Freitag, 20. November 2015

Sebastian Fitzek – Das Joshua Profil

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2015
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3785725450
Preis: 19,99 €

        

Der Klappentext:

Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.





Der Autor:

Sebastian Fitzek, Jahrgang 1971, geboren in Berlin, entschied sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften und der Promotion zum Dr. jur. gegen einen juristischen Beruf und für eine kreative Tätigkeit in den Medien. Nach dem Volontariat bei einem privaten Hörfunksender wechselte er als Unterhaltungschef und später als Chefredakteur zur Konkurrenz und machte sich danach als Unternehmensberater und Formatentwickler für zahlreiche Medienunternehmen in Europa selbständig. Er lebt in Berlin, wo er derzeit in der Programmdirektion eines großen Hauptstadtsenders tätig ist.
"Mit so einem großem Erfolg hätte ich nie gerechnet", sagt Fitzek zu BILD. "Die Resonanz auf das Buch ist unglaublich. Jeden Tag bekomme ich seitenlange Leserpost."
Quelle:
https://www.luebbe.de/bastei-luebbe/autoren/sebastian-fitzek/id_2685007






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Das war wieder ein großartiger Thriller von Sebastian Fitzek. Ein Thriller so ganz nebenbei auch zum Nachdenken anregt und vielleicht auch anregen soll. Die Themen Missbrauch, Pädophilie und Predictive policing sind aktuell immer wieder in der Presse vorzufinden und stehen so natürlich auch in der öffentlichen Diskussion.
Besonders aber die Möglichkeit einen Menschen derart zu manipulieren, dass r tatsächlich unter Umständen eine Straftat begehen würde, hat mich sehr erschreckt. In wie weit dies nun in der Realität möglich ist oder ob dies reine Fiktion ist, ich will es gar nicht wissen, zu beunruhigend ist dieser Gedanke.
Die Story ist rasant und man kommt als Leser wirklich kaum zur Ruhe. Denkt man es lässt nach, kommt gleich der nächste Hammer. Es ist ein Buch welches mich von der ersten Seite an gefesselt hat und wo die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite auf einem gleichbleibend hohem Niveau ist.
Sebastian Fitzek gelingt es immer wieder seinen Figuren Leben einzuhauchen, sie so tiefgründig zu beschreiben, dass man fast meinen könnte, dass es sich um reale Personen handeln würde. Wer weiß, vielleicht hat Fitzek bei dem einen oder anderen realen Vorbild abgeschaut.
Wie üblich sind auch wieder die Schauplätze sehr schön beschrieben und man könnte Teilweise denken, dass man den einen oder anderen Ort schon einmal gesehen hat.
Der Roman soll und kann vorhandene Ängste schüren und vor allem die Angst um das Kind-ein Horrorszenario jeder Eltern-beschreibt er so greifbar, dass man diese Angst nahezu körperlich spüren konnte.
Wie man es von Sebastian Fitzek kennt, hatte man als Leser nicht den Hauch einer Chance vor dem Ende herauszufinden wer oder was tatsächlich hinter dem ganzen steckt. So muss ein moderner Thriller geschrieben sein. Genau so liebe ich einen Thriller.
Der Autor schreibt aus verschiedenen Erzählperspektiven und man fragt sich, wie er diese letztendlich zusammenführen will. Natürlich ist ihm das wieder sehr gut und schlüssig gelungen.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist die Schlussszene mit dem Wildschwein, aber da möchte ich zumindest hier nicht näher darauf eingehen, denn dann müsste ich spoilern. Ich denke, wer die Szene liest weiß was ich meine. Dennoch ist das Buch wieder ganz große Unterhaltung und so sind das in der Summe wieder 5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:





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Mittwoch, 18. November 2015

Astrid Korten – Eiskalte Verschwörung

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Oktober 2015
Verlag: CW Niemeyer Buchverlage
ISBN: 978-3827194374
Preis: 9,95 €

        

Der Klappentext:

Berlin ist in Aufruhr.
Als das Herz von Bardo Erbach, renommierter Kriminologe und Berater des Innenministeriums, aufhört zu schlagen, erschüttert gleichzeitig ein bestialischer Mord die Bundeshauptstadt. 
Seine Tochter Alexa, Leiterin der Forensischen Strafanstalt, stimmt nach seiner Beisetzung einer Studie des Innenministeriums zu. Parallel geraten Alexa, ihr siebenjähriger Sohn Josh und Tom, ihr Ehemann und Ermittler beim BKA, ins Visier des Softwareentwicklers und Psychopathen Janus. Gewalt und Tod bestimmen auf einmal Alexas Leben ...
Ein spannender, hochbrisanter Top-Thriller, der die Gefahren von Predictive Policing – die vorhersehende Polizeiarbeit – und der digitalen Überwachung skizziert.





Die Autorin:

Astrid Korten, geboren 1962 im niederländischen Heerlen, lebt heute mit ihrer Familie in Essen. Sie studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Leiden und Maastricht, arbeitete viele Jahre als Marketing- und Vertriebsleiterin sowie als Geschäftsführerin eines renommierten Pharmaunternehmens. Ihre große Leidenschaft aber ist das Schreiben, das sie 2004 zu ihrem Beruf machte. Astrid Korten schreibt Thriller, Romane für Kinder und Erwachsene sowie Drehbücher, Theaterstücke und Kurztexte. Ihr bevorzugtes Genre ist die Spannung. Bei ihrer akribischen Recherche lässt sie sich von Forensikern, Psychologen, Gentechnologen, Pathologen und Medizinern beraten. Ihr Thriller „Eiskalte Umarmung“ erreichte im vergangenen Jahr Platz 1 der Bestsellerliste eines E-Book-Onlineportals und stand monatelang in den Top 20. Auch „Eiskalter Schlaf“ und „Tödliche Perfektion“ erreichten die Top Ten der E-Books. Die Autorin ist Mitglied im Syndikat und Mörderische Schwestern e.V. und außerdem als Kultur-Redakteurin für das erfolgreiche Online-Portal FRAUENPANORAMA tätig. In ihrer Freizeit spielt sie Saxophon, malt (Öl auf Leinen) und unterstützt ehrenamtlich diverse humanitäre Organisationen.
Quelle:
http://niemeyer-buch.de/index.php/autoren?mfid=9





Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

In Astrid Kortens neuestem Thriller geht es nicht nur um Predictive Policing, ein Überwachungsprogramm mit dem die Polizei mögliche Straftaten vorhersagen will, ähnlich wie in dem Film „Minority Report“ mit Tom Cruise, sondern auch um die visuelle Manipulation mit der Mindmachine in einer Forensischen Strafanstalt. In den USA ist das Programm schon weit verbreitet, aber in Europa streiten die Experten noch um den sinnvollen Einsatz. Wer die Autorin kennt, weiß um ihren wirklich tollen Schreibstil, mit dem es ihr immer wieder gelingt, mich zu begeistern. Sie hat das richtige Gespür, das man für einen guten Thriller braucht, um höchste Spannung zu erzeugen. Diese Gabe hat beileibe nicht jeder Autor, doch ihr wurde das vermutlich in die Wiege gelegt. Schon heute ist sie eine der besten Thriller-Autorinnen der deutschen Buchbranche. Eiskalte Verschwörung ist bereits ihr sechster Thriller und ich muss gestehen, dass sie mit jedem Thriller besser wird. In „Eiskalte Verschwörung“ beschreibt sie die Kehrseite der vorhersehende Polizeiarbeit: der Missbrauch einer Polizeisoftware, um Menschen Schaden zuzufügen. Ein psychopathischer Softwareentwickler, ein korrupter Mitarbeiter des Innenministeriums, eine Forensikpsychiaterin und ihre Familie - im Visier eines Killers. Spannungsgeladen fügt die Autorin die verschiedenen Handlungsstränge zusammen. Wie man es von Kortens Thrillern kennt, gehört auch die eine oder andere grausame Szene schon fast zum Repertoire der Autorin. Damit meine ich aber nicht, dass sie grausame Szenen explizit bis ins Detail schildert, nein, sie schreibt eindringlich und wohldosiert. Szene für Szene nistet sich in unseren Köpfen ein und dennoch überlässt sie vieles unserer Fantasie. Das hat klasse, große klasse, so mag ich das, denn so nimmt das Grauen für jeden Leser eine andere Dimension an. Die Figuren sind sehr gut durchdacht und werden sehr bildhaft beschrieben. Sie wirken lebendig. Besonders die Figur des Psychopathen Janus ging mir unter die Haut, er war so real, zum Greifen nah, eiskalt, beängstigend, zum Fürchten. Man konnte ihn nur hassen, je weiter man in der Story vorankam. Es sind die Gefühle, die Astrid Korten immer wieder beim Leser weckt und die ihre Thriller so stark machen. Auch ist es der Autorin mal wieder gelungen, mich in die Irre zu führen, so dass ich bis zum Schluss gerätselt habe, wer nun wie in die ganze Geschichte involviert war und wer das Böse personifizierte. Das Finale ist ein echtes Korten-High-Light mit dem mich die Autorin mal wieder aufs Glatteis geführt hat. Phänomenal! Allein des Finales wegen, sollte man diesen hervorragenden Thriller lesen, der den Leser keine Atempause gönnt. Eiskalte Verschwörung konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und ich spreche hier sehr gerne meine absolute Leseempfehlung aus.






Unsere Bewertung:





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Donnerstag, 12. November 2015

Wolfgang Hohlbein – Mörderhotel

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 768 Seiten
Erscheinungsdatum: 8. Oktober 2015
Verlag: Bastei Lübbe Verlag
ISBN: 978-3785725481
Preis: 22,00 €

        

Der Klappentext:

230 Menschen gehen auf sein Konto: Herman Webster Mudgett, den unglaublichsten Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt ...





Der Autor:

Wolfgang Hohlbein, am 15. August 1953 in Weimar geboren, lebt mit seiner Frau Heike und seinen sechs Kindern, umgeben von einer Schar Katzen, Hunde und anderer Haustiere, in der Nähe von Neuss. Mitte der fünfziger Jahre kam Hohlbeins Familie in den Westen und schlug ihr Domizil in Krefeld auf. In Krefeld absolvierte Wolfgang Hohlbein seine Schule und später eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Zeitweise hielt er sich durch Nebenjobs, wie etwa als Nachtwächter, über Wasser.Wolfgang Hohlbein ist ein Erzähler, es reizt ihn nicht nur die Lust am Fabulieren, sondern auch das freie Spiel mit ungewöhnlichen Ideen und fantastischen Einfällen.
Er ist ein Workaholic, der in der Zeit von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden arbeitet. Sieben Tage in der Woche legt er selbst in seinen seltenen Urlauben kaum den Stift aus der Hand. "So ist das eben, wenn man das große Glück hat, aus seinem Hobby einen Beruf machen zu können", bemerkt er selbst dazu.
Laut einer Aufstellung in Focus (Nr. 40, November 2006) liegt die Gesamtauflage von Wolfgang Hohlbein bei 35 Millionen Exemplaren. Er ist damit ?einer der erfolgreichsten deutschen Autoren der Gegenwart?. Der Wegbereiter neuer deutscher Phantastik und Fantasy wurde bislang in 34 Sprachen übersetzt. Er hat bereits 160 Romane verfasst, den überwiegenden Teil alleine, etliche Kinder- und Jugendbücher gemeinsam mit seiner Frau Heike und einige wenige Erwachsenenromane mit Co-Autoren.
Zahlreiche Preise und Auszeichnungen hat Wolfgang Hohlbein erhalten. Vom "Preis der Leseratten" 1983 bis zum "Bester Autor National" Deutscher Phantastik-Preis 2004, dem ?Sondermann-Preis? auf der Buchmesse 2005 und dem ?Nyctalus? im November 2005.
Inzwischen fördert Hohlbein auf verschiedene Weise selbst Nachwuchstalente. Die Nachwuchsförderung liegt ihm besonders am Herzen. "Wer in seiner schreiberischen Karriere am Anfang steht, tut sich oft sehr schwer, einen Verlag zu finden", weiß Hohlbein aus eigener Erfahrung.






Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Der Autor gehört zu den vielseitigsten deutschen Autoren und genau das macht es jedes Mal aufs Neue interessant eines seiner Bücher zu lesen.
Mit Mörderhotel ist Wolfgang Hohlbein ein toller Roman gelungen. Von der ersten Seite an spannend und sehr unterhaltend.
Mich konnte er mit diesem Buch direkt abholen, denn schon der Prolog macht neugierig auf das was auf den folgenden mehr als achthundert Seiten folgt.
Besonders gut und spannend sind die beiden Erzählstränge, wo man sich anfangs fragt wie er die beiden zusammenführen will. Doch mit zunehmender Dauer wird es dem Leser klarer, was er damit bezwecken will. Dennoch ist das Buch so geschrieben, dass man zwar das eine oder andere erahnen kann, jedoch nur so weit es Wolfgang Hohlbein geplant hat. Da lässt er sich aber bis zum Schluss nicht in die Karten sehen. Das ist genau das, was ich an seinen Thrillern so mag, man hat nur sehr wenige Chancen das Ende vorauszusehen.
Geschickt umschreibt er manche Taten so, dass der eigene Kopf letztlich das Grauen ersinnen muss. Und andere wiederum sind doch erschreckend deutlich beschrieben.
Die Figuren sind meiner Meinung nach sehr gut durchdacht, so dass man sie sich sehr gut vor seinem inneren Auge vorstellen kann. Und natürlich auch die Schauplätze, entstehen Dank der sehr bildhaften Schreibweise im Kopf des Lesers, und so beginnt recht schnell die Geschichte wie in einem düsteren Kinofilm im Kopf des Lesers abzulaufen. Das ist großes Kino.
Um jetzt sagen zu können, dass Mörderhotel sein bester Thriller sei, dafür habe ich zu wenige seiner mehr als 150 Bücher gelesen. Aber was ich sagen kann, die Story ist ein sehr gut durchdachter Thriller, der dem Leser doch einen Gutteil der Taten näherbringt und vielleicht ein klein wenig auch die Beweggründe erklären kann.
Für mich war das ganz großes Kino und so komme ich hier auf die volle Punktzahl von 5 von 5 Sternen. Und selbstverständlich eine Leseempfehlung.




Unsere Bewertung:





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Mittwoch, 11. November 2015

Liliana Le Hingrat – Das dunkle Herz der Welt

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 768 Seiten
Erscheinungsdatum: 2. November 2015
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426517598
Preis: 14,99 €

        

Der Klappentext:

Das heutige Rumänien im 15. Jahrhundert: Vladislav Basarab Draco, Ritter des Drachenordens, kämpft um den walachischen Thron seines Vaters. Dabei gerät er in Konflikt mit den Königen von Ungarn und Polen, die, selbst verfeindet, ihren eigenen Anwärter auf den walachischen Thron setzen wollen.
Im Alter von fünf Jahren von seiner Familie getrennt, wächst Vladislav am Hof König Sigismunds auf, als Geisel und Garant für die Politik seines Vaters, des Fürsten Mircea Basarab. Der ungarische Monarch, der auch der Großmeister des Drachenordens ist, nimmt ihn in seine Dienste und am 8. Februar 1431, in Nürnberg, in die höchste Klasse der Societas Draconis auf.
Vladislavs bester Freund und Schwertbruder János Hunyadi, Sohn eines Kleinadligen, erfährt am Tag zuvor von dem polnischen König Jagiello, dass er der uneheliche Sohn Sigismunds ist. Voller Neid verfolgt er die Zeremonie seines Freundes und meint, dass die Ehrungen ihm und nicht Vladislav zustehen. Als er von Vladislav vor den Augen König Sigismunds auch noch im Turnier besiegt wird und obendrein zusehen muss, wie Vladislav, obwohl er verheiratet ist, seine verehrte Clara von Thegzes verführt, wandelt sich die Freundschaft in Missgunst und Hass.




Die Autorin:

Liliana Le Hingrat wurde 1967 in Rumänien geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ zu Iasi und arbeitete als freie Korrespondentin für eine rumänische Tageszeitung. Ihre erworbenen Fachkenntnisse während des Geschichtsstudiums sowie die Leidenschaft fürs Schreiben flossen in ihrem historischen Debütroman „Das dunkle Herz der Welt“ ein. Liliana Le Hingrat nahm an mehreren renommierten Schreibseminaren teil. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Ehemann in der Nähe von Köln, sie ist im Finanzmanagement tätig und engagiert sich für die Restaurierung der einsturzgefährdeten mediävalen Kirchburgen aus Transsylvanien in Rumänien.
Quelle:
http://www.droemer-knaur.de/autoren/8286209/liliana-le-hingrat



Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Als ich vor einigen Monaten eine Leseprobe von Liliana Le Hingrats Buch gelesen habe, wusste ich dass ich das Buch unbedingt lesen muss.

Als dann jetzt endlich die Ausgabe im Droemer Knaur Verlag erschienen ist, war es dann für mich endlich soweit. Das Debüt der Autorin ist meiner Meinung nach mehr als gelungen.
Der Schreibstil beindruckt durch seine Reife und es kommt dem Leser vor, als hätte man nicht das Buch einer Debütantin in den Händen, sondern das Buch eines alten Hasen.

Fiktion und Wahrheit packt die Autorin geschickt zu einem spannenden Buch und beschreibt die Ränkespiele der europäischen Staaten im Kampf gegen das Osmanische Reich.
Spannend beschreibt sie wie verschiedene Pakte eingegangen wurden im Kampf gegen und auch mit den Osmanen.

Natürlich beschreibt sie auch das Leben in den Familien der Herrschenden, die Liebe und das Leben auf dem Feld im 15. Jahrhundert. Dabei bleibt es dem Leser natürlich nicht verborgen, dass Liliana Le Hingrat, in ihrer Heimat Geschichtswissenschaften studiert hat. Zu gut sind ihre Kenntnisse aus der Zeit und zu gut kennt sie natürlich auch die nähere Umgebung ihrer alten Heimat Rumänien.

Die Story ist die Geschichte zweier Freunde die wirklich alles miteinander teilten, jedoch aus bestimmten Gründen zu erbitterten Feinden werden. Der eine, Fürstensohn, kämpft um den Thron des Vaters und der andere, ein Kleinadliger, versucht mit allen Mitteln Macht zu erlangen.
Ihre Geschichte erzählt Liliana Le Hingrat.
Mehr möchte ich allerdings nicht verraten, denn lesen sollt ihr den Roman schließlich selbst.

Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen gelesen und es  fiel wirklich sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Liliana Le Hingrat ist es gelungen  mich aufs allerbeste zu unterhalten und für mich ist ihre Story, mein Buch des Jahres 2015.

Die Erzählung ist eine Geschichte welche man nicht nur einmal liest, es ist ein Buch welches auch Leser die Bücher nicht sammeln, sich ins Regal stellen und immer wieder hervorholen um es aufs Neue zu lesen. Und nicht zuletzt ist es ein Buch welches berührt und das nachhallt.
Schon heute freue ich mich sehr auf das nächste Buch von Liliana Le Hingrat und man darf insgesamt sehr gespannt sein, was noch folgen wird.

Insgesamt komme ich für den Roman auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.






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Freitag, 6. November 2015

Sonja Rüther - Eine Spur aus Frost und Blut

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Format: eBook
Seitenzahl: 68 Seiten
Erscheinungsdatum: November 2015
Verlag: Dotbooks
ISBN: 978-3-95824-425-2
Preis: 2,99 €

        

Der Klappentext:



Eine schwarze Winternachtgeschichte: das böse Märchen „Eine Spur aus Frost und Blut“ von Sonja Rüther jetzt als eBook bei dotbooks.

Mit Gold belohnt, mit Pech gestraft … Die Nacht ist bitterkalt, und doch fällt keine einzige Schneeflocke vom Himmel. Eine alte Frau betritt mit leisem Schritt die Welt der Menschen. Sie ist gekommen, um eine neue Dienerin zu finden – das ist ihr Recht seit Anbeginn der Zeit. Doch mit einem hat die Alte nicht gerechnet: dass sie erwartet wird. Von den einst unschuldigen Mädchen, die sie in ihr Reich holte und nach einem Winter der Sklaverei zur Unsterblichkeit verdammte. Sie alle flüstern den Namen ihrer Peinigerin wie einen Fluch: Frau Holle. Und sie werden nicht ruhen, bevor sie Rache genommen haben …

Eiskalt, böse, faszinierend: Sonja Rüther erzählt, was die Gebrüder Grimm nicht aufzuschreiben wagten.

Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Eine Spur aus Frost und Blut“ von Sonja Rüther. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.



Die Autorin:

Sonja Rüther, geboren 1975 in Hamburg, betreibt in Buchholz/Nordheide einen Kreativhof („Ideenreich – der Kreativhof“) und den Verlag „Briefgestöber“.

Bei dotbooks veröffentlichte Sonja Rüther bereits den Thriller „Blinde Sekunden“, die Horror-Story „Eine Spur aus Frost und Blut“ und die von ihr herausgegebene Anthologie „Aus dunklen Federn“, in der neben ihr auch Autoren wie Markus Heitz und Thomas Finn ihre schwärzesten Seiten zeigen.

Die Website der Autorin und Herausgeberin: www.briefgestoeber.de
Die Autorin und Herausgeberin im Internet: www.facebook.com/sonja.ruther.1

Quelle:
http://www.dotbooks.de/profile/1031431/sonja-ruether




Die Rezension: 


Gelesen und rezensiert von unclethom

Haben sich nicht viele von Euch gefragt, was mit der Goldmarie und der Pechmarie geschehen ist nachdem sie von Frau Holle zurückgekehrt sind?
Diese und andere Fragen beantwortet uns Sonja Rüther in ihrem neuen Buch.
In einem Satz beschrieben könnte man das Buch so beschreiben: Frau Holle wie sie keiner kennt.
Es ist ein kleines spannendes und amüsantes Buch, ein Buch das Kopfkino verursacht und es ist ein Buch welches wir vor unseren Kindern verstecken sollten, wenn wir ihnen jemals wieder ein Märchen erzählen wollen.
Sonja Rüther nahm die altbekannten Figuren der Brüder Grimm, viel eigene böse Phantasie, das Ganze dann garniert mit dem Kopfkino des Lesers und schon hat man eine Story geschaffen, die einem jeglichen Glauben an die liebe Frau Holle verlieren lässt.
Es wird die Story erzählt wie es hätte sein können, nachdem die Goldmarie und die Pechmarie zurückgekehrt sind, und, es beantwortet die Frage, ob denn nach der Rückkehr der beiden nie wieder ein Mädchen in den Brunnen gestürzt ist oder nicht.
Das Buch konnte mich auf ganzer Linie überzeugen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, noch mehr von dieser Story zu lesen, also ein mehr an Seiten hätte mich begeistern können. Oder aber was vielleicht noch witziger wäre daraus eine Serie zu machen. Wer weiß, vielleicht habe ich die Autorin mit der Frage hier auf eine Idee gebracht. Insgesamt ist die Story eine runde Sache, die mich aufs Beste unterhalten konnte, daher vergebe ich hier gerne 4,5 Sterne.




Unsere Bewertung:






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