Dienstag, 11. Februar 2014

Marc-Oliver Bischoff - Die Voliere

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 411 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. Juli 2013
Verlag: Grafit Verlag
ISBN: 978-3894254209
Preis: 11,99 €


Der Klappentext:


  • Heinz Rosen (43), wegen Entführung mit Todesfolge seit 1986 in Haft, seit 2002 Sicherungsverwahrung
  • Wolfgang ›Wolf‹ Tibursky (39), wegen Betrugs und Freiheitsberaubung seit 1991 in Haft, seit 2006 Sicherungsverwahrung
  • Adam Lefeber (47), wegen Folter mit Todesfolge seit 1992 in Haft, seit 2007 Sicherungsverwahrung
Drei Biografien, deren Fortgang mit dem Urteil ›lebenslängliche Sicherungsverwahrung‹ voraussehbar schien. Doch der EuGH hat die Rechtmäßigkeit eines solchen Urteils infrage gestellt und nun soll Psychologin Nora Winter begutachten, ob diese drei Männer therapierbar und somit entlassungsfähig sind.
Eine Frage, die Emotionen hochkochen lässt. Während die Politik die Männer unabhängig von Noras Einschätzung freilassen will, sehen selbst die Täter dem Leben in Freiheit mit viel Skepsis entgegen: Werden sie sich außerhalb der Gefängnismauern überhaupt noch zurechtfinden können? Ein Dorf, in dessen Nähe die drei einquartiert werden sollen, hat sein Urteil schon gefällt – denn schließlich will niemand einen Schwerverbrecher in seiner Nachbarschaft haben. Die Situation eskaliert und Nora befindet sich mittendrin 


Der Autor:


Marc-Oliver Bischoff wurde 1967 in Lemgo geboren und wuchs in einem kleinen Dorf am Stadtrand von München auf. Nach dem wirtschaftswissenschaftlichen Studium verschlug es ihn zunächst an den Bodensee, in die Schweiz und nach Frankfurt, der Stadt, der er sich bis heute am meisten verbunden fühlt. Inzwischen lebt er mit seiner Frau und zwei Kindern in Ludwigsburg und pendelt als Technologieberater zwischen seinem Wohnort und London. Für seinen ersten Kriminalroman ›Tödliche Fortsetzung‹ wurde er mit dem ›Friedrich-Glauser-Preis‹ in der Sparte ›Debüt‹ ausgezeichnet.


Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Dank der bildhaften Schreibweise kommt man gut in die Story hinein, nein nicht hinein, man steht von Anfang an mitten drin. Protagonisten und Schauplätze des Romans sind so gut beschrieben dass es nicht schwer ist sich diese vorzustellen. Der Spannungsbogen ist zu Beginn sachte und steigt je näher man in Richtung Finale kommt umso steiler an. Klasse geschriebener Roman der vieles nur andeutet und nicht zu viel offen verrät so dass man bis zum Schluss rätselt wer der oder die Täter sind. Es ist ein Roman der in Bezug auf die Problematik der Sicherungsverwahrung zum Nachdenken anregt. Es war mein erster, aber garantiert nicht der letzte Roman dieses Autors. Ich vergebe hier hochverdiente 5 von 5 Sternen, darüber hinaus spreche ich hier eine Leseempfehlung aus.


Unsere Bewertung:






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