Samstag, 29. März 2014

Claudia Rossbacher - Steirerkreuz

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 278 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. Februar 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839215364
Preis: 9,99 €



Der Klappentext:



 Als Sandra Mohr und Sascha Bergmann ins Mürzer Oberland gerufen werden, erwartet sie ein seltsamer Leichenfund. Ein Mann und ein Hund wurden kopfüber an einem Baum aufgehängt. Ist der Tatort unweit des Pilgerweges nach Mariazell ein Hinweis auf einen religiös motivierten Ritualmord? Welche Rolle spielt die blinde Magdalena, um die sich im Dorf alles zu drehen scheint? Und was verbirgt Pater Vinzenz, der sich so rührend um sie kümmert? Die Spuren führen die LKA-Ermittler in die Vergangenheit ….




Die Autorin:




Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Tourismusmanagementstudium in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien. In dieser Zeit entstanden unter anderem mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis. Ihr erster Alpen-Krimi »Steirerblut« wurde für den ORF verfilmt (Regie: Wolfgang Murnberger). »Steirerherz« und »Steirerkind« konnten sich, wie schon Sandra Mohrs erster Fall, monatelang in der österreichischen Schwarzer Beststellerliste behaupten.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Der Autorin ist mit Steirerkreuz ein Roman gelungen der mich von der ersten Seite an fesselte. Mehr noch, ihr ist es gelungen, dass ich mit nur einem Buch, ein Fan der Reihe wurde.

Sehr plastisch werden hier die Protagonisten und auch die Schauplätze beschrieben, so dass es einem vorkommt man sei Teil des Ermittlerteams. Stichwort Ermittler: Die beiden sind so authentische Typen, man glaubt ihnen ihre Marotten. Der Männliche Teil des Teams ein etwas verschrobener, machohafter Kerl, an dem sich die weibliche Ermittlerin immer wieder reibt, aber gerade deren Reibereien machen die beiden um so glaubhafter. Es sind halt echte Typen, irgendwie muss man die beiden mögen.
Der Spannungsaufbau gut gestaltet, so dass die Spannung langsam aufgebaut wird, um sich dann bis zum furiosen Finale immer mehr aufzubauen.
Es kamen während der ganzen Story keinerlei Längen auf und es wurde wirklich niemals langweilig das Buch zu lesen.
Für mich sind das klare und auch verdiente 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:







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Sonntag, 23. März 2014

Mac P. Lorne – Die Pranken des Löwen

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Verlag: http://www.dorfmeisterdruck.de/index.php
ISBN: 978-3927454224
Preis: 14,90 €



Der Klappentext:




Historischer Roman England 1110 - Der junge Gardist Robert Fitzooth wird zum persönlichen Leibwächter der englischen Prinzessin Matilda bestimmt, die den deutschen König Heinrich V. heiraten soll. An ihrer Seite überquert er die Alpen, gelangt bis nach Rom, wird in den Streit zwischen Kaiser und Kurie verwickelt und muss in einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg kämpfen. Doch er findet auch die Liebe seines Lebens und sein Enkel wird dereinst einen Namen tragen, den alle Welt kennt - Robin Hood. Kaiserin Matilda, Heinrich V., Hildegard von Bingen und Henry II. sind nur einige der geschichtlich belegten Personen dieses Romans, der packend durch das Europa des 12. Jahrhunderts führt, an die Höfe von Kaisern und Päpsten, in die Hütten der einfachen Menschen und tief hinein in den Sherwood Forest.





