Sonntag, 29. Juni 2014

Mikael Niemi – Die Flutwelle

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. April 2014
Verlag: BTB Verlag
ISBN: 978-3442754014
Preis: 19,99 €



Der Klappentext:



Hoch oben im Norden Schwedens regnet es schon fast den ganzen Herbst. Und dann zeigen sich im obersten Staudamm des Lule älv tatsächlich Risse. Keiner kann sich vorstellen, dass er brechen könnte. Doch dann geschieht genau das - die Katastrophe nimmt ihren Lauf. Das Wasser kommt in gigantischen Massen. Ein Tsunami im eigenen Land. Inmitten des Infernos eine Gruppe von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die nun aufeinander angewiesen sind, wollen sie überleben: Der Hubschrauberpilot, der kurz vor einem Selbstmord stand. Die Künstlerin, die mit ihrer Malgruppe in den Wäldern umherstreift. Die Schwangere, die an einen Schornstein geklammert um ihr Überleben kämpft und von einem anderen Schiffbrüchigen ins Boot gezerrt wird. Zwei Ingenierinnen, die schon lange vor der Gefahr gewarnt haben. Sie alle stehen vor einer gewaltigen Herausforderung: Sie kämpfen nicht nur ums Überleben, sondern auch um ihre eigene Menschlichkeit...





Der Autor:




Mikael Niemi, Jahrgang 1959, wuchs im hohen Norden Schwedens in Pajala auf, wo er heute noch lebt. Im Jahr 2000 erschien sein erster Roman "Populärmusik aus Vittula", für den er den renommiertesten Literaturpreis seines Landes, den Augustpreis, bekam. Es war das spektakulärste Debüt, das Schweden je erlebt hatte. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste, verkaufte sich über eine Million mal, wurde in 24 Sprachen übersetzt und ebenso erfolgreich verfilmt.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Erschreckend real beschreibt der Autor das Szenario einer nicht für möglich gehaltenen Katastrophe. Sehr plastisch die Figuren und Schauplätze, so real, dass man das Gefühl hat mitten im Geschehen zu stehen.
Die Schreibweise sehr flüssig, dass es eine Freude ist das Buch zu lesen. Kaum begonnen, ist man schon gefangen von der Story. Der Spannungsaufbau ist so gehalten, dass man fast wie von einer Flutwelle mitgerissen wird und das Buch erst dann aus den Händen legt, wenn man es beendet hat. Spannungsliteratur vom feinsten ist das Buch, so schreibt man Spannungsliteratur heute. Ich war absolut begeistert von der Lektüre dieses Buches und vergebe dafür 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.





Unsere Bewertung:





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Samstag, 28. Juni 2014

Sabrina Qunai – Die Tochter des letzten Königs 

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 704 Seiten
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2014
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442479887
Preis: 9,99 €



Der Klappentext:



Wales 1093: Als die Normannen in ihre Heimat einfallen, gerät die junge Fürstentochter Nesta in Gefangenschaft. Ihr königliches Blut macht sie zu einer wertvollen Geisel, und so bringt man sie an den Englischen Hof. Ihre unvergleichliche Schönheit bleibt auch Henry, dem zukünftigen König von England, nicht verborgen. Doch Nesta ist der Schlüssel zur Macht in Wales und wird schließlich gegen ihren Willen an den dortigen Kommandanten, Gerald de Windsor, verheiratet. Was als Zwang beginnt, entwickelt sich langsam zu einer großen Liebe. aber auch die walisischen Rebellen haben nicht vergessen, wer Nesta ist ...




Die Autorin:




Sabrina Qunaj wurde im November 1986 geboren und wuchs in einer Kleinstadt der Steiermark auf. Nach der Matura an der Handelsakademie arbeitete sie als Studentenbetreuerin in einem internationalen College für Tourismus, ehe sie eine Familie gründete und das Schreiben zum Beruf machte. Sabrina Qunaj lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in der Steiermark.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Die Autorin kannte ich bisher nur vom Hörensagen, als Autorin von Fanatsyromanen. Umso neugieriger war ich ihren historischen Roman zu lesen.
Gleich auf den ersten Seiten konnte mich die Autorin mit ihrem Buch abholen. Sehr fesselnd ging es los und ließ bis zum Ende nicht nach. Ihre Figuren sind bunt und lebendig, ebenso die Schauplätze die so plastisch dargestellt sind, dass man meint vor Ort zu sein. Es war als würde man einen Film vor dem inneren Auge vorgeführt bekommen.  So muss ein historischer Roman geschrieben sein, ich will mitgenommen werden auf eine lange, farbige Reise und dies ist Sabrina Qunai bestens gelungen.
Die geschichtlichen Fakten waren sehr gut recherchiert und so in die Geschichte eingebunden, dass es nicht zu unterscheiden war, was ist Realität und was Fiktion. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und so gebe ich 4 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:






