwimmweste ums Überleben, während sein Freund, die Küstenwache und sämtliche Fischer im Nordosten der USA fieberhaft versuchen, ihn zu finden und zu retten, bevor die letzte Welle über ihm zusammenbricht. Eine dramatische Geschichte über Willensstärke und Widerstandsfähigkeit, die auf beeindruckende Art zeigt, wie es einem Menschen allen Widrigkeiten zum Trotz gelingen kann, zu überleben. Die bewegende Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Männern, die alles füreinander tun würden.




Die Autoren:


John Aldridge
John Aldridge und Anthony Sosinski sind seit der Grundschule beste Freunde. Nach vielen Jahren, in denen sie als Fischer in Montauk, New York, gearbeitet hatten, erfüllten sie sich ihren Lebenstraum und kauften zusammen den Hummerkutter Anna Mary, der Mittelpunkt ihrer dramatischen Geschichte ist. Die beiden fahren immer noch täglich zum Fischen aufs Meer.
Quelle:

Anthony Sosinski
John Aldridge und Anthony Sosinski sind seit der Grundschule beste Freunde. Nach vielen Jahren, in denen sie als Fischer in Montauk, New York, gearbeitet hatten, erfüllten sie sich ihren Lebenstraum und kauften zusammen den Hummerkutter Anna Mary, der Mittelpunkt ihrer dramatischen Geschichte ist. Die beiden fahren immer noch täglich zum Fischen aufs Meer.






 Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Ein Fleck im Meer ist die wahre Geschichte zweier Freunde und ihrem Kampf um Leben und Tod.
Es ist kein Buch zum schnell weglesen sondern eher eines welches man genießen sollte und daher sollte man nur wenige Seiten am Tag lesen.
Es ist auch die Geschichte einer großartigen Freundschaft zweier Männer die sich fast ihr ganzes Leben kennen und schätzen. Einer Freundschaft die den jeweils anderen niemals aufgeben lässt. Ein wirklich herzberührendes Werk.
Die Autoren zeichnen sich durch einen wirklich tollen Schreibstil aus, der den Leser neugierig bleiben lässt. Seite für Seite bleibt es spannend teilweise sogar dramatisch und so kann der Leser eigentlich nicht umhin weiterzulesen.
Es reizt natürlich das Buch am Stück an einem Tag zu lesen, spannend genug ist es mit 256 Seiten auch kurz genug. Doch damit würde man der Story nicht gerecht werden, weil es auch ein Buch ist das lange nachhallt.
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, wusste aber vorab, dass es ein Genussbuch ist, deshalb habe ich mir die Zeit auch genommen.
Rückblenden zeigen immer wieder die Geschichte der Freundschaft der beiden Männer.
Die Emotionen der Männer ist sehr gut dargestellt und man spürt die Bedeutung dieser besonderen Freundschaft, die man als Leser mitfühlen kann.
Für mich ist dieses Buch eine der Entdeckungen im Jahr 2017 und ich empfehle es guten Gewissens.

Glasklare 5 von 5 Sternen sowie eine Kauf- und Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:

  
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Dienstag, 12. September 2017

Silvia Stolzenburg – Die Salbenmacherin und die Hure

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 374 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. August 2017
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839221570
Preis: 15,00 €




Der Klappentext:


MORD IN NÜRNBERG
  
Brütende Sommerhitze liegt über der Stadt. Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet, und die Menschen der Handelsmetropole werden zusehends dünnhäutiger und gereizter. Während immer mehr Nürnberger an einem rätselhaften Fieber erkranken, wird ein grauenhaft zugerichteter Leichnam am Ufer der Pegnitz an Land gespült. Dem Toten fehlen nicht nur der Kopf und die Hände – er scheint fachmännisch ausgeweidet worden zu sein. Die Nürnberger sind entsetzt. Als zwei Nächte später angeblich ein Werwolf in den Wäldern rings um die Stadt gesichtet wird, greift Panik um sich. Gehen Dämonen um?