Der Autor:




Mac P. Lorne ist Jahrgang 1957.
Seinen ersten Roman schrieb er bereits mit 18 Jahren.
Aufgewachsen in der ehemaligen DDR studierte er aus politischen Gründen statt Geschichte und Literatur dann doch lieber Veterinärmedizin und später Pferdezucht und -sport und wurde ein ganz passabler Militaryreiter.
Im Frühjahr 1988, als noch niemand an Wiedervereinigung dachte, gelang ihm die Flucht in die Bundesrepublik.
Gemeinsam mit seiner Ehefrau (seit 1981 die gleiche, was durchaus erwähnenswert ist) und Tochter baute er einen Reit-und Zuchtbetrieb in Bayern auf, aus dem sich auch Olympiareiter ihren Nachwuchs sicherten.
Heute lebt er zu Füßen einer mittelalterlichen Burg in einem der größten Waldgebiete Europas.
Er ist Co-Autor mehrerer Fach- und Sachbücher aus den Gebieten Veterinärmedizin und Pferdezucht und hat zahlreiche Artikel zur Berufsausbildung, Reitlehre etc. verfasst, die große Beachtung fanden und immer wieder zitiert werden.
"Das Herz des Löwen", erschienen 2011, ist sein erster historischer Roman und gleichzeitig der Beginn einer Trilogie.
Die Fortsetzung mit dem Titel "Das Blut des Löwen" folgte im November 2012 und wurde ein so großer Erfolg, dass Lesungen u.a. auf der Leipziger Buchmesse auf dem Programm standen.
Im März 2014 erscheint der 3. Teil der großen Mittelalter-Trilogie um die Familie Fitzooth, deren bekanntestes Mitglied einmal Robin Hood genannt werden wird.
Mittlerweile hat der Weltbild-Verlag die ebook-Rechte aller drei Romane erworben, sodass die Bücher auch auf diesem Weg erhältlich sind.
Mac P. Lorne ist Mitglied im "Autorenkreis Historischer Roman".
Der Autor im Internet: http://www.macplorne.com 




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Bisher war mir der Autor gänzlich unbekannt. Als ich auf Facebook den Klappentext las, war es mir klar dass ich das Buch lesen muss. Und es hat sich mehr als gelohnt.
Das Buch ist der dritte Band einer Trilogie, ist aber als Prequel zu verstehen, also der Geschichte vor der Geschichte.
Sehr plastisch und auch sehr genau recherchiert beschreibt er die Schauplätze sowie die Figuren. Der Autor entführt einen in die Zeit in der Robin Hoods Vorfahren lebten und beschreibt ihr Leben. Man erfährt die geschichtlichen Zusammenhänge und auch warum Robin Hood zum geächteten wurde.
Das ganze garniert mit fiktiven Erlebnissen der Protagonisten und fertig ist ein wundervoller historischer Roman. Auf fast 600 Seiten, die keinerlei Längen aufweisen, wo es einem wirklich schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen.
Sehr fesselnd beschrieben reisen wir mit dem Autor durch das 12. Jahrhundert und erfährt so vieles bekanntes, aber auch so manche Überraschung.
Ich war begeistert von diesem Buch und freue mich auf die ersten beiden Bände der Trilogie.
Hochverdient vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.




Unsere Bewertung:






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Rainer Stenzenberger - Blutige Jagd - Berlin Werwolf 3

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 256 Seiten
Erscheinungsdatum: 24. Februar 2014
Verlag: be.bra verlag
ISBN: 978-3814802039
Preis: 14,95 €



Der Klappentext:




Gero von Sarnau hat mal wieder mehr Probleme als Haare auf dem Handrücken. Sein Gelegenheitsjob als Fahrer eines alten Juweliers entwickelt sich zu einer halsbrecherischen Schatzjagd, bei der ihm nicht nur eine Bande von Neonazis in die Quere kommt, sondern auch der amerikaische Geheimdienst. Ganz zu schweigen von der draufgängerischen Amy, die Gero schnell den Kopf verdreht.
Bei alledem muss der Berliner Werwolf auch noch seinen Cousin Ansgar in Schach halten, der unverhofft aus Norwegen angereist ist. Die Nähe des Blutsbruders facht allerdings auch Geros eigene Instinkte an. Schon bald zieht sich eine blutige Spur durch die Stadt ...




