Samstag, 17. Dezember 2016

Katrin Rodeit – Alles schläft, einer wacht!

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. Oktober 2016
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839219188
Preis: 11,99 €
        




Der Klappentext:


VON DEN TOTEN AUFERSTANDEN?
  
»Sie ist tot. Aber ich habe sie gesehen. Hier in Ulm auf dem Weihnachtsmarkt.« Tobias Kohler ist auf der Suche nach seiner Frau. Sie ist bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen, aber er schwört Stein und Bein, dass er sie in Ulm auf dem Weihnachtsmarkt gesehen hat. Niemand möchte ihm helfen, denn er meinte schon zu oft, sie irgendwo gesehen zu haben … Privatdetektivin Jule Flemming will dem verzweifelten Mann helfen, doch die vermeintliche Ehefrau ist wie vom Erdboden verschluckt.




Die Autorin:


Katrin Rodeit wurde 1977 am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur mit Schwerpunkt BWL hat sie eine Ausbildung zur Diplombetriebswirtin Fachrichtung Bank (BA) gemacht. Bis 2008 arbeitete sie als Kundenberaterin bei Leasinggesellschaften. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von Ulm und arbeitet ausschließlich als freie Autorin. »Alles schläft, einer wacht!« ist bereits der vierte Band um die sympathische Ulmer Privatdetektivin Jule Flemming.




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Nun ist es also passiert. Der letzte Band um die sympathische Ermittlerin Jule Flemming.
Wie schon in den drei vorherigen Teilen konnte mich Katrin Rodeit auch mit dem vierten Band recht schnell abholen. Die bekannten Figuren und dazu einige neue, nicht minder interessante Figuren, eine sehr spannende Story und fertig ist wieder ein toller Kriminalroman.
Nur wenige Autoren schaffen mich über eine so lange Zeit über mehrere Folgen eines Romans zu fesseln. Dies liegt aber insbesondere daran, dass Jule Flemming und der Kommissar Mark Heilig beides Figuren sind mit Ecken und Kanten, keine weichgespülten Figuren wie man sie in vielen Romanen zu hunderten finden kann.
Der Fall ist auch nicht so, dass man gleich denkt, es wäre das übliche allerlei, sondern eine Story, wo man zunächst denkt, was will Jule denn damit. Doch es steckt viel mehr hinter dem Fall als man ahnt.
Es ist auch nicht möglich den oder die Täter oder den Ablauf gleich zu erahnen. Durch geschickte Wendungen schickt Katrin Rodeit den Leser immer wieder auf falsche Fährten und so ist es nur schwer möglich in dem Fall mitzuermitteln.
Der Autorin gelang es gleich zu Beginn eine recht hohe Spannung zu erzeugen und diese bis zum Ende auf einem sehr hohen Level zu halten.
Katrin Rodeit gelingt es den Leser neugierig zu halten was da noch kommen könnte. Die bildhafte Beschreibung der Figuren und auch der Schauplätze macht es für den Leser leicht sich in der Story zu Recht zu finden.
Man muss nicht unbedingt die vorherigen Teile der Reihe gelesen haben, doch denke ich es entgeht einem eine tolle Krimireihe wenn man dies nicht tut.
Für mich sind das zum wiederholten Male 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung, nicht nur für dieses Buch, sondern für die ganze Reihe.







Unsere Bewertung:




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Mittwoch, 14. Dezember 2016

Nele Neuhaus – Im Wald

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 560 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Oktober 2016
Verlag: Ullstein Verlag
ISBN: 978-3550080555
Preis: 22,00 €
        




Der Klappentext:


Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf?




Die Autorin:


Nele Neuhaus, geboren 1967 in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern. 




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Der bislang persönlichste Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11, denn Oliver von Bodenstein kennt eines der Opfer und das Umfeld des/der Tatorte.
Der wieder sehr schöne Schreibstil zusammen mit dem mir persönlich recht bekannten Umfeld macht das Buch wieder zu einem Genuss. Denn viele der Schauplätze habe ich irgendwann einmal schon besucht und so geht bei fast jeder Zeile ein Fenster auf wo ich dann die Schauplätze und ebenfalls sehr bildhaft beschriebenen Figuren vor meinem inneren Auge sehen kann.
Die eine oder andere Szene erscheint vielleicht ein wenig zu lang geraten, jedoch finde ich dies gar nicht mal so schlimm, denn ich mag es insbesondere bei Kriminalromanen gerne etwas detaillierter.
Die Spannung ist