Die Autorin:


Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten Roman. Sie arbeitet als Vollzeitautorin und lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad und recherchiert vor Ort in Stadtarchiven, dem SEK und der Gerichtsmedizin - immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Kaum das Buch aufgeschlagen und die ersten bekannten Namen gelesen fand ich mich sofort in den Büchern dieser Reihe wieder. Fesselnd geschrieben schaffte es Silvia Stolzenburg aufs Neue mich in den Bann der Salbenmacherinreihe zu ziehen.
Echte und glaubhafte Figuren zeichnen dieses Buch aus und man glaubt den Figuren jedes Wort.
Die Schauplätze sind so bildhaft beschrieben dass man sich ohne Probleme in Nürnberg zurechtfinden könnte. Man spürte auf jeder Seite, dass dieses Buch etwas Besonderes für die Autorin ist. Ich hatte das Gefühl dass sie besonders viel liebe ins schreiben und recherchieren gesteckt hat.
Der schöne Schreibstil der Autorin ließen in meinem Kopf bunte Bilder entstehen fast so wie in einem farbenfrohen Kinofilm.
Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite schön aufgebaut und steigert sich auf den letzten Seiten noch bis hin zum furiosen Finale.
Selten gelingt es Autoren Bücher in einer Reihe über mehrere Teile gleichermaßen spannend zu halten, dass man selbst jetzt nach dem dritten Band gerne noch einen vierten oder fünften Band lesen möchte. Silvia Stolzenburg ist dieses Kunststück wieder einmal bestens gelungen.
Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Kauf- und Leseempfehlung!








Unsere Bewertung:



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Montag, 11. September 2017

Brigitte Riebe – Marlenes Geheimnis

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Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. September 2017
Verlag: Diana Verlag
ISBN: 978-3453292055
Preis: 19,99 €



 Der Klappentext:


Drei Frauen, drei Generationen und ein Geflecht aus Lügen

Marlene hat die Vertreibung aus der Heimat nach dem Krieg längst hinter sich gelassen. Vor mehr als siebzig Jahren begann sie mit ihrer Mutter Eva am Bodensee ein neues Leben. Eine florierende Schnapsbrennerei, die die Früchte der Region verarbeitet, ist ihr ganzer Stolz. Erst als ihre Nichte Nane kurz nach Evas Beerdigung die Aufzeichnungen der Großmutter liest, bricht die Vergangenheit ohne Vorwarnung herein. Und ein lang gehütetes Geheimnis kommt zutage …

Bestsellerautorin Brigitte Riebe ist zurück – mit einem bewegenden Roman über ein deutsches Familienschicksal




Die Autorin:


Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und arbeitete zunächst als Verlagslektorin. Sie hat mit großem Erfolg zahlreiche historische Romane veröffentlicht, in denen sie die Geschichte der vergangenen Jahrhunderte wieder lebendig werden lässt. Mit „Marlenes Geheimnis“ widmet sie sich nun der Kriegs-und Nachkriegszeit um 1945. Auch Riebes Familie mütterlicherseits stammt aus Nordböhmen, wo sie wie viele Sudetendeutsche nach dem Ende des Dritten Reichs das Schicksal von Vertreibung und Flucht erlitt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in München.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Heute am 11.09.20117 erscheint Brigitte Riebes neuer Roman, den ich schon vorab lesen durfte.
Es ist ein sehr bewegendes Buch, das in der Hauptsache in den ersten Nachkriegsjahren des zweiten Weltkriegs spielt.
Fast jeder hat eine Tante oder sonstige Verwandte die nach dem Krieg ihre Kinder alleine durchbringen musste. Dies an sich ist schwer genug, wenn man nun auch noch aus der Heimat fliehen muss, braucht man neben Mut auch noch ein gewisses Maß an Glück.
Diesen Frauen setzt die Autorin, wenn auch vielleicht ungewollt, mit diesem Roman ein Denkmal.
Die Hauptfigur ist Eva, die Ihre Kindheit und Jugend im Sudetenland verbrachte und sich nun nach Kriegsende auf den langen Weg zum Bodensee begibt mit einem Umweg über die sowjetisch Besetzte Zone. Ihre Geschichte erzählt Brigitte Riebe hier.
Wie man es von der Autorin gewöhnt ist sind ihre Figuren sehr echt und lebendig. Sie wirken nicht im Geringsten konstruiert und es kam mir beim Lesen immer wieder so vor als erzählte eine meiner Tanten von ihren Erlebnissen im bzw nach dem Krieg. Auch wie gewohnt setzte bei mir beim Lesen schnell mein Kopfkino ein und hörte nicht auf zu rattern bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte.
Die Autorin holte mich gleich auf den ersten Seiten ab und ich fühlte mit Eva und Leni, dem Findelkind dem sich Eva zunächst angenommen hatte.
War es zunächst, die Geschichte Evas, entwickelte sich das Buch immer mehr in Richtung der Geschichte Marlenes. Sehr spannend mit vielen nicht zu erwartenden Wendungen ins heute, nach dem Tod Evas.
Nachdem sich herausstellte dass es insgesamt drei Handlungsstränge gibt war ich sehr gespannt wie Brigitte Riebe diese miteinander verknüpft. Doch keine Sorge, dies ist ihr aufs Beste gelungen so dass am Ende keine offenen Fragen blieben.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen.
Von mir sind das glasklare 5 Sterne.