Der Autor:




Rainer Stenzenberger kommt ursprünglich aus dem Reich der Wirtschaft und Politik. Mitte der 1990er Jahre begründete er als Autor und Regisseur die erste deutsche Daily Soap im Internet, die »Kleine Welt«. Danach Tätigkeiten als Drehbuchautor und in der Werbebranche. Im Jahr 2005 gewann er beim Writing Tournament des Scriptforum Berlin den ersten Preis für die beste Dialogszene. »Berlin Werwolf - Blutsbrüder« ist sein Debütroman.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Es kommt einem vor als würde der Autor je mehr Bücher dieser Reihe erscheinen immer besser werden. Mit Blutige Jagd ist ihm der bisher spannendste Teil dieser Reihe, die meiner Meinung nach, schon jetzt einen gewissen Kultfaktor erreicht hat, gelungen.
Hochspannend beschreibt er die Geschichte des Berliner Werwolfs Gero.
Sehr bildhaft sind wie üblich Schauplätze und Protagonisten beschrieben. Dazu gehören natürlich auch immer wieder schöne Frauen als Futter für den kleinen Gero.
Von Anfang an ist es spannend und die Spannung steigert sich bis zum dramatischen Finale. Wie gewohnt ist der Schreibstil so interessant dass es schwer fällt das Buch aus den Händen zu legen. Ich habe das Buch in zwei Etappen gelesen, das aber nur weil ich mich zum unterbrechen gezwungen habe. Sehr gut finde ich die kursive Schrift als Unterscheidung der Gedanken des Werwolf und derer Geros. So weiß der Leser zu jeder Zeit in welchem Zustand sich Gero aktuell befindet. Klasse auch immer wieder wie der Autor die Verwandlungen beschreibt.
Schon heute freue ich mich auf den vierten Band der Reihe, insbesondere mit der kleinen Überraschung für Ansgar.
Hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.





Unsere Bewertung:







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Alexander Emmerich – Der Doktor und sein Fälscher

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 248 Seiten
Erscheinungsdatum: 1. März 2014
Verlag: G. Braun Buchverlag
ISBN: 978-3765088063
Preis: 12,95 €



Der Klappentext:




Angst geht um an der Mannheimer Universität: Während der Graduierungsfeier der School of Economics wird ein Privatdozent tot im Schneckenhof aufgefunden. Obwohl Olivia von Sassen und Moritz Martin mitten im Geschehen sind, können sie den Mörder doch nicht fassen. Als am nächsten Morgen auch noch der Hausmeister der Universität tot in der nahegelegenen Schlosskapelle gefunden wird, scheint es sich um einen Serientäter zu handeln. Doch hängen die Morde wirklich zusammen? Wird es zu einem weiteren Vergehen kommen? Eine heiße Spur führt in die Heidelberger Altstadt … Actionreich und spannend präsentiert Alexander Emmerich auch den zweiten Fall seines jungen, ungleichen Ermittlerduos, das wieder mit außergewöhnlichen Methoden und einer frechen Schnauze ans Werk geht




Der Autor:




Alexander Emmerich
(*1974) lebt in Mannheim und Paris. Während er im Zug zwischen beiden Städten pendelt, schreibt er Kriminalliteratur, Sachbücher, Drehbücher und Hörbücher. Darüber hinaus arbeitet er im Bereich der digitalen Kommunikation.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Wieder ist dem Autor ein sehr Lesenswerter Roman gelungen. Das Ermittlerduo sehr sympathisch und kompetent aber auch mit kleinen Schwächen die die beiden menschlich erscheinen lassen. Es kommt einem vor als wäre man an den Ermittlungen beteiligt so plastisch sind die Protagonisten. Ebenso plastisch wird auch der Schauplatz der Handlung beschrieben, so dass man sich ohne weiteres in Mannheim und der Universität zurechtfinden würde.
Der Schreibstil lässt es zu das Buch recht flüssig zu lesen. Allerdings muss ich offen gestehen, dass mir sein Erstling im vergangenen Jahr besser gefallen hat.
Aber auch wenn mir der Erstling besser gefallen hat, ist der Roman den man gerne empfehlen kann und ich kann es mit 4 von 5 Sternen bewerten.




