Mittwoch, 31. Dezember 2014

Guten Rutsch


Die Buchmesse 2014 in Frankfurt war für uns und unsern Blog eine ganz besondere Zeit, hier mit ein herzliches Dankeschön an alle die wir nun auch persönlich kennen lernen durften. 
Verlage und Autoren die uns unterstützt haben, trafen wir. Ebenso lernten wir andere Blogger kennen und tauschten uns mal real statt immer nur virtuell aus. Es gab tolle Gespräche und viel zu lachen. 

Freitag, 26. Dezember 2014

Deon Meyer - Cobra

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2014
Verlag: Rütten & Loening
ISBN: 978-3352006869
Preis: 19,99 €

        

Der Klappentext:



Der beste Polizist von Kapstadt

Eines kann Bennie Griessel gar nicht gebrauchen: Ärger. Er ist trockener Alkoholiker, er belügt seine Kollegen, und er ist bei seiner Freundin Alexa eingezogen. Ein Riesenfehler! Als auf einem Weingut drei Bodyguards erschossen werden und ein berühmter britischer Mathematiker verschwindet, will der südafrikanische Geheimdienst den Fall übernehmen, doch Bennie widersetzt sich. Die Täter sind völlig skrupellos und hinterlassen nur eine Spur: Geschosse mit dem Kopf einer Schlange. Einer könnte Bennie helfen: Tyrone, ein smarter, gerissener Taschendieb aus Kapstadt. Denn er hat etwas, das die Mörder suchen: ein Handy mit geheimen Daten.

Packend, voller wunderbarer Schauplätze und mit einem unvergleichlichen Helden – Deon Meyers Meisterwerk.





Der Autor:


Deon Meyer, Jahrgang 1958, ist unbestritten Südafrikas bester und erfolgreichster Thrillerautor. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er lebt in der Nähe von Kapstadt. Seine Romane erscheinen in mehr als fünfundzwanzig Ländern. Als Aufbau Taschenbuch liegen von ihm die Thriller „Tod vor Morgengrauen“, „Der traurige Polizist“, „Das Herz des Jägers“, „Der Atem des Jägers“, „Weißer Schatten“, „Dreizehn Stunden“, „Rote Spur“, „Sieben Tage“ sowie der Story-Band „Schwarz. Weiß. Tot“ vor. Mehr zum Autor unter www.deonmeyer.com






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Mehrfach wurde mir Deon Meyer empfohlen, aber bisher habe ich es nicht geschafft eines seiner Bücher zu lesen.
Jetzt habe ich es geschafft und war gleich begeistert.
Seine Schreibweise schaffte es mich sofort zu fesseln. Kennt man die Thriller aus der Feder amerikanischer oder deutscher Autoren hat man eine gewisse Erwartungshaltung was einen Thriller angeht. Vorab, diese wurde nicht enttäuscht.
Es scheint in Südafrika alles etwas gemächlicher abzugehen, aber dennoch nicht weniger spannend.
Die Bildhafte Sprache des Autors, schaffte es mich direkt mitten ins Geschehen zu katapultieren. Ich hatte schon sehr früh das Gefühl dass ich Teil des Buches sei und nicht nur ein unbeteiligter Leser. Seine Figuren wirken durchweg sehr glaubhaft und gut durchdacht. Gleiches kann man von den Schauplätzen behaupten, die sich bei mir wie in einem Kinofilm vor meinem inneren Auge Manifestierten. Deon Meyer mit seiner Schreibweise und seinem Gefühl für Spannung muss sich definitiv vor keinem der großen Amerikaner verstecken. Er reiht sich in die Riege der großen Amerikanischen Autoren wie zB. Dan Brown nahtlos ein.
Ich fühlte mich auf jeder Seite aufs Beste unterhalten und es ist klar, dass dies ein Beginn einer langen Lesefreundschaft sein wird. Deon Meyer hat es geschafft, sich in die Reihe meiner Lieblingsthrillerautoren einzuordnen.
Für dieses Buch vergebe ich 5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:





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Freitag, 19. Dezember 2014

Inge Löhnig - Mörderkind

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 5. Dezember 2014
Verlag: List Taschenbuch
ISBN: 978-3548612263
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:



Sie liefen ihr nach und schrien: »Mörderkind, Mörderkind!«
Ihr Leben lang war sie für alle nur das Mörderkind. Fionas Kindheit war ein Alptraum. Und nun ist ihr Vater tot. Seine letzten Worte galten ihr: »Ich bin kein Mörder.« Widerstrebend macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Beginnt nachzuforschen, befragt ihre Familie. Und stößt auf ungeheuerliche Geheimnisse und eine Intrige, deren tödliches Gift bis heute wirkt …





Die Autorin:


Inge Löhnig studierte an der renommierten Münchner Akademie U5 Grafik-Design. Nach einer Karriere als Art-Directorin in verschiedenen Werbeagenturen machte sie sich mit einem Designstudio selbstständig. Heute lebt sie als Autorin mit ihrer Familie und einem betagten Kater in der Nähe von München.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Ich mag die Dühnfort-Reihe Der Autorin und so war es für mich interessant zu sehen, was es mit dem Mörderkind, einem Einzeltitel auf sich hat.
Nach der Lektüre des Buches, hoffe ich jedoch, dass dies der Start einer neuen Reihe sein könnte.
Wie gewohnt kommt man sehr schnell in das Buch hinein und wird ebenso schnell vom Schreibstil von Inge Löhnig gefesselt.
Die Figuren sind Bildhaft dargestellt und zwar so gut, dass sie vor meinem inneren Auge sich fast materialisiert haben. So gelang es der Autorin, dann auch mit den wirklich tollen plastischen Beschreibungen der Schauplätze, dass mein Kopfkino begann zu rattern, fast so als liefe beim Lesen ein Film ab.
Sehr gut in meinen Augen die beiden Handlungsstränge, die sich beide ergänzten, um dann zum Ende hin miteinander zu verschmelzen. So gelang es der Autorin auch, den wahren Täter lange zu verschleiern, insbesondere weil die quasi ermittelnde Tochter immer neue Denkansätze zum Täter bzw Ablauf des Geschehens hatte. So wurde aus der ganzen Story, wieder einmal, ein Klassekrimi aus der Feder von Inge Löhnig, den ich gerne weiterempfehle.
Von mir gibt es hier hochverdiente 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:





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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Hermann Alexander Beyeler & Gerd J. Schneeweis - Bozzetto

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 587 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2014
Verlag: Weissbooks Verlag
ISBN: 978-3863370695
Preis: 22,90 €

        

Der Klappentext:



1543: Michelangelo beginnt mit seiner Arbeit am »Jüngsten Gericht« für die Sixtinische Kapelle in Rom. Der Entwurf, ein sogenannter »Bozzetto«, enthält bereits alle Elemente des später weltberühmten Freskos. Zwölf Jahre bleibt die Holztafel in den Archiven des Vatikan, bis ihn Kardinal Farnese verschenkt – an Vittoria Colonna, Michelangelos ehemalige Geliebte und Muse.


"Ich fand den Roman sehr packend, gerade die geschickte Kombination aus Thrill und kunsthistorischen Hintergründen macht 'Bozzetto' zu etwas Besonderem. Spannend wie Dan Brown, dabei auch noch lehrreich. Wer sich für Kunstgeschichte interessiert, wird große Freude daran haben."
(Britta von Hacht, Thalia, Erlangen)

Von da an wechselt der Bozzetto über die Jahrhunderte immer wieder seinen Besitzer – mächtige Königinnen und Könige, Großinquisitoren, Revolutionäre – bis er 1944 in Paris in die Hände der Nazis fällt. Ihnen, wie allen Anderen, die sich die Macht des Bozzetto zu dunklen Zwecken aneignen wollten, bringt er Unglück, Tod, Verderbnis. Liegt ein Fluch auf Michelangelos Werk?
 Quelle: http://www.weissbooks.com/b%C3%BCcher/herbst-2014/beyeler-schneeweis/


Der Autor:


Über die Autoren ist nichts bekannt

Quelle:




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Während der Buchmesse in Frankfurt am Main kamen mir sehr viele Menschen mit Tragetaschen entgegen wo das Cover von Bozzetto, wie ich später erfuhr, abgebildet war. Neugierig geworden, sprach ich einen der Taschenträger an und erfuhr wo der Stand dazu zu finden ist. Soviel zur Vorgeschichte eines Buches welches mich wirklich überrascht hatte. Was ich erwartet habe, ich denke einen historischen Roman, der sicherlich spannend zu lesen sein wird, aber ansonsten kaum vom bekannten abweicht.
Was ich bekommen habe, einen Thriller ganz in der Tradition Dan Browns, der sich absolut nicht hinter dem Meister zu verstecken braucht.
Die Story ist rasant, aber nicht so, dass es einem schon zu viel wird und man sagen würde, dass es eine gute Story ist, aber zu viele Informationen. Die Mischung zwischen Fiktion und realem ist sehr gut gelungen und mir fiel es schwer, das Buch nur kurz beiseite zu legen.
Die Figuren sind sehr plastisch beschrieben und wirken durchweg glaubhaft. Ebenso bildhaft erscheinen die Schauplätze, so sehr, dass man glaubt sich dort auch ohne Hilfe zu Recht finden könnte.
Der Schreibstil der beiden Autoren ist sehr flüssig und so natürlich sehr gut zu lesen. Sehr gut gelungen auch der Spannungsaufbau, der mich schnell in seinen Bann gezogen hatte und bis zum Schluss angehalten hatte.
Ich fand, für meinen Geschmack auch keine Längen wo es langweilig werden könnte. Alles in allem ein sehr gut gelungener Roman? Nein ich denke, wenn ich schreibe Thriller ist das eher zutreffend.
Und so vergebe ich 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.


Unsere Bewertung:






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Montag, 15. Dezember 2014

Thomas Zeidler - Andreas Gabalier - Aus dem Leben des VolksRock'n'Rollers

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 224 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2014
Verlag: Riva Verlag
ISBN: 978-3868833799
Preis: 16,99 €

        

Der Klappentext:



Carmen Nebel nennt ihn den »schärfsten Schürzenjäger der Alpen«, Sido gesteht, dass er völlig zu Recht von Gabalier von Platz 1 der Albumcharts verdrängt wurde, und wir alle sind uns wohl einig: Andreas Gabalier ist das Heißeste, was die Volksmusik derzeit zu bieten hat. Er ist VolksRock’n’Roller, Mädchenschwarm – und der am Boden gebliebene, nette Typ von nebenan zugleich.
In dieser intimen Biografie hat Thomas Zeidler Gabaliers unglaublichen Aufstieg vom steirischen Lausbua zum Superstar detailliert nachgezeichnet – mit spannenden Anekdoten aus der Kindheit, seiner tragischen Familiengeschichte, vielen Fotos und Erzählungen der engsten Freunde und Verwandten und natürlich von Andreas Gabalier selbst.
Ein Muss für jeden Fan.





Der Autor:


Thomas Zeidler, geboren 1968, gehört zu den wichtigsten Musik- und Societyexperten Öster¬reichs. Er kennt Andreas Gabalier schon seit vie¬len Jahren und durfte den VolksRock’n’Roller nicht nur beruflich, sondern auch ganz privat begleiten.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von mienebaja-74


Das erste Mal sah und hörte ich Andreas Gebalier bei der Sendung „ Sing meinen Song“. Und wie vielen ging es mir auch, dass ich dachte bloß keine Volksmusik; Typisches Klischeedenken. Im Verlauf der Sendungen fand ich seine Musik ganz gut und ihn als Mensch recht sympathisch.
Als ich dann das Buch bekam, berührte mich seine unglaublich traurige Familiengeschichte und wie er und seine Familie diese erlebt haben und damit umgegangen sind. Vieles davon war allerdings schon durch die Presse bekannt.
Im Großen und Ganzen liegt der Schwerpunkt des Buches auf den Stufen der Karriere von Andy wie er von vielen genannt wird.
Angefangen bei seiner Kindheit, der Teenagerzeit mit der ersten Liebe , über seine ersten Versuche seine von ihm selbst aufgenommenen Aufnahme bei Radiosendern an den Mann zu bringen, bis zu großen Konzerten die komplett ausverkauft waren. Mit Andreas lernen wir auch seine Familie, seine Freundin und viele Wegbegleiter kennen.
Der Autor Thomas Zeidler beschreibt diesen Werdegang bis ins Detail und lässt uns an der Freude und auch an Verlusten teilhaben. Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, so dass man leicht durch das Buch kommt. Toll sind die Fotos im Mittelteil und auch der Einband ist gut gelungen.
Andreas Gabalier hat es trotz dieses Familienschicksals geschafft glücklich und zufrieden zu sein und seinen Weg zu meistern. Gerade dieser musikalische Erfolg hat ihm sehr geholfen.
Ein Muss nicht nur für Hardcore Fans.