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Mittwoch, 30. August 2017

Herz BERÜHRT - Ein Engel für Jack

von Jo Berger

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. Juli 2017
Verlag: Books on Demand
ISBN: 978-3744873079
Preis: 10,90 €



 Der Klappentext:


Na endlich! Auf Elisa wartet eine neue Liebesmission. Und die hat es in sich!
Sie soll den verwitweten Bestsellerautor Jack mit der bezaubernden Buchhändlerin Hope zusammenbringen. Das alles wäre ein Kinderspiel, wenn Jack nicht immer noch maßlos um seine an Krebs verstorbene Frau trauern würde. Er denkt überhaupt nicht daran, sich neu verlieben zu können. Selbst sein bester Freund Steve findet keinen Zugang mehr zu ihm. Und Hope? Die hegt nicht auch nur ein Fünkchen Interesse für den unscheinbaren Jack. Denn insgeheim träumt sie von einem echten Kerl wie aus den erotischen Romanen, die sie so liebt.
Wird Elisa diese schwierige Aufgabe meistern? Sie ist zuversichtlich, denn: Was wäre ein echter Engel ohne Herausforderung? Aus dem vermeintlichen Langweiler lässt sich bestimmt eine anbetungswürdige Sahneschnitte zaubern. Doch Jack ist eine harte Nuss. Elisa kommen erste Zweifel … und sie muss sich beeilen, denn Hope ist drauf und dran, einen anderen zu heiraten!




Die Autorin:


Im Jahr 2012 begann Jo Berger mit satirischen Kolumnen für lokale Online- und Printzeitungen und veröffentlichte 2013 die ersten Satiren aus dem Alltag „Das liegt am Wetter“. Ab November 2016 ist die bis dahin hauptberufliche Controllerin nun Vollzeitautorin, um sich ganz dem Romanschreiben zu widmen. Sie lebt mit ihrer Familie im Rhein-Neckar-Kreis.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von mienebaja-74



Auch für ihre zweite Mission hat die Autorin Jo Berger Engel Elisa wieder auf die Erde
 geschickt. Zauberhaft, ein wenig unbeholfen und mit viel Herz soll sie sich gleich um
zwei Klienten kümmern. Das erweist sich oft als sehr verzwickt. 
Jo Berger's Stil ist wie gewohnt flüssig und 
sie schickt einen schnell mitten ins Geschehen. 
Man lacht, leidet, verzweifelt und
 liebt mit den Figuren. Auch wenn das es eine Fortsetzung von „ Ein Engel für Jule “ ist,
muss man die Bücher nicht zwingend in Reihenfolge lesen, da es unabhängige
 Geschichten sind. 
Viele liebgewonnene Figuren trifft man wieder, aber auch neuen wundervollen Persönlichkeiten hat die Autorin Leben eingehaucht.
Ich liebe die Bücher von Jo Berger, die mich auch diesmal wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.
Perfekte Unterhaltung von der es hoffentlich noch ein paar Teile geben wird.







Unsere Bewertung:




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Mittwoch, 16. August 2017

Jutta Maria Herrmann - Amnesia

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2017
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426519974
Preis: 9,99 €



 Der Klappentext:


Du hast nichts zu verlieren.
Du hast eine mörderische Wut.
Und du kannst dich an nichts erinnern …
Als die Berlinerin Helen die Diagnose Krebs im Endstadium erhält, ist es ihr einziger Wunsch, sich vor ihrem Tod endlich mit ihrer Mutter auszusöhnen, zu der sie ein schwieriges und distanziertes Verhältnis hat. Bei ihrer Familie in der südwestdeutschen Heimat angekommen, muss sie dann schockiert erfahren, dass ihre schwangere Schwester Kristin von ihrem Ehemann Leon misshandelt wird. Am liebsten würde Helen Leon dafür umbringen, zu verlieren hat sie ja nichts mehr. Aber einen Menschen töten? Helen glaubt nicht, dass sie dazu wirklich fähig ist.
Am nächsten Morgen allerdings ist Leon tot – und Helen, die Medikamente mit schwersten Nebenwirkungen nimmt, hat keinerlei Erinnerung an die vergangene Nacht. Amnesie …
Die deutsche Spannungs-Autorin Jutta Maria Herrmann legt endlich nach und blickt mit ihrem düsteren und psychologisch tiefgründigen Thriller in die menschlichen Abgründe. Ein Psycho-Thriller der Extraklasse!