Unsere Bewertung:







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Donnerstag, 13. März 2014

Tibor Rode – Das Los

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 640 Seiten
Erscheinungsdatum: 13. März 2014
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3431038934
Preis: 19,99 €



Der Klappentext:




Für was bist du bereit, deine Seele zu verkaufen? Diese Frage müssen sich vier Menschen in verschiedenen Teilen der Welt stellen, als ihnen ein mysteriöser Mönch die Teilnahme an einem jahrhundertealten Spiel anbietet. Ihr Einsatz: alles, was sie besitzen. Der Gewinn: ein Preis von unermesslichem Wert – die Erfüllung all ihrer Träume. Alle vier lassen sich auf das Spiel und seine Regeln ein. Aber dann geschieht ein Mord, und die Teilnehmer erkennen, wie hoch ihr Einsatz wirklich ist ...




Der Autor:




Tibor Rode, 1974 geboren, arbeitet als Autor, Rechtsanwalt, Mediator und Lehrbeauftragter in Hamburg. Mit zwölf Jahren wurde er als jüngster Teilnehmer in das vom Bundesbildungs-ministerium initiierte Programm „Kreatives Schreiben" aufgenommen. Neben Studium und Beruf war Tibor Rode lange Jahre für verschiedene Medien als Journalist tätig.
Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.
DAS RAD DER EWIGKEIT ist sein erster Roman. 





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Schon vom Debut Tibor Rodes in 2013 war ich sehr überzeugt. Umso gespannter war ich auf sein neuestes Werk. Um es vorweg zu nehmen: Es ist noch besser!

Seine Schreibweise schafft es mich schon sehr früh abzuholen und fesselte mich wie schon beim Erstling bis zum Ende.  Sehr plastisch beschreibt er die Protagonisten und Schauplätze, die einem so nahegebracht werden als wäre man vor Ort und unterhielte sich mit den Protagonisten.

Sehr neugierig machten mich die verschiedenen Handlungsstränge und wie sie zusammengeführt wurden. Aber guter Letzt fügten sich die Handlungsstränge schlüssig zu einem ganzen zusammen.

Die Spannung stieg langsam aber stetig an und so konnte ich die letzten 200 Seiten das Buch nicht aus den Händen legen.
In meinen Augen ist dieses Buch wieder ganz großes Kino, welches ich mit 5 von 5 Sternen bewerte. Apropos Kino: Dem Autor ist es wieder gelungen mein Kopfkino zum rattern zu bringen und mich so in seine Welt zu entführen.





Unsere Bewertung:







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Åke Edwardson – Das dunkle Haus

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2014
Verlag: Ullstein Verlag
ISBN: 978-3550080272
Preis: 19,99 €



Der Klappentext:




Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern?




Der Autor:




ÅKe Edwardson, geboren 1953, lebt mit seiner Frau in Göteborg. einige Monate im Jahr verbringt das Ehepaar im Süden Spaniens, in Marbella. Bevor Edwardson einer der weltweit erfolgreichsten Krimiautoren wurde, arbeitete er als Journalist u. a. im Auftrag der UNO im Nahen Osten.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Es ist mir unwahrscheinlich schwer gefallen in das Buch hinein zu kommen. Es kam mir vor als hätte es jemand anderes geschrieben. Die eigentlich bekannt gute Schreibweise, die mich in vorherigen Büchern des Autors gefesselt hat, ließ mich dieses mal völlig kalt und ich quälte mich regelrecht durch das Buch. Es mag durchaus sein, dass sich mein Geschmack etwas gewandelt hat, aber für mich war dieses Buch sein bisher schwächster Titel.
Sehr lange kam keine Spannung auf und als sie dann aufkam war es dennoch nur ein seichtes dahinplätschern.