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Sonntag, 22. Juni 2014

Nicole Joens - Glycinienmord

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. April 2014
Verlag: CINDIGObook Verlag
ISBN: 978-3944251196
Preis: 12,95 €



Der Klappentext:




Kurz vor ihrem Tod schreibt Gisela in Niederbayern das Wort »Glycinie« mit Blut auf ihre Bettdecke im Hospiz. In New York bekommt der erfolgreiche Ermittler und Dozent Dr. Jens Hauser eine kryptische Nachricht über illegale Machenschaften in seiner niederbayerischen Heimat. Nach Kelheim zurück zu kehren ist er nicht nur seiner Kindheitsfreundin Gisela schuldig, sondern vor allem sich selbst.

Die Polizeipsychologin Lilian Blank verliebt sich bereits am Flughafen in den brillanten Kriminalisten. Dr. Jens Hauser genießt in Amerika einen untadeligen Ruf. In Bayern hat man Bedenken. Zunächst bekommt Jens für zwei Jahre einen Spezialauftrag vom Innenministerium. Mit Lilian und seiner New Yorker Assistentin Olivia arbeitet Jens an ungelösten Morden der bayerischen Nachkriegszeit. Was den Kriminalisten jedoch am meisten beschäftig ist seine eigene Vergangenheit. Zu viele Spuren, unter anderem der ungeklärte Tod seiner Freundin Gisela, führen zurück in das Jahr 1969. Schon bald ermitteln sie zu dritt in dem düsteren Glycinien-Mordfall, dessen zerstörerische Tentakeln bis in höchste Regierungskreise weisen.

Nach dem erfolgreichen Weihnachtsroman »Maria sucht Josef« schrieb die in Bayern geborene Autorin Nicole Joens einen raffinierten Kriminalroman - ein Lesevergnügen ersten Ranges.




Die Autorin:




Nicole Joens, geboren 1961 als Nicole Houwer in München, lebt seit zwanzig Jahren als Drehbuchautorin in Deutschland. Davor hat sie sieben Jahre lang in New York gelebt, um dort Film-, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft zu studieren. Nebenbei hat sie als Cutterin für Dokumentarfilme gearbeitet, um in der teuren Stadt zu überleben.

"Maria sucht Josef" war ihr Erstlingswerk. Beim Piper-Verlag folgten unter dem Pseudonym Noemi Jordan zwei Liebesromane in einem spannenden historischen Kontext. In den Anthologien "Schneegeflüster", 2010 erschienen im Dianaverlag, und "Gelegenheit macht Liebe" 2012 erschienen beim Piper-Verlag, wurden zwei ihrer New Yorker Kurzgeschichten veröffentlicht.

In zweiter Ehe glücklich verheiratet zieht sie mit ihrem Mann zwei Söhne in München groß. Ihre Produktionsfirma und den Verlag CINDIGO haben sie als Paar gemeinsam gegründet.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Die Autorin war mir bisher nicht als Krimiautorin bekannt. Glycinienmord ist ein Krimi mit dem es ihr gelungen ist einen Ermittler zu schaffen der Kultpotential hat. Es ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, der obendrein noch Schlag bei den Frauen hat.
Die ersten Seiten noch recht beschaulich nimmt der Roman doch recht schnell Fahrt auf und es fällt nicht leicht das Buch aus den Händen zu legen. Sprachlich ist es zweifellos kein Pulitzerpreis verdächtiges Buch, aber das solle es auch nicht sein, es soll unterhalten und dies ist sehr gut gelungen.
Sehr plastisch werden die Figuren und Schauplätze beschrieben, so dass sie sich in meinem Kopf zu materialisieren scheinen. Insbesondere die Mutter und die Tante des Ermittlers haben es mir angetan, leicht schrullig haben die beiden mir viel Freude bereitet und mich auch schmunzeln lassen. Entfernt konnten sie mich an Miss Marple und Mr. Stinger erinnern.
Ich vergebe für das gelungene Krimidebüt, 4 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:






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Donnerstag, 12. Juni 2014

Lori Nelson Spielman – Morgen kommt ein neuer Himmel

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 Format: Broschiert
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 24. März 2014
Verlag: FISCHER Krüger Verlag
ISBN: 978-3810513304
Preis: 14,99 €



Der Klappentext:




Können Träume glücklich machen? Eine Mutter zeigt ihrer Tochter den Weg, ihre wahren Träume zu verwirklichen.
Ein berührender Roman über die eine Liebe, die uns ein Leben lang nicht verlässt.

Wer verscheucht die Monster aus unseren Albträumen?
Wer tröstet uns bei Liebeskummer?
Und wer kennt uns besser, als wir uns selber kennen?

Als Brett 14 Jahre alt war, hatte sie noch große Pläne für ihr Leben, festgehalten auf einer Liste mit Lebenszielen. Heute, mit 34 Jahren, ist die Liste vergessen und Brett mit dem zufrieden, was sie hat: einen Freund, einen Job, eine schicke Wohnung.
Doch als ihre Mutter Elizabeth stirbt, taucht die Liste wieder auf: Aus dem Mülleimer gefischt, hat ihre Mutter die Liste aufgehoben, und deren Erfüllung zur Bedingung gemacht, damit Brett ihr Erbe erhält – und zwar innerhalb von 12 Monaten.

Aber Brett ist nicht mehr das Mädchen von damals. Ein Baby bekommen? Das hat sie schon lange ad acta gelegt. Ein Pferd kaufen? In ihrer Wohnung sind nicht mal Haustiere erlaubt. Eine gute Beziehung zu ihrem Vater aufbauen? Ha – der ist seit sieben Jahren tot. Sich verlieben? Die einzig wahre, große Liebe gibt es doch nur im Film.

Um sie bei der Erfüllung ihrer Ziele zu unterstützen, hat ihre Mutter Brett mehrere Briefe hinterlassen. Wütend, enttäuscht und verletzt liest Brett den ersten Brief – und ist überwältigt von der liebevollen und fürsorglichen Nachricht ihrer Mutter, die gespürt hat, dass Brett in ihrem Leben nicht glücklich ist. Die Briefe ihrer Mutter rufen Brett dazu auf, ihre Träume nicht aufzugeben und ihr Leben in die Hand zu nehmen – denn nur sie selbst kann es ändern …
Kann Elizabeth ihrer Tochter dabei helfen, sich selbst wiederzufinden?




Die Autorin:




Als Lori Nelson Spielman in einer kleinen, alten Zedernholzschachtel aus ihrer Schulzeit eine längst in Vergessenheit geratene Liste mit ihren Lebenszielen fand, hielt sie die Idee für diesen wunderbaren Roman in den Händen. Wie anders ihr Leben wohl verlaufen wäre, wenn sie all diese (ehrgeizigen, trivialen, ehrenhaften, unmöglichen oder auch peinlichen) Ziele erreicht hätte? Wäre es besser, schlechter oder nur anders geworden?
Lori Nelson Spielman lebt mit ihrem Mann in East Lansing, Michigan. Sie liebt es zu reisen, zu lesen und zu schreiben – ihre wahre Leidenschaft. Derzeit arbeitet sie als Hauslehrerin – eines der Ziele ihrer Liste, das sie bisher erreicht hat…





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von Mienebaja-74

Für mich eines der gelungensten Romandebüts des Jahres. Sehr berührend und mit Liebe geschrieben entführt uns Lori Nelson Spielman in die Welt von Brett und lässt uns an der deren Leid und Leben teilhaben. Die Idee der Story an sich gab es schon mehrfach, was aber den Zauber  nicht mildert. Man hat das Gefühl das sich die Autorin selbst in ihrer Geschichte wiedergibt vielleicht auch mit bisher nicht ausgelebten  Träumen. Am Anfang habe ich sehr mit Brett mitgelitten und auch ihren Ärger über ihre verstorbene Mutter verstanden, mit der Zeit fügte sich ein Puzzleteil nach dem anderen ein. Ganz besonders gefallen hat mir die Wandlung der verwöhnten jungen Frau in eine starke, selbst bewusste Frau die weiß was sie will. Auch das sich ihre Prioritäten  in ganz andere Richtungen bewegen und sie sich von Menschen aus der vergangenen Zeit trennt und sich ganz neuorientiert. Mit erreichen jedes Zieles ihrer „Liste „ findet Brett immer ein Stückchen mehr zu sich selbst und ihrem eigenen Glück kommt sie immer näher. Ab und an setzt sich Brett damit auch selbst unter Druck.
Ein Buch das man nicht aus der Hand legen mag und bei dem ich gerne noch mal dieselbe Seitenanzahl  weitergelesen hätte.
5 Sterne




Unsere Bewertung:





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Sonntag, 8. Juni 2014

Katharina Gerwens – Westfälische Affären

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 336 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. April 2014
Verlag: Piper Verlag
ISBN: 978-3492302562
Preis: 9,99 €



Der Klappentext:




Ein neuer Fall für Markus Wissing und Annalena Brandt
In der Gründerzeitvilla des Kalveroder Bankdirektors herrscht Totenstille. Denn dort, auf den Fliesen der Diele, liegt dessen Leiche. Kriminalhauptmeister Markus Wissing gibt den Fall an seine Kollegin Annalena ab. Schließlich will er die Zeugin, seine frisch von ihm getrennte Ehefrau, nicht selbst vernehmen. Bald stellt sich heraus, dass der Bankdirektor nicht nur in der Finanzwelt, sondern auch in der Verführung seiner Kundinnen ein Meister seines Fachs war. Die Zahl der möglichen Täterinnen ist groß ...





Die Autorin:




Katharina Gerwens wuchs in einem Dorf im Münsterland auf. Nach ihrer Ausbildung zur Journalistin arbeitete sie in verschiedenen Verlagen und ist heute als freie Autorin tätig. Sie lebt mit Mann und Kater in Niederbayern. Gemeinsam mit Herbert Schröger verfasste sie die Niederbayern-Krimis »Stille Post in Kleinöd«, »Die Gurkenflieger von Kleinöd«, »Anpfiff in Kleinöd«, »Rufmord in Kleinöd« und »Selig in Kleinöd« sowie zuletzt allein die beiden Westfalen-Krimis »Schürzenjäger« und »Westfälische Affären«. »Die letzte Brezn« ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, die im Bayerischen Wald spielt.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Wie schon im ersten Band dieser Krimireihe „Schürzenjäger“ besticht dieser Roman durch die glasklare Beschreibung der Protagonisten und Orte. Sehr plastisch beschreibt die Autorin die Figuren, so sehr dass man das Gefühl hat selbst schon jahrelang in Kalverode zu leben und sie alle zu kennen.

Sie schafft es immer wieder den Leser durch geschickte falsche Fährten in die Irre zu führen und es ist nicht einfach auf den wahren Täter zu kommen. Erst auf den letzten Seiten wird man in die richtige Richtung geführt und ist dennoch überrascht wer der oder die schuldigen sind.
Die Spannung des Buches steigt von beginn an langsam aber stetig bis zum Finale welches dann mit dem Täter und auch seinen Gedanken den Fall zu einem tollen Abschluss bringt. Ich fühlte mich wieder einmal auf beste unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.





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Dienstag, 3. Juni 2014

André Georgi - Tribunal

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 316 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2014
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3518465158
Preis: 14,99 €




Der Klappentext: 




Um einen Kriegsverbrecher zu überführen und Tausenden Opfern Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, setzt Jasna Brandic ihr Leben aufs Spiel. Ihre letzte Hoffnung ist ein Mann, der über Leichen ging und der sie vor eine schwerwiegende Entscheidung stellt. 
Den Haag: Kovac, ehemaliger Kommandant einer Elitetruppe der serbischen Armee, ist wegen Massenmordes angeklagt. Jasna Brandic, Topermittlerin einer internationalen Spezialeinheit, hat nach langen Ermittlungen einen Kronzeugen, der Kovac' Schuld eindeutig beweisen kann. Am Tag der Verhandlung bringt ein Attentat alles zum Scheitern. Jasna steht vor einem Scherbenhaufen. Da erreicht sie die Nachricht, dass jemand aus Kovac' engstem Kreis bereit ist, gegen seinen ehemaligen Weggefährten auszusagen – vorausgesetzt, Jasna schützt ihn vor seinen eigenen Leuten. Sofort reist Jasna nach Belgrad. Gegen den Willen ihrer Vorgesetzten versucht sie, den Mann zu finden und vor das Tribunal zu bringen. Um das zu verhindern, sind Kovac' Anhänger zu allem bereit.
 
André Georgi ist einer der gefragtesten »Tatort«-Autoren.




Der Autor:




André Georgi, geboren 1965 in Kopenhagen, ist in Berlin aufgewachsen. Er studierte Philosophie und Germanistik und lebt als Drehbuchautor und Dramaturg in Bielefeld. Von ihm stammen zwanzig Drehbücher zu Fernsehkrimis – darunter für den Tatort, für Bella Block und die Verfi lmungen von Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach und Siegfried Lenz..





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Rasant, spannend, teilweise bedrückend und aus mehreren Perspektiven geschriebener Thriller, den man voll Konzentriert lesen sollte, ansonsten besteht die Gefahr schnell den Faden zu verlieren.
Der Autor ist mir Drehbuchautor durchaus bekannt, umso gespannter war ich auf Tribunal. Manchmal hatte ich das Gefühl einen Pressebericht zu lesen, was dem Buch aber nicht abträglich war. Die Schauplätze und Protagonisten sind glasklar beschrieben so dass ich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein.
Diejenigen unter den Lesern die damals den Jugoslawienkrieg am TV verfolgt haben werden das eine oder andere Dejavuerlebnis haben bei der Lektüre, auch musste ich das eine oder andere mal schlucken. Deshalb ist es für Zartbesaitete Leser eher nicht zu empfehlen.
Ich fühlte mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten und bin gespannt auf weitere Romane des Autors.
Ich kann für das Buch 4 von 5 Sternen vergeben.




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Montag, 2. Juni 2014

Apocalypse Z – Manel Loureiro

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 Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. April 2014
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453315525
Preis: 14,99 €



Der Klappentext:




Das ist das Ende
Eine Reihe mysteriöser Krankheitsfälle in Russland ist den internationalen Nachrichtenagenturen nicht mehr als eine Randnotiz wert – bis sich herausstellt, dass der Erreger ein hochansteckendes Virus ist, das innerhalb kürzester Zeit jeden, der sich infiziert, in ein blutrünstiges Monster verwandelt. In der Folge kollabieren Regierungen, Chaos bricht aus, und bald kämpft jeder nur noch für sich selbst. Einer der Überlebenden ist ein junger Anwalt, der beginnt, das Ende der Welt zu dokumentieren. Dies sind seine Aufzeichnungen ...





Der Autor:




Manel Loureiro wurde 1975 in Pontevedra, Spanien, geboren. Er studierte zunächst Jura an der Universität von Santiago de Compostela, bevor er als Moderator verschiedener TV-Sendungen bekannt wurde. Seinen ersten Roman Apokalypse Zveröffentlichte er zunächst auf seinem Internetblog, wo er sich schnell zum Kultphänomen entwickelte. Der Autor lebt und arbeitet in Pontevedra.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Der Autor war für mich bislang gänzlich unbekannt. Ich muss aber auch ehrlich zugeben, dass der Zombiehype irgendwie völlig an mir vorbei gegangen ist. Dieses Buch jedoch hat mich nach Lektüre der Leseprobe sofort angesprochen. Und ich wurde vom Buch nicht enttäuscht.
Langsam wurde man an die Zombiestory herangeführt um dann die Spannung stetig zu steigern. Zuerst nur wenige erkrankte, dann immer mehr und ebenso wurde es immer spannender.
Der Schreibstil von Manel Loureiro ist sehr angenehm und so liest sich das Buch recht schnell weg. Bis man an einem gewissen punkt ankommt und man kann dann das Buch nicht aus den Händen legen, eben weil die Spannung so groß ist.
Das Buch erinnert in gewisser Weise an die Zombiestories der siebziger und Achtziger Jahre. Allerdings im Gegensatz der damaligen Zombiestories wurden die grausamen Bisse hier nur angedeutet, den Rest musste man sich in seiner Phantasie vorstellen, gut auch für Zartbesaitete Leser. Die Atmosphäre, die eine solche Lebensfeindliche Umwelt mit sich bringen würde , wurde phantastisch eingefangen, so dass man wirklich das Gefühl hatte, die Zombie warten in den dunklen Ecken auf einen.
Mich konnte der Autor begeistern und ich freue mich schon jetzt auf den im Herbst neu erscheinenden 2. Teil dieses Buches.
Hochverdiente 4 von 5 Sternen, einen Sterne Abzug für das offene Ende, eine Qual für den Leser, solange auf die Fortsetzung warten zu müssen.




Unsere Bewertung:







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