Die Autorin:


Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war u.a. als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalterin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Nach "Hotline" und "Schuld bist du" ist "Amnesia" ihr dritter Thriller im Knaur Verlag.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Vorab, ich liebe die Romane der Autorin. Auch dieser gefällt mir wirklich sehr gut, doch dieses Mal war es anders. Ich wusste Tage- ja wochenlang nicht wie ich meine Meinung zu diesem Roman kundtun kann. Mehrere Versuche eine Rezension zu schreiben landeten im Rundordner und ich war wirklich kurz davor zu verzweifeln. Nun endlich ist es vollbracht und ich kann meine Meinung mitteilen. Eine wahrlich schwere Geburt, und ich hoffe, dass die Autorin niemals so lange mit einem Buch zu kämpfen hat wie ich mit meiner Meinung.
Der Schreibstil gefiel mir außerordentlich gut, denn Jutta Maria Herrmann gelingt es immer wieder aufs Neue, ihre Leser gleich zu Beginn gefangen zu nehmen und mit auf die Reise durch die Story nehmen.
Ihre Figuren wirken wie immer, sehr echt und real. Und so kann man sich auch sehr gut in sie hineinersetzen und steht deshalb nicht nur daneben sondern vielmehr mitten in der Geschichte.
Besonders interessant ist der psychologische Hintergrund, bzw. die psychischen Probleme der Protagonistin.
Sehr geschickte Wendungen machen es für den Leser nahezu unmöglich Rückschlüsse auf den oder die Täter zu bekommen. Ich gestehe dass ich daran gescheitert bin und erst auf den letzten Seiten wirklich sicher sein konnte wer es war.
Gut gefallen konnte auch dass die Taten nur angedeutet wurden und deswegen die eigne Phantasie gefragt war um letzten Endes die Taten klar zu definieren.
Insgesamt legte die Autorin wieder einen tollen Roman hin der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten konnte.
Für mich sind das in der Summe die volle Punktzahl, also 5 von 5 Sternen.





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Donnerstag, 10. August 2017

Maria W. Peter – Die Festung am Rhein

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 608 Seiten
Erscheinungsdatum: 16. März 2017
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3404175192
Preis: 10,00 €




Der Klappentext:


Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe
 
Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ... 
Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude. 




Die Autorin:


Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom



Mit diesem Roman ist der Autorin ihr Meisterwerk gelungen. Maria W. Peters Schreibstil hat mich direkt auf den ersten Seiten abgeholt und fesselte mich bis zur letzten Seite.
Es ist kein Buch welches man mal eben so weg lesen sollte, sondern es vielmehr genießen sollte.
Nach den ersten ca 50 Seiten habe ich für mich entschieden, nicht mehr als 10-15 Seiten am Tag zu lesen um es wirklich genießen zu können und um es richtig wirken zu lassen. Und ich muss sagen das war die richtige Entscheidung, denn das Buch ist es auf jeden Fall Wert sich mehr als nur zwei oder drei Tage wie beim schnellen lesen, damit zu beschäftigen.
Für mich war es aber auch etwas Besonderes weil ich die Stadt Koblenz, den Haupthandlungsort der Geschichte, doch etwas kenne. Viele mir bekannte Schauplätze waren so schön und plastisch beschrieben, dass ich sie sofort wiedererkannt habe. Doch auch für jemanden der so garkeinen Bezug zu Koblenz hat ist es ein Erlebnis die Stadt im frühen 19. Jahrhundert mit diesem Buch zu erleben.
Fein beschriebene Charaktere, die, so mein Eindruck, alle durchweg sehr authentisch wirken, runden die Story ab und lassen sie wirklich echt wirken.
Gleich von den ersten Seiten an kam eine leichte Spannung auf, die sich step by step immer weiter. gesteigert hatte und bis zum Finale.
Nur wenigen Autoren gelingt es, mir solche Bilder in den Kopf zu pflanzen wie es Maria W. Peter gelungen ist. Farbenfrohe Bilder, fast so wie in einem Kinofilm, ließen diese Story in meinem Kopf ablaufen wie eben einen Kinofilm.
Wie immer in den Büchern der Autorin kann man auch hier wieder einiges über die Geschichte Deutschlands und dem Rheinland insbesondere lernen. Und als Sahnehäubchen ist die Liebesgeschichte zwischen Franziska der jungen Mädchen aus Koblenz und dem Preußischen Leutnant Rudolph anzusehen.
Mich konnte Mariaa W. Peter mit diesem Buch wieder einmal aufs Beste unterhalten und so vergeben ich hochverdiente 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung!






Unsere Bewertung:


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