Die Dialoge kamen mir lahm und gezwungen vor, aber nicht so spannend wie bisher gewohnt. Was ich dem Buch zugute halten kann, ist, dass man lange nicht den Täter erahnen konnte. Es gab einige Verwirrungen, die einen auf falsche Fährten lockte, aber leider insgesamt kann ich nur mit 3 von 5 Sternen bewerten.





Unsere Bewertung:







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Samstag, 8. März 2014

Svenja Leiber – Das letzte Land

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 Format: Gebunden
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3518424148
Preis: 19,95 €



Der Klappentext:




Ein Roman über den Klang der Zeit, der ein ganzes Künstlerleben umspannt und fast das gesamte 20. Jahrhundert in Deutschland

»Wer Sturm sät, erntet keine Sonne.«
Anfang des 20. Jahrhunderts im deutschen Norden. Ruven Preuk, jüngster Sohn des Stellmachers, verfügt schon als Kind über eine außerordentliche musikalische Begabung: Er sieht Töne, und auf seiner Geige spielt er sonderbare Melodien. Das bringt ihm auf dem Dorf, wo das Leben hart und einfach ist, nicht nur Bewunderung ein. Schließlich erkennt auch der alte Preuk, dass mit seinem Sohn nichts anzufangen ist. Verzweifelt versucht er ihm die Töne aus dem Leib zu prügeln. Dann lässt er ihn ziehen.
In der Stadt lernt Ruven beim Juden Goldbaum, in dessen Enkelin Rahel er sich ebenso verliebt wie in den Glauben an eine strahlende Karriere. Kunst bedeutet Freiheit und Anerkennung, aber die Nazis legen schon die Gewehre an. Als sein Durchbruch unmittelbar bevorsteht, reißt der Zweite Weltkrieg Deutschland in den Abgrund. Und Ruven muss erneut seinen Weg finden, am Ende aller Melodien.
Mit ihrem neuen Buch legt Svenja Leiber einen kapitalen Bildungsroman vor: Während um ihn herum ein ganzes Land in sich zusammenfällt, folgt ein außergewöhnlicher Musiker gegen alle Widerstände seiner Begabung.



Die Autorin:




Svenja Leiber, 1975 in Hamburg geboren, wuchs in Norddeutschland auf und lebte einige Zeit in Saudi-Arabien. Heute wohnt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Berlin. 2005 erschien der Erzählungsband Büchsenlicht, 2010 der Roman Schipino. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Das letzte Land ist ihr erstes Buch im Suhrkamp Verlag.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Svenja Leiber ist mit „Das letzte Land“ ein großartiger Roman gelungen, der ganzen Generationen den Spiegel der Gesellschaft vorhält. Sie beschreibt den Weg eines jungen Musikers durch die Wirrungen der Weimarer Republik und später durch das dritte Reich.
Sprachlich ist der Roman in meinen Augen ganz großes Kino, der vor allem auch durch die Frauenbilder der Zeit zu überzeugen weiß.
Es fiel mir sehr schwer den Abgabetermin meiner Meinung abzuwarten, denn lange lag das Buch hier und wollte gelesen werden.
Insbesondere auch Liebhaber von geschichtlichen Romanen werden mit diesem Buch ihre wahre Freude haben.
Es ist ein Buch, ich kann es nicht anders ausdrücken, dass man nicht einfach so nebenher lesen kann. Es ist schon ein Buch welches man mit allen Sinnen genießen muss. Es ist allerdings auch ein Buch, wo man mit den Protagonisten mitleidet und einen kleinen Einblick in die damalige Zeit bekommen kann.
Ich habe das Buch sehr genossen und ich freue mich das Buch mit 5 von 5 Sternen zu bewerten.
Obendrein gibt es noch eine Leseempfehlung.




Unsere Bewertung:







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