Samstag, 8. August 2015

Friedrich Ani – Der namenlose Tag

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 301 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. August 2015
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3518424872
Preis: 19,95 €

        

Der Klappentext:

Kriminalhauptkommissar Jakob Franck ist seit zwei Monaten im Ruhestand und glaubt nun, ein Leben jenseits der Toten beginnen zu können. Vor zwanzig Jahren hatte er sieben Stunden, ohne ein Wort zu sagen, der Mutter einer toten Siebzehnjährigen beigestanden.
Jetzt wird der Kommissar von dieser Konstellation eingeholt: Ludwig Winther tritt mit ihm in Kontakt; er ist der Vater des jungen Mädchens und Ehemann jener Frau, der Franck so viel Aufmerksamkeit widmete.
Zwanzig Jahre sind vergangen, und der Vater glaubt noch immer nicht an den – laut polizeilichem Untersuchungsergebnis eindeutig feststehenden – Selbstmord der Tochter durch Erhängen: Seiner Meinung nach kann es sich nur um Mord handeln.
Ex-Kommissar Jakob Franck macht sich also daran, die näheren Umstände ihres Todes aufzuklären, »einen toten Fall zum Leben zu erwecken«. Jakob Franck folgt dabei seiner ureigenen Methode, der »Gedankenfühligkeit«:.Diese ist unnachahmlich und unübertroffen bei der Lösung der kompliziertesten und überraschendsten Fälle.
Mit diesem Roman startet eine Reihe um Ex-Kommissar Jakob Franck. Friedrich Ani und seine Kunst der Konstruktion gewöhnlich-außergewöhnlicher Kriminalistikrätsel; Friedrich Ani und seine Sprache, die vom Tod auf das Leben melancholisch gelöste Perspektiven wirft - Friedrich Ani und seine Kunst erreichen in seinem neuen Roman unvorhersehbare Dimensionen.



Der Autor:

Friedrich Ani, geboren 1959, lebt in München. Er schreibt Romane, Gedichte, Jugendbücher, Hörspiele und Drehbücher. Sein Werk wurde mehrfach übersetzt und vielfach prämiert, u.a. mit dem Deutschen Krimipreis, dem Adolf-Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis. Seine Romane um den Vermisstenfahnder Tabor Süden machten ihn zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Kriminalschriftsteller. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mir gefällt die Schreibweise Friedrich Anis, so auch dieses Mal konnte er mich mit seiner Schreibweise überzeugen.
Die eigentlich durch das ganze Buch gehende etwas düstere Atmosphäre wusste zu gefallen und auch die eigentliche Ermittlungsarbeit und das Fehlen von Action, war für mich kein Grund mit dem Buch zu brechen. Es war mal etwas anderes, mal eine andere Herangehensweise die mir gut gefallen hat und gleichzeitig auch neugierig macht auf die folgenden Bände dieser Reihe.
Die Figuren insbesondere aber die Hauptfigur wirken durchweg authentisch und glaubhaft.
Mich hat besonders die detaillierte Beschreibung kleinster Details und der Stimmung überzeugt, was aber doch dem einen oder anderen etwas zu langatmig vorkommen kann.
Ganz sicher ist das Buch keines, welches man so nebenher mal weg lesen kann. Man muss schon bei der Sache bleiben und konzentriert lesen.
Teilweise erschienen die Informationen so, als wenn der Autor die etwas vertieft hat um diese für den Fortgang der Reihe vorzubereiten.
Wer gute Dialoge und Spannende Unterhaltung mit einem überraschenden Ende mag, der ist hier bestens bedient.
Für mich sind das in der Summe 4 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:





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