Donnerstag, 29. Oktober 2015

Jussi Adler-Olsen – Takeover Und sie dankte den Göttern

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 592 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. September 2015
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3423280709
Preis: 19,90 €

        

Der Klappentext:

Ein Mann, der professionell Unternehmen vernichtet. Eine Frau, die sich von ihrer Vergangenheit befreit. Eine Liebe in den Zeiten des Terrors.
Der niederländische Geschäftsmann Peter de Boer leitet ein Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, große Firmen zu zerschlagen. Er wirbt die Halbindonesierin Nicky Landsaat als Trainee an und macht die junge Frau rasch zu seiner Vertrauten.
Als der irakische Geheimdienst de Boer mit der Zerschlagung eines westeuropäischen Konzerns beauftragt, steht er mit dem Rücken zur Wand. Er verweigert den Auftrag - doch es gibt ein Geheimnis in seiner Vergangenheit, das seinem Auftraggeber durchaus bekannt ist. Und plötzlich finden de Boer und Landsaat sich einer furchtbaren Verschwörung ausgesetzt, in der Geld, internationale Politik, Kriminalität und Terrorismus ihr Schicksal zu besiegeln scheinen.
Ein rasanter Thriller und ein packender Gesellschaftsroman, in dem die Schreckensszenarien der Gegenwart thematisiert werden: Terrorimus, Nahostkonflikt und Finanzkrisen.




Der Autor:

Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
1997 erschien sein erster Roman › Das Alphabethaus‹. Er erreichte in Schweden, Holland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen sofort die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ›Firmaknuseren‹ (2003) und › Das Washington Dekret‹ (2006), bevor Jussi Adler-Olsen 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, › Erbarmen. Die Frau im Bunker‹, einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit › Schändung. Fasanentöter‹, dem zweiten Fall für Carl Mørck, die Bestsellerlisten, es folgten 2009 › Erlösung. Flaschenpost von P‹, der dritte Fall für Carl Mørck, 2010 ›Verachtung. Akte 64‹, der vierte Fall für Carl Mørck, 2013 ›Erwartung. Der Marco-Effekt‹, der fünfte Fall für Carl Mørck. Im März 2015 ist der sechste Fall für Carl Mørck, › Verheißung. Der Grenzenlose‹ in Deutschland erschienen. Der Thriller 'TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern' erscheint im Oktober 2015 in Deutschland.
Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird seit 2012 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) für Kino und Fernsehen verfilmt. Die Verfilmungen von ›Erbarmen‹ (2013) und ›Schändung‹ (2014) wurden Riesenerfolge.
Jussi Adler-Olsens Werk wurde bereits mit vielen angesehenen Literaturpreisen im In- und Ausland ausgezeichnet, u. a. mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ›Erlösung‹, dem Reader's Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 - dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist außerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors, in Frankreich erhielt er bereits mehrmals in Folge den Elle-Leserpreis. Für ›Erbarmen‹, den Auftakt seiner Thriller-Reihe um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q, erhielt Jussi Adler-Olsen 2012 den Barry Award in der Kategorie ›Bester Roman‹. Im März 2015 wurde er mit dem Ripper Award ausgezeichnet - dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur.
Mit seinen Büchern steht Jussi Adler-Olsen in Deutschland seit Jahren auf den Jahres-Bestsellerlisten. Seine Bücher wurden in über vierzig Länder verkauft.



Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich muss gestehen, dass ich mich über die zahlreichen verrisse in den Rezensionen anderer Leser doch sehr wundere. Man darf dieses Buch, ein“ Stand alone“, nicht mit der Reihe um das Sonderdezernat Q vergleichen. Das kann Takeover nicht halten, denn es geht um etwas ganz anderes.
Man wird in diesem Buch vergeblich nach Ermittlern oder großartiger Ermittlungsarbeit suchen. Es geht in Takeover um ein Unternehmen, welches andere Unternehmen im Auftrag derer Konkurrenten vernichtet. Das Buch beschreibt die Verwicklungen des Unternehmers und seiner Mitarbeiter in internationale Machenschaften, die Großteils alle nicht ganz sauber ablaufen.
Das Buch ist von Beginn an sehr spannend aufgebaut mit gut durchdachten Figuren. Insbesondere die Figur der Nicki Landsaat, einer Halbindonesierin, die in einem vorwiegend von Asiaten bewohnten Viertel lebt, ist ihm richtig gut gelungen. Die Hoffnung der jungen Frau die sich erhofft durch beruflichen Erfolg aus diesem Ghetto zu entfliehen, beschreibt die Hoffnung vieler junger Menschen in ähnlicher Situation. Und ähnlich wie die Protagonistin im Buch würden vieler dieser Menschen für ein herauskommen aus dem Ghetto vieles, wenn nicht sogar alles tun.
Es ist Adler-Olsen meiner Meinung nach wieder gelungen ein Buch zu schreiben, welches es schafft den Leser von der ersten Seite an in seinen Bann zu ziehen. Sein Schreibstil macht es dem Leser sehr leicht das Buch in einem Rutsch wegzulesen.
Die Erinnerung an den Flugzeugabsturz damals in Holland war sofort wieder präsent und man konnte sich, ob der Beschreibung der Schauplätze des Unglücks und der Schauplätze des Buches wieder sehr gut dort hinein versetzen.
Wenn man das Buch nun als Einzeltitel sieht und das Buch nicht vergleicht mit anderen Titeln des Autors, wird man fast wie gewohnt wieder sehr gut unterhalten. Ich konnte mich für das Buch und die Story begeistern und finde es schade, dass es nur ein Einzeltitel ist, denn die Protagonisten Nicki Landsaat und Peter de Boer hätten es durchaus verdient weiterzumachen.

Für mich war das Buch gut für 4,5 Sterne und eine Empfehlung…





Unsere Bewertung:




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Sonntag, 25. Oktober 2015

Sybil Volks - Wintergäste

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. August 2015
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3423260800
Preis: 14,90 €

        

Der Klappentext:

»All das Kommen und Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm. Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger.«
Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm Haus Tide und seine Bewohner von der Außenwelt ab. Während draußen die Welt vereist, kochen im Innern alte Feindseligkeiten und neue Sehnsüchte hoch.
Drei Generationen in einem eingeschneiten Inselhaus - in wenigen Tagen entfaltet sich zwischen ihnen das Leben in seiner ganzen Tragik, Komik und Magie.




Die Autorin:

Sybil Volks lebt als freie Autorin und Lektorin in Berlin. Sie hat zahlreiche Erzählungen und Gedichte in Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Ihr historischer Berlin-Krimi ›Café Größenwahn‹ war nominiert für den Glauser-Preis 2008 als bestes Krimidebüt. 2012 ist ihr hochgelobter Familien- und Berlin-Roman ›Torstraße 1‹ erschienen.
Quelle:
http://www.dtv.de/autoren/sybil_volks_14331.html





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Wintergäste ist ein Roman für die ganze Familie. Es ist ein Buch das mich überrascht hat, denn ich lese zwar Familienromane, aber dieser hat mich erst auf den zweiten Blick überzeugt. Ich meine der Klappentext konnte mich noch nicht abholen, also beschloss ich zunächst das Buch kurz anzulesen. Aus dem kurz anlesen wurden die ersten gut achtzig Seiten und ich bin dabei geblieben.
Die Autorin schaffte es mich dabei schnell abzuholen und die Story nahm einen interessanten Verlauf.
Die Mitglieder der Familie wurden allesamt beschrieben  mit all ihren Ecken und Kanten und wie sie zueinander stehen. Im Verlaufen kamen die Nebenkriegsschauplätze zum Vorschein, die es allesamt in sich hatten. So war dann nichts mehr so wie es zu Beginn erschien und man war gespannt, wie die Story sich dann entwickelt.
Die Story entwickelte sich dann auch, aber doch etwas anders als ich erwartet habe.
Die Figuren sind durchweg gut durchdacht und wirken alle sehr lebendig. Ich konnte mich in die meisten der Personen hineinversetzen und konnte die meisten Figuren in ihrer Bilanzierung ihres Lebens gut verstehen.
Das Buch konnte mich im Großen und Ganzen gut unterhalten und ich denke, dass dies Buch eine Empfehlung für die ganze Familie Wert ist.
Für uns sind das in der Summe gute 4 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung: 




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Samstag, 24. Oktober 2015

Petra Schier – Die Bastardtochter

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 25. September 2015
Verlag: rororo Verlag
ISBN: 978-3499268014
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:

Koblenz, 1362. Die schöne Enneleyn lebt mit einem Makel: Sie ist unehelich geboren. Zwar hat Graf von Manten sie als Tochter anerkannt, die gesellschaftliche Akzeptanz jedoch bleibt ihr verwehrt. Als Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, zögert sie deshalb nicht lange.
Schon bald stellt sich heraus: Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen. Nach außen ganz liebevoller Gatte, verbirgt Guntram geschickt seine dunklen Seiten. Nur Enneleyn weiß um seine Brutalität und Machtgier. Und um seinen großen Plan, der sie alle ins Unglück stürzen kann ...





Die Autorin:

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet mittlerweile als freie Lektorin und Autorin. Schon in ihren ersten beiden Romanen «Tod im Beginenhaus» und «Mord im Dirnenhaus» löste die Apothekerin Adelina mit Scharfsinn und Dickköpfigkeit Kriminalfälle im mittelalterlichen Köln. Mehr Informationen zur Autorin unter www.petralit.de.
Quelle:
http://www.rowohlt.de/autorin/petra-schier.html




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Das Finale der Kreuz-Trilogie ist meiner Meinung nach der beste der drei Romane.
Spannend wie gewohnt beschrieben sie in der Hauptsache, die Geschichte der Ennelyn und des Ritters Guntram. Guntram ist ein Ekel wie es im Buche steht, der nicht viel Respekt seiner Frau gegenüber zeigt und der wohl seine eignen Pläne mit seiner Frau hat. Mehr dazu lest aber lieber selbst, da möchte ich jetzt nicht zu viel verraten.
Der Schreibstil wie gewohnt ganz große Klasse. Die verschiedenen Erzählstränge empfand ich gerade als besonders interessant, auch weil ich sehr neugierig war wie diese zusammen finden werden. Aber ganz wie man es von Petra Schier kennt, hat sie die sehr geschickt und plausibel miteinander verwoben.
Die Figuren und Schauplätze sind wieder einmal sehr plastisch beschrieben und man bekommt mit jeder gelesenen Seite mehr und mehr das Gefühl dass man dabei wäre, dabei in Form von neben den Figuren gehen, ihnen über die Schulter schauen. Fast erscheint es, das die Autorin den Leser an der Hand nimmt und durch Koblenz und ihre Geschichte führt.
Es ist ein Buch welches den Leser sehr schnell gefangen nimmt, das einen nicht wieder los lässt bis zum Ende. Der Spannungsbogen ist gleich zu Beginn recht hoch und lässt auch bis zum Ende nicht wieder nach. Längen die man in einem doch recht umfangreichen Buch vermuten mag, sucht man hier vergeblich, Petra Schier versteht es ihre Leser auch auf  mehr als 500 Seiten aufs Beste zu unterhalten, ja man ist nach jeder Seite neugierig wie es denn weitergeht, das macht es dann auch so schwer das Buch beiseite zu legen.
Ein Wort noch zu Guntram. Wer eine Figur sucht und liebt die das Böse verkörpert und die man hassen kann, ich denke da ist man mit Guntram gut bedient.
Fast schon wie immer, 5 Sterne Plus Leseempfehlung!



Unsere Bewertung: 




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