Donnerstag, 13. November 2014

Tanja Kinkel – Manduchai – Die letzte Kriegerkönigin

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. September 2014
Verlag: Edition Takuba Verlag
ISBN: 978-3426199664
Preis: 22,99 €

        

Der Klappentext:



Asien im 15. Jahrhundert: In einer Zeit der Männer greifen zwei Frauen nach der Macht.

Die Geschichte Chinas und der Mongolei wurde durch sie geprägt: Manduchai, Königin der Mongolen, Wan, die wahre Herrscherin auf dem Drachenthron.

Sie sind die mächtigsten Herrscherinnen ihrer Zeit - zu einem hohen Preis:
Manduchai muss sich gegen ungeheure Widerstände bis an die Spitze der Mongolenheere kämpfen. Ihr gefährlichster Rivale dabei ist ausgerechnet ihre große Liebe. Doch es gelingt ihr, und sie kann das Volk Dschingis Khans noch einmal zur alten Größe führen.
Wan war zunächst die Kinderfrau des chinesischen Kaisers, dann seine Geliebte, ehe sie in den Rang der kaiserlichen Konkubine aufstieg und zur wahren Herrscherin Chinas wurde. Trotzdem musste sie tagtäglich um die Gunst des Kaisers gegen Eunuchen, Minister, Kriegsherren und junge schöne Rivalinnen kämpfen. Doch erst in Manduchai erkennt sie die ebenbürtige Gegnerin, die ihr gerade geformtes Reich gefährdet. So gibt sie den Neubau der total verfallenen großen Mauer in Auftrag.
Als sich die Frauen nach Jahren der Intrigen und Kriege, nach Jahren des Mordens gegenüberstehen, wissen sie, dass es in ihren Händen liegt, ob das Töten weitergeht ...





Die Autorin:


Tanja Kinkel, geboren 1969 in Bamberg, gewann bereits mit 18 Jahren ihre ersten Literaturpreise. Sie studierte in München Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft und promovierte über Aspekte von Feuchtwangers Auseinandersetzung mit dem Thema Macht. 1992 gründete sie die Kinderhilfsorganisation "Brot und Bücher e.V", um sich so aktiv für eine humanere Welt einzusetzen (mehr Informationen: www.brotundbuecher.de). Tanja Kinkels Romane wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt; sie spannen den Bogen von der Gründung Roms bis zum Amerika des 21. Jahrhunderts. Zu ihren bekanntesten Werken gehören "Die Löwin von Aquitanien" (1991), "Die Puppenspieler" (1993), "Mondlaub" (1995), "Die Schatten von La Rochelle" (1996), "Die Söhne der Wölfin" (2000), "Götterdämmerung" (2003), „Venuswurf“ (2006), „Säulen der Ewigkeit“ (2008) und "Im Schatten der Königin" (2010), "Das Spiel der Nachtigall" (2011), "Verführung" (2013).






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass dies das erste Buch das ich von Tanja Kinkel gelesen habe. Ich habe zwar ein weiteres Buch der Autorin schon seit mehr als 10 Jahren im Regal stehen, wie ich bemerkt habe als ich kürzlich meine Bibliothek katalogisiert habe, aber irgendwie ging es mir bisher durch die Lappen.
Tanja Kinkel ist es gelungen mich mit Manduchai schon recht schnell abzuholen. Der Schreibstil, für manch einen vielleicht teilweise zu ausführlich, aber ich finde, dass es genau das ist was unter anderem den Reiz dieses Buches ausmacht. Gerade wenn man mit der Epoche und der Region nicht so bewandert ist, bekommt man alle notwendigen Informationen in diesem Buch frei Haus geliefert.
Die Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass es einem leicht fällt sich in sie hinein zu versetzen. Besonders die Figuren sind so fein gezeichnet und so glaubhaft, dass sie schnell ihr Eigenleben beginnen. Und selbst wenn man das Buch beiseitelegt, denkt man immer wieder über die Handlung nach, über die Figuren und wie sie damals gelebt haben müssen. Es ist nicht nur ein Buch, das eine Fiktion erzählt, sondern eher ein Buch das einem die Geschichte der Mongolen und der Chinesen zu dieser Zeit näher bringt.
Mit diesem Buch hat mich Tanja Kinkel als Fan gewonnen.
All denen die sich nicht nur Unterhalten lassen wollen, sondern auch etwas aus der Geschichte lernen wollen, kann ich das Buch wärmstens ans Herz legen.
5 von 5 Sternen und eine glasklare Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:





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