Freitag, 28. Februar 2014

Martin Bühler - Schattenlicht

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. Februar 2014
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1495995743
Preis: 9,95 €



Der Klappentext:




Die Masse des Volkes war arm, sogar bettelarm an materiellen Dingen, dafür aberreich an ideellen Werten. Die Not schweißte die Familie zusammen zu einem Hort der Geborgenheit. Moral, Charakter und persönliche Entfaltung dominierten vor Egoismus. Der Gemeinschaftsgeist war so ausgeprägt, dass das gesamte Dorfetwas beisteuerte, wenn eine Familie in Not geriet. Brannte zum Beispiel ein Bauernhaus nieder, sammelten die Nachbarn nicht nur im eigenen Ort, sondern in allen umliegenden Dörfern Lebensmittel und Futtervorräte für die Geschädigten. Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass jede Familie tagelange Frondienste leistete, um das abgebrannte Gebäude wieder aufzubauen. Wenn eine altersschwache Kate abbrannte, lästerten Spötter oft: Die ist nicht ab-, sondern aufgebrannt!
Nur der Gemeinschaftsgeist hielt ein Dorf zusammen, es war autark. Es verwaltete sich selbst, somit kamen auch keine dirigistischen Einflüsse von außen. Die Familie war eine gesunde Zelle, das Dorf ein gesunder Zellhaufen im Staat. Diese Gesellschaftsform hatte alle Krisenzeiten in Jahrhunderten überstanden.
Quelle: 
http://autor-martin-buehler.de/schattenlicht/



Der Autor:




Mein Name ist Martin Bühler, geboren wurde ich am 01.11.1973 in dem kleinen, überschaubaren und stark katholisch geprägten Ort Krumbach/Schwaben.
Im Anschluss an meine Schulzeit studierte ich Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien.
Nach dem frühen Tod meines Vaters kam ich nach Deutschland zurück. Hier spezialisierte ich mich beruflich auf  den Sektor Cash & Carry,  dem Bereich Fisch und Seafood bin ich bis heute beruflich treu geblieben.
Bedingt durch meinen Beruf musste ich oft umziehen, so lebte ich einige Zeit in Mainz, Ludwigshafen und Mannheim, bevor ich mich  dann schließlich im Jahr 2000 in Schleswig-Holstein an der deutschen Westküste niederließ, wo ich mich noch heute sehr wohl fühle.
Ich bin verheiratet und habe eine 13jährige Tochter.
Im Jahr 2011 fing ich erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben.
2012 erschien mein erstes Buch “Der Samenspender Martin1973″, zunächst im Selbstverlag, später über den Miller Verlag.
Schnell folgten aufgrund großen Interesses bei meinen Lesern Ratgeber zur Kinderwunsch-Thematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”. Mit jedem Buch wuchs meine Begeisterung dafür, in unserer Gesellschaft bestehende Tabus anzusprechen.  Teilweise schockierend und provozierend anderen Menschen etwas mitzuteilen, gefiel mir immer mehr, es wurde meine Passion. Die Themen sind mittlerweile breit gefächert  und werden sich mit Sicherheit noch mehr erweitern. Meine besondere Begeisterung gilt hierbei sozialkritischen Beiträgen.
Ich habe mit  Stern TV  (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (Sat1) gearbeitet. Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages,  u. a. in Bild der Frau &  Bild.de.
Schreiben und meinen Lesern viel Interessantes mitteilen, stellt natürlich nicht meine einzige Passion dar. Ich reise auch leidenschaftlich gerne, bevorzugt in skandinavische Länder, besonders liebe ich Island und die Farör Inseln. Mit großer Begeisterung gehe ich zum Fliegenfischen und zum Segeln. Wann immer es meine Zeit erlaubt,  koche ich, bevorzugt französische Küche.

Mein Lebensmotto war und ist:
Das Leben schreibt die interessantesten Storys.



Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Wer Martin Bühler kennt weiß was er schreibt. Dieses Mal ging er einen ganz anderen Weg und verarbeitete ein Tagebuch seines Vaters.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, insbesondere Fans von Biografien und historischen Romanen werden bei der Lektüre ihre Freude haben.
Sehr bildhaft beschreibt er die Lebensumstände der zwanziger Jahre in Deutschland, fast so dass man das Gefühl hat in der damaligen Zeit gelebt zu haben. Viele heute unvorstellbare Umstände beschreibt der Autor so, als wäre es seine Lebensgeschichte.
Sehr gut die Sichtweise seiner Vaters insbesondere aus seiner kindlichen Welt.
Besonders gut gefiel es mir auch wie die verschiedenen Charaktere der Dorfgemeinschaft beschrieben werden, mit allen Kuriositäten.  Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen und fühlte mich, und das obwohl ich Biografien eher nur so am Rande mitlese, zu jeder Zeit aufs Beste unterhalten.
Somit komme ich auf die Höchstpunktzahl von 5 von 5 Sternen.



Unsere Bewertung:







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