Unsere Bewertung:






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Dienstag, 9. Dezember 2014

Ulrike Schweikert – Hinter den Spiegeln

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. Oktober 2014
Verlag: Mira Taschenbuch
ISBN: 978-3956490644
Preis: 19,99 €

        

Der Klappentext:



Lieben, Lügen und Intrigen: Ulrike Schweikerts opulente Familiensaga im Schatten der untergehenden Donaumonarchie!

Wien 1892. Bei einem tragischen Sturz verliert die junge Komtess Luise von Waldenberg ihr Gedächtnis. Aber gerade das öffnet ihr die Augen: Die Dekadenz des Hofadels kommt ihr plötzlich verlogen vor, im elterlichen Palais erscheint ihr die strenge Aufteilung zwischen den Bediensteten und ihrer eigenen Familie falsch. Und warum werden treppauf und treppab Wahrheiten verschwiegen statt ausgesprochen?
Doch Luise ist nicht allein: In der Werkstatt des jungen Zuckerbäckers Stephan Brucker erlebt sie eine sinnliche Welt voller Düfte, süßer Genüsse und warmer Vertrautheit. Eine Mesalliance bahnt sich an, die auf höchste Empörung stößt. Denn es gibt ungeschriebene Gesetze, die niemand brechen darf. Könnte doch davon die Zukunft der Donaumonarchie abhängen...





Die Autorin:


Ulrike Schweikert hat schon viele Länder bereist, doch ihre Lieblingsstadt ist und bleibt immer Wien. Denn wo sonst könnte die 1966 in Schwäbisch-Hall geborene Bestsellerautorin ein historisches Ballkleid tragen und sich im Walzertakt der geheimnisvollen Kaiserzeit wiegen? Auch ihre präzise recherchierten und lebensnahen Romane tauchen tief ein in diese imperiale Pracht der Donaumonarchie und zeigen eine Gesellschaft, die vor dem Abgrund einer glänzenden Epoche steht - und formvollendet tanzt.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Für mich war es nach etwas längerer Zeit mal wieder ein Roman der Autorin. Aber auch nach der langen Zeit haben ihre Bücher nicht von ihrem Charme verloren, so wie jetzt dieses.
Wie gewohnt ging es ohne langes Geplänkel zu Beginn los und so war man schon auf den ersten Seiten mitten drin in der Story.
Wie schon in den älteren Romanen hat mir auch wieder die sehr detaillierte Beschreibung der Figuren und Schauplätze besonders gut gefallen und das ohne zu langatmig zu wirken.
Die Spannung ist auch wieder sehr gut aufgebaut und hält sich gut auf einem recht hohen Niveau. Es gab sicherlich die eine oder andere Länge, die aber nicht den Lesefluss störte.
Für den einen oder andere könnten die vielen Adelstitel etwas verwirrend sein, aber ich persönlich fand dies nicht so. Nach einer Weile kannte man die Figuren und ihre Titel und hatte sich daran gewöhnt.
Etwas schade fand ich das Ende, das wie erzwungen wirkte, das allerdings mit dem Wissen darum dass es eine Fortsetzung gibt, nicht mehr ganz so schlimm ist.
Sehr fein ist auch die Atmosphäre der damaligen Zeit gezeichnet, mit allen Sorgen und Nöten der Menschen damals.
Für mich waren dies verdiente 4 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:






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Anna Mocikat - Muc

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 368 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Dezember 2014
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3937357874
Preis: 12,99 €

        

Der Klappentext:



München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia.
Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob
sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will.




Die Autorin:


Anna Mocikat, geb. 1977, machte zunächst eine journalistische Ausbildung, ehe sie an der renommierten Drehbuchwerkstatt München (Filmhochschule München) ein Stipendium erhielt und Drehbuchschreiben studierte. Anschließend war sie mehr als zehn Jahre lang im Filmbusiness als Drehbuchautorin und Regisseurin tätig, wobei sie mit zahlreichen namhaften TV-Sendern und Produktionsfirmen zusammen arbeitete. Später schrieb sie als Gamewriterin für diverse deutsche Videospielhersteller. Anna Mocikat lebt in der Nähe von München, "MUC" ist ihr Debütroman.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Endlich mal eine Dystopie die in Deutschland spielt!
Spannend beschreibt die Autorin wie es sein könnte wenn nahezu die gesamte Menschheit Tod wäre. Wie sich die verbleibende Gesellschaft entwickeln könnte und wie die Machverhältnisse sich darstellen.
Die Figuren sind so plastisch beschrieben, dass man sie vor seinem inneren Auge sehen konnte. Aber noch besser, noch bildhafter die Darstellung der Schauplätze, damit schaffte es die Autorin bei mir das Kopfkino in Gang zu setzten, so dass es ratterte bis zum Schluss. Apropos Schluss, der Schluss deutet meiner Meinung nach darauf hin, dass es eine Fortsetzung geben könnte. Super, gerne, ich freue mich schon jetzt darauf.
Die Schreibweise so flüssig, dass ich fast durch die Seiten geflogen bin. Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten, und steigert sich bin zu einem wirklich tollen Finale. Den einen oder anderen Logikfehler kann man getrost überlesen, denn sie stören nicht wirklich den Lesefluss.
Ich kann der Autorin nur zu ihrem wirklich sehr gelungenen Debüt gratulieren, gut gemacht!
Ich vergebe hierfür 4,5 von 5 Sternen.





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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Petra Mattfeldt – Der Jahrbuchcode

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 208 Seiten
Erscheinungsdatum: 30. Oktober 2014
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3937357874
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:


 Wer zu lange gewartet hat und auf den letzten Drücker in eine AG gehen muss, hat keine andere Wahl als die unter den Schülern unbeliebte Jahrbuch-AG, denn da waren stets noch Plätze frei. Niklas, Lilly und Philipp treffen dort aufeinander und müssen auch noch den faulen Eltis mitschleppen. Doch schon bald entpuppt sich die scheinbar langweilige Aufgabe, am Computer mit allen Texten und Klassenfotos das neue Jahrbuch der Schule zusammenzustellen, als brisant. Denn die Gruppe stößt bei der Sichtung der früheren Jahrbücher auf ein seltsames Phänomen: Jahr für Jahr taucht dort auf einem Klassenfoto der jeweiligen 10c der immer gleiche unbekannte Junge auf, der scheinbar nicht älter wird. Wer ist das und wie kam er überhaupt in die Jahrbücher? Gemeinsam versuchen sie das Geheimnis zu lösen und stoßen dabei auf eine schier unglaubliche Geschichte…




Die Autorin:


Petra Mattfeldt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Anfang 2014 erschien ihr Krimidebüt "Sekundentod" um den Lüneburger Kommissar Falko Cornelsen. Seit 2010 veröffentlicht sie außerdem historische Romane unter dem Pseudonym Caren Benedikt.





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom


Wieder einmal zeigt die Autorin ihre Vielseitigkeit, nach historischen Romanen und Krimis, nun ein Jugendkrimi.
Das Buch ist empfohlen ab 12 Jahren, das passt auch meiner Meinung nach. Es gelingt der Autorin schnell den Leser mitzunehmen, mehr noch dürfte ihr das bei jugendlichen Lesern.
Der Schreibstil wie gewohnt Klasse und hier finde ich es besonders schön, wie sie sich in ihrer Schreibweise an die Zielgruppe, die jugendlichen Leser anpassen kann.
Die Spannung lässt sie sich langsam aufbauen um dann, je weiter man vorankommt, sich immer mehr zu steigern, bis hin zu einem furiosen Finale. Es gelingt ihr, den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen wer nun der Täter ist und legt immer wieder falsche Fährten.
Die Figuren sind klar umrissen, so dass man sie zu kennen glaubt. Ebenso sind die Schauplätze so schön beschrieben, dass es einem leicht fiele sich vor Ort zurechtzufinden.
Das Buch ist zwar als Jugendkrimi deklariert, aber ich finde dass er es durchaus mit Krimis für Erwachsene messen kann.
Für mich sind das 4,5 von 5 Sternen. Mir persönlich fehlt etwas der Jugendslang, der aber wie mir die Autorin versicherte, von ihren jugendlichen Testlesern nicht gewünscht sei.




Unsere Bewertung:





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