Freitag, 7. März 2014

Christine Kabus – Töchter des Nordlichts

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2014
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3404168842
Preis: 8,99 €



Der Klappentext:




DURCH EIN JAHRHUNDERT GETRENNT, DURCH EINE GEMEINSAME GESCHICHTE VEREINT ...
Oslo, 2011. Nora ist Mitte dreißig, als sie den Namen ihres Vaters erfährt: Ánok, ein samischer Student, der damals plötzlich aus dem Leben ihrer Mutter verschwand. Nora spürt, dass sie ihr Glück erst finden wird, wenn sie in die Heimat ihres Vaters reist. Doch die Sami und ihre Kultur erscheinen ihr lange fremd. Bis sie auf den charismatischen Hundezüchter Mielat trifft ...

Finnmark, 1915: Mit neun Jahren endet das friedliche Nomadenleben des Sami-Mädchens Áilu: Auf der Wanderung zu den Sommerweiden wird sie von norwegischen Beamten verschleppt und in ein Internat gesteckt, wo sie zu einem zivilisierten Mädchen geformt werden soll. Tatsächlich verleugnet Áilu lange ihre Herkunft. Doch der Ruf ihrer Heimat lässt sich nicht für immer zum Verstummen bringen ...
»Es gibt Frauenromane zum Verlieben. Dies ist so einer!« FREIZEIT EXKLUSIV über IM LAND DER WEITEN FJORDE
»Ein wirklich ganz toller Roman voller Romantik, Freundschaft, Tragik und Wärme. Vor der wunderschönen Kulisse Norwegens, träumt der Leser den großen Traum der beiden Protagonistinnen mit. Sehr zu empfehlen!« LARISSA IMMEL, ALLITERATUS, über IM LAND DER WEITEN FJORDE
Quelle: 
http://www.luebbe.de/Buecher/Frauen/Details/Id/978-3-404-16884-2




Die Autorin:




Christine Kabus, 1964 in Würzburg geboren, arbeitete nach ihrem Studium der Germanistik und Geschichte als Dramaturgin und Lektorin bei verschiedenen Film- und Theaterproduktionen, bevor sie sich 2003 als Drehbuchautorin selbstständig machte.
Schon als Kind zog sie der hohe Norden, den sie zunächst durch die Bücher von Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf kennenlernte, in seinen Bann. Vor allem die ursprüngliche, mythische Landschaft Norwegens beflügelte ihre Phantasie. Sie begann, die Sprache zu lernen und sich intensiv mit der Geschichte Norwegens zu beschäftigen. Ihr erster Roman IM LAND DER WEITEN FJORDE ist eine Hommage an dieses faszinierende Land.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Mit „Töchter des Nordlichts“ ist der Autorin nach Ihrem Debüt 2013 wieder ein beeindruckender Roman gelungen. Spannend erzählt sie die Geschichte der Samen, die auch recht bedrückende Züge hat.
Mit ihrem sehr plastischen Erzählstil hat man jederzeit das Gefühl, mitten im Buch zu stehen. Die Schauplätze und Protagonisten beschreibt sie dermaßen Bildhaft dass bei mir schon recht schnell das Kopfkino einsetzte, ein für mich ganz wichtiger Aspekt. Denn damit wird das Bild richtig farbig, es ist in etwa so als wenn man bei einem Film, die Farbe wegdreht wenn das Kopfkino nicht einsetzt. Denn ohne Kopfkino holt mich ein Buch nicht ab.
Interessant auch zu beobachten die Entwicklung der Figuren, die durchweg klug durchdacht sind. Wie schon bei ihrem Erstling konnte ich die Autorin schon auf den ersten Seiten abholen.
Mit diesem Buch ist es der Autorin gelungen mich endgültig einzufangen und einen Fan zu gewinnen.
Ohne Frage vergebe ich hier die Höchstpunktzahl: 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

Allerdings  muss ich der Einsortierung des Buches als „Frauenbuch“ widersprechen, es ist eher ein Buch für die ganze Familie….




Unsere Bewertung:






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