Freitag, 25. September 2015

Martin Bühler – Schattenlicht (Gesamtausgabe)

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 656 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. August 2015
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-1516849185
Preis: 16,04 €

        


Der Klappentext:

Am Anfang steht ein Dachbodenfund: Als der Schriftsteller Martin Bühler sein Elternhaus entrümpelt, entdeckt er in einer Holzkiste ein Manuskript: Der Autor hält die Lebensgeschichte seines verstorbenen Vaters Matthias Bühler in den Händen, dessen biografische Aufzeichnungen von den 1920er Jahren bis in die Nachkriegszeit reichen.



Der Autor:

Martin Bühler wurde am 01.11.1973 in der kleinen schwäbischen Stadt Krumbach geboren.
Nach seiner Schulzeit studierte er Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien. Seit dem Jahr 2001 lebt er an der westlichen Küste Nordfrieslands,zwischen der Hafenstadt Husum und der Insel Sylt.
Im Jahr 2011 fing er erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 schrieb Martin Bühler sein erstes Werk”Der Samenspender Martin1973″, anfangs als Selbstverleger, später über den Miller Verlag. Danach folgten Ratgeber zur Kinderwunschthematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”.
Zum Thema Kinderwunsch durch Samenspende entstanden zahlreiche Beiträge, u. a. bei Stern TV (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (SAT1). Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages, u. a. in Bild der Frau und Bild.de.
Seine Begeisterung, bestehende Tabus in unserer Gesellschaft anzusprechen und öffentlich zu diskutieren, wuchs von Tag zu Tag. Mit seiner provozierenden Art öffentliche Diskussionen anzuregen, gefällt ihm und wurde zur Passion. Die Themen sind mittlerweile umfangreich und vielschichtig.
Sein Motto ist: Das Leben schreibt die interessantesten Geschichten.




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Schattenlicht erzählt die Lebensgeschichte des  Vaters des Autors. Es ist eine doch sehr emotionale Geschichte, dennoch eine Geschichte, die neben Freunden von Biografien auch geschichtlich interessierte Leser anspricht.
Über die Kindheit in den Zwanzigern und den jungen Erwachsenen Matthias Büchler während der Zeit des Dritten Reiches führt die Story den Leser in die harte Zeit des Nachkriegsdeutschlands. Eine Zeit die manch einer nur dank seines Ideenreichtums überleben konnte. Denn die Besatzer Entnazifizierten das Land nicht wirklich, viele die für die Besatzer wertvoll waren blieben mehr oder weniger in Amt und Würden und konnten so Ihr böses Handwerk durchaus weiterführen.
Aber auch das Privatleben von Matthias Bühler war alles andere als einfach. Die erste, vielleicht überstürzt eingegangene Ehe, der Terror danach haben die ersten Jahre nach dem Krieg bestimmt nicht einfach gemacht, man könnte fast meinen, dass für ihn der Krieg weitergeführt wurde im privaten.
Der Schreibstil von Martin Bühler war gewohnt gut und so gelang es mich schon in den Kindertagen, also recht früh mich zu fesseln. Ein besondere Stäke ist es die Figuren zu beschreiben ebenso wie auch die Schauplätze, so dass es recht leicht fiel sich in die Geschichte hineinzuversetzen. Diese Trilogie ist mal ganz was anderes als man von Martin Bühler gewohnt ist, aber es ist interessant ihn bei den ersten Schritten auf für ihn frischem Geläuf zu beobachten. Man kann sehr gespannt sein, was man weiterhin vom Autor zu erwarten hat. Ich werde ihn und seine Werke auch zukünftig beobachten und mich zu gegebener Zeit dazu äussern. Für die Trilogie insgesamt 4,5 Sterne.




Unsere Bewertung:



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Donnerstag, 24. September 2015

Stephen King - Finderlohn

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. September 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453270091
Preis: 22,99 €

        

Der Klappentext:

Besessen bis zum Mord
John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen



Der Autor:

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Schon als Student veröffentlichte er Kurzgeschichten, sein erster Romanerfolg,Carrie, erlaubte ihm, sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Seitdem hat er weltweit 400 Millionen Bücher in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und zuletzt 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. Sein Hauptwerk erscheint im Heyne-Verlag.



Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mit Finderlohn legt der Autor den zweiten Band der Bill Hodges Trilogie vor. Es ist wie schon Mr. Mercedes kein typischer King-Thill, aber ein wie von Stephen King gewohnt gut geschriebener Krimi, mit dem einen oder andere mystischen Detail. Diese Details allerdings, lassen auf einen typischen King-Horror für den dritten Band der Trilogie hoffen.
Auch wenn es sich „nur“ um einen Krimi mit den alten Bekannten aus Mr. Mercedes handelt, ist Stephen King wieder ein Klassebuch gelungen. Über seinen Schreibstil, der mich immer wieder aufs Neue, von der ersten bis zu letzten Seite zu fesseln vermag, muss man sich, so glaube ich, nicht mehr unterhalten. Neben seinem Schreibstil sind es, die immer wiederkehrenden Wendungen, die den Leser fesseln und es zugleich dem Leser fast unmöglich machen, vor der letzten Seite die Story auszulöschen. Das ist in meinen Augen immer wieder neu, ganz großes Kino.
Auch gelingt es Stephen King immer wieder, vor dem inneren Auge des Lesers, die Schauplätze und Figuren wie er sie sich vorstellt, entstehen zu lassen. Und so ist es dann bei mir immer wieder dasselbe und die Bücher des Meisters laufen vor meinem inneren Auge wie ein farbenfroher Kinofilm ab. Für mich war auch dieses Buch, mein inzwischen etwa 50. Titel, wieder wie ein neuentdecken von Stephen King, dessen viele Facetten mich immer wieder flashen, die mich mit jedem neuen Buch aufs Neue zu seinem Fan machen. Finderlohn ist für mich noch besser als der erste Band der Reihe, Mr. Mercedes, und so ganz klare und hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung. Und das diesmal nicht nur für die Fans von Stephen King, sondern auch für den „normalen Krimileser“, dem bisher der Mut für einen King fehlte.



Unsere Bewertung:





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Mittwoch, 23. September 2015

Lily King - Euphoria

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 262 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. September 2015
Verlag: C.H.Beck Verlag
ISBN: 978-3406682032
Preis: 19,95 €

        

Der Klappentext:

Von realen Ereignissen im Leben der berühmten Ethnologin Margaret Mead inspiriert, erzählt Lily King in diesem grandiosen, spannenden und sinnlichen Roman ebenso anschaulich wie klug von Besitz und Begierde, Entdeckung und Macht, Liebe und Herrschaft.
Neuguinea, Anfang der 1930er Jahre. Drei junge Ethnologen – die schon berühmte und faszinierende Amerikanerin Nell Stone, ihr Mann Fen und der Brite Andrew Bankson – stoßen nach Jahren einsamer Feldforschung aufeinander und entwickeln eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung. Erschöpft von den Versuchen, etwas Verwertbares über die Stämme am Sepikfluss herauszufinden, gelangen die drei Forscher zu den Tam, einem weiblich dominierten Stamm mit ungewohnten Ritualen. Während sie immer tiefer in das Leben der Tam eindringen, werden auch ihre unterschiedlichen Wünsche und Interessen immer deutlicher, die erotische Anziehung zwischen Nell Stone und Andrew Bankson immer intensiver. Schließlich schreitet Fen zu einer dramatischen Aktion mit tragischem Ausgang für alle.




Die Autorin:

Lily King wurde 1962 geboren, wuchs in Massachusetts auf und studierte Englische Literatur und Creative Writing an der University of North Carolina at Chapel Hill und an der Syracuse University. Sie hat diese Fächer an verschiedenen Universitäten und High Schools in den USA und im Ausland unterrichtet. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Maine. Sie erhielt u.a. ein McDowell Fellowship und ein Whiting Writer’s Award.
Ihr erster Roman "The Pleasing Hour" (1999) erhielt den Barnes und Noble Discover Award, war ein New York Times Notable Book und war der Gegenkandidat für den PEN/Hemingway Award.
Ihr zweiter Roman "The English Teacher" (2005) war ein Publishers Weekly Top Ten Book of the Year, ein Chicago Tribune Best Book oft he Year und erhielt den Maine Fiction Award.
Ihr dritter Roman "Father of the Rain" von 2010 war ein New York Times Editors Choice, eine Publishers Weekly Best Novel of the Year und gewann den New England Book Award for Fiction und den Maine Fiction Award.
Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt.



Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Bei preisgekrönten Büchern bin ich zunächst etwas kritischer als normalerweise. Denn oftmals war es leider so dass meine Erwartungen an das Buch zu hoch waren.
Hier jedoch gelang es der Autorin mich gleich in den Bann des Buches zu ziehen. Sprachlich wie auch vom Erzählstil holte mich die Autorin gleich auf den ersten Seiten ab und es gelang ihr mich zu fesseln bis zum Ende.
Die Figuren ebenso wie die Schauplätze sind so plastisch und so schön beschrieben, dass es für mich eine wahre Freude war, den Protagonisten durch die Geschichte zu folgen.
Es ist aber nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, auch die damals wie heute aktuellen Themen wie Ausbeutung und Rassismus sind wichtiger Bestandteil des Buches.
Vor dem Hintergrund Neuguineas zeichnet die Autorin ein farbenfrohes Bild des Landes, der Figuren und der Menschen dort.
Besonderes Schmankerl für mich waren die Tagebucheinträge, die die innere Zerrissenheit der Protagonisten aufgezeigt haben. Es entstand bei mir dabei das Gefühl, als würden diese Einträge deutlich zum Verständnis beitragen.
Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch sehr gut unterhalten und so vergebe ich 4 von 5 Sternen. Einen Sterne Abzug, weil ich das Gefühl hatte, dass trotz der tollen Lektüre noch mehr möglich gewesen wäre, mir kam es so vor als wenn zum Ende hin Seiten gefehlt hätten.



Unsere Bewertung: 




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Dienstag, 22. September 2015

Silvia Stolzenburg – Tödliche Jagd

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Spetember 2015
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3956690525
Preis: 12,95 €

        

Der Klappentext:

An einem trüben Samstagmorgen im März wird im Stuttgarter Schlossgarten die nackte Leiche einer Frau gefunden. Offensichtlich wurde die Tote erwürgt und danach weggeworfen wie ein Sack Müll. Als Oberkommissarin Anna Benz zum Tatort gerufen wird, trifft sie beinahe der Schlag. Denn die Frau ist keine Unbekannte für sie.
Die folgenden Ermittlungen ziehen Anna nicht nur in einen Strudel aus Sex, Gewalt und etwas weitaus Beängstigenderem, sie reißen auch Wunden der Vergangenheit auf. Zusammen mit ihrem Kollegen Markus Hauer verfolgt sie Spuren, die immer verworrener zu werden scheinen.
Während die Kripo Stuttgart im Fall der Toten aus dem Schlossgarten ermittelt, taucht im Tigergehege des Züricher Zoos die Leiche eines Mannes auf. Der Tote ist so furchtbar zugerichtet, dass eine Identifizierung unmöglich ist. Als die Forensiker dieselbe DNA am Tatort finden, die auch in Stuttgart gesichert worden ist, beschließen Anna Benz und Markus Hauer, die Kollegen von der Kantonspolizei zu besuchen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt …

Der erste Fall für das Stuttgarter Duo Anna Benz und Markus Hauer, die einem Täter auf der Spur sind, dem das Leben von Millionen Menschen vollkommen gleichgültig ist. Beklemmend und realitätsnah!



Die Autorin:

Dr. phil. Silvia Stolzenburg studierte Germanistik und Anglistik an der Universität Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie dort über zeitgenössische Bestseller. Kurz darauf machte sie sich an die Arbeit an ihrem ersten Roman. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb, fährt leidenschaftlich Rennrad, gräbt in Archiven oder recherchiert vor Ort bei Kripo, LKA, SEK und der Rechtsmedizin – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.



Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Silvia Stolzenburg, bisher bekannt durch ihre grandiosen historischen Romane, die ich, bis auf drei, alle gelesen habe, legt hier ihr Debüt als Krimiautorin vor.
Voranschicken kann man, dass ihr das Debüt, wie erwartet, aufs Beste gelungen ist.
Sie versteht es einen Spannungsbogen zu spinnen, der den Leser von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag.
Interessante Figuren, im Besonderen die Hauptfigur Anna Benz, die eine Person mit Ecken und Kanten ist, dennoch aber eine Figur ist, die man als Mann gerne beschützen mag. Einige Probleme im Privaten, die es ihr nicht immer leicht machen ihrem Beruf nach zu gehen. Dennoch eine Ermittlerin die es Brillant versteht Verknüpfungen zu erkennen und daraus ihre Schlüsse für den Fall zu ziehen.
Ihr zur Seite steht Markus Hauer; der auf den ersten Blick, insbesondere was Frauen angeht noch nicht ganz erwachsen zu sein scheint.
Beide zusammen bilden ein tolles Team, wo ich sehr gespannt bin welche Fälle der beiden noch auf uns warten.
Großartig wie man es von Silvia Stolzenburg gewohnt ist beschreibt sie die Schauplätze so bildhaft und farbenfroh dass man das Gefühl hat vor Ort anwesend zu sein.
Geschickt gelingt es der Autorin den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu schicken, so dass es nicht möglich war, den/die Täter vorab selbst zu ermitteln. Das ist großes Kino, das ist Klasse, das kann man nicht lernen, entweder man hat das im Blut oder eben nicht. Und Silvia Stolzenburg hat das im Blut und so weiß ich jetzt letzten Endes nicht was ich lieber mag, Ihre Historischen Romane oder Ihren Krimi. Vielleicht beides, denn es ist gerade die Vielseitigkeit der Autorin die ihre Bücher so interessant für den Leser machen. So vergebe ich für ihr Krimidebüt hochverdiente 5 Sterne, die Bestnote. Sowie, wie könnte es anders sein, eine Empfehlung.



Unsere Bewertung:





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Freitag, 4. September 2015

Zoë Beck - Schwarzblende

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. März 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453410435
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:

Ein grausamer Mord an einem Soldaten erschüttert London – und der junge Kameramann Niall gerät als Zeuge zwischen die Fronten
London. Der Kameramann Niall Stuart wird unfreiwillig Zeuge, als zwei junge Männer einen Soldaten in zivil grundlos angreifen und töten. Niall nimmt die Szene mit seinem Handy auf. Einer der Täter kommt zu ihm, das blutige Messer noch in der Hand, und bekennt, dass er den Mord im Namen Allahs begangen hat. Sein Komplize schwenkt die Flagge des Islamischen Staats. Als Niall wenig später den Auftrag erhält, eine Dokumentation über den Fall zu drehen, ahnt er nicht, dass er mit grausamer Absicht für diese besondere Aufgabe ausgewählt wurde.





Die Autorin:

Zoë Beck, geboren 1975, lernte Klavier und studierte Literatur. Nach diversen Film- und Theaterjobs arbeitet sie heute als Autorin und Übersetzerin. Für ihre Romane und Kurzgeschichten wurde sie mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedrich-Glauser-Preis.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Aktuell und brisant ist der Roman von Zoe Beck. Spannend beschreibt sie den Fall um einen getöteten Soldaten.
Bisher war mir die Autorin nur via Facebook bzw durch verschiedene Leseproben bekannt. Nun war es für mich an der Zeit eines ihrer Bücher zu lesen, und ich wurde nicht enttäuscht.
Glaubhafte Figuren, spannende Dialoge und authentische Schauplätze zeichnen dieses Buch aus.
Man glaubt ihren Figuren jedes Wort und man hat das Gefühl als wären diese Dialoge keine Fiktion der Autorin, sondern das wahre Leben.
Insbesondere auch die Schauplätze machen neugierig und es kommt einem wirklich so vor, als wäre das Buch kein Buch , sondern vielmehr ein bunter Farbenfroher, aber auch ob der Thematik, düsterer Film, der vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.
Schon auf den ersten Seiten ist es der Autorin gelungen mich abzuholen, und mich zu fesseln bis zum Finale. Es gelang mir nur schwerlich das Buch aus der Hand zu legen, weil die Spannung mich regelrecht ans Buch festgenagelt hatte. So muss ein moderner Spannungsroman geschrieben sein, spannend, aktuell und brisant in der Thematik. Mich hat die Autorin mit diesem Buch absolut überzeugen können und ich kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.
In der Summe sind das für mich 4 von 5 Sternen.





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Donnerstag, 3. September 2015

David Lagercrantz - Verschwörung

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 608 Seiten
Erscheinungsdatum: 27. August 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453269620
Preis: 22,99 €

        

Der Klappentext:

Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist haben Millionen Leser begeistert. Weltweit erstürmte die Millennium-Trilogie die Bestsellerlisten und sprengte mit mehr als 80 Millionen verkauften Exemplaren alle Dimensionen. Ein Welterfolg, der seinesgleichen sucht. Nun geht die Geschichte weiter.






Der Autor nach einer Vorlage von Stieg Larsson:

David Lagercrantz, Jahrgang 1962, arbeitete mehrere Jahre als Korrespondent für den Expressenund ist seit 1992 freier Schriftsteller und Fernsehjournalist.







Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Ja, ich gestehe, dass ich ein Fan von Stieg Larssons Reihe um Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander bin.
Ja, ich habe die Debatte um das Buch und den Boykottaufruf von Jussi Adler Olsen verfolgt. Und war daher auch etwas skeptisch ob das Buch denn letztendlich in der Tradition der Trilogie gelingen könnte.

Natürlich ist es auch ein Buch bei dem die Meinungen weit auseinandergehen werden. Aber ich denke, man hat auf jeden Fall ein Buch in der Hand welches den Leser wirklich sehr gut unterhält.

Jetzt nach der Lektüre muss ich gestehen, dass mir doch ein wenig kalt den Rücken hinunterläuft, denn es kommt einem so vor als wenn Stieg Larsson selbst dem Autor David Lagercrantz die Feder geführt hätte. Es ist in der Tat so, dass es dem Autor wirklich gelungen ist Stieg Larssons Geschichte weiter zu erzählen, und nicht nur das, sondern wüsste man nicht dass es ein anderer geschrieben hat, so könnte man annehmen Stieg Larsson wäre wieder zurück.
Der Schreibstil ähnelt dem Stieg Larssons so sehr, dass es wirklich nur wenige, zu vernachlässigende Unterschiede im Stil gibt.
Auch die Dramaturgie ist kaum zu unterschieden, so dass mir das Buch auch wie bei Stieg Larsson wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief und ich aufs allerbeste unterhalten wurde.

Ich gestehe dass ich sehr skeptisch war, schließlich gelingt es nicht immer, eine Buchreihe eines verstorbenen Autor so gut fortzusetzen wie im Falle Andreas Franz/Daniel Holbe. Meine Skepsis verschwand jedoch mit jeder gelesenen Seite immer mehr, und wich dann schließlich je näher ich dem Ende des Buchs kam, immer mehr der Begeisterung.
Für mich ganz großes Kino und verdiente 5 Sterne.
Eine Anmerkung noch zur Neuaufgelegten Trilogie von Stieg Larsson, die jetzt im gleichen Design daherkommt. Mir persönlich gefällt diese nun so gut, dass ich diese unbedingt im Regal haben muss.








Unsere Bewertung:





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