Montag, 4. August 2014

Dieter Bührig - Mauerriss

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 273 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. Juli 2014
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839216217
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:



AM SCHEIDEWEG  1989:
Die DDR hat abgewirtschaftet. Korrupte Funktionäre bereichern sich durch staatlichen Kunstraub und Enteignung privater Antiquitäten. Wahlfälschungen bringen das Fass zum Überlaufen. Wie soll es weitergehen? Das Regime will den realen Sozialismus reformieren, die Gegner fordern die Wiedervereinigung unter kapitalistischen Vorzeichen. Doch der junge Schriftsteller Christian träumt von einem dritten Weg, vom demokratischen Sozialismus. Und auch privat muss er eine Entscheidung treffen … sich zwischen Beata und Dorisa entscheiden. Wem wird er folgen?





Der Autor:




Abitur in Hannover. Studium an der TU Berlin/Elektrotechnik und an der Hochschule für Musik Berlin/Diplom-Tonmeister. Mehrere Jahre als Tonmeister in Musikstudios und als Musikproduzent tätig. Dann Aufbaustudium an der Musikhochschule Lübeck/Musik für das Lehramt an Gymnasien. Unterricht in Musik und Physik. Als Leiter der Schulchöre verantwortlich für eine überregional beachtete Chorarbeit. Zeitweise bildete er als Studienleiter Musikreferendare aus. In Büchern und Fachzeitschriften Publikationen zur Musikpädagogik sowie Chorarrangements. Promotion an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 2010 Autor von Kriminal- und anderen Romanen. Mitglied im Verband Schriftsteller in SH, im Lübecker Autorenkreis und im Syndikat. Nähere Infos finden Sie unter: www.dieterbuehrig.de





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mauerriss entführte mich in die Zeit des Mauerfalls. In die Zeit kurz nachdem ich meine Dienstzeit bei der Bundeswehr beendete. Es war die Zeit als wir beim Bund den Feind immer im Osten erwarteten.
Dieter Bührig ist es wunderbar gelungen, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen. Eine Zeit gegenseitigen Misstrauens und eine Zeit als die Menschen in der ehemaligen DDR aufstanden um sich ihre Freiheit zu erkämpfen.
Wie immer schafft es der Autor in seiner Story die Musik einzubinden. Irgendeiner seiner Protagonisten hat immer mit Musik zu tun und immer lernt der geneigte Leser etwas hinzu was die Musik angeht. Für mich war das Buch wieder ein Erlebnis und es war wieder sehr lehrreich. Vieles was man aus dieser Zeit noch kennt, wurde einem erneut in Erinnerung gerufen und es bedrückte einen ebenso wie damals.
Die Repressalien die dort an der Tagesordnung waren, erschienen im Buch so realistisch als sei es kein Buch, es war eher so als wäre man dabei, als wäre man selbst davon betroffen. Wie üblich erscheinen die Figuren so real, dass man wirklich das Gefühl hat dass sie wie in einem Kinofilm vor einem ablaufen.
Für mich sind das fast wie üblich 5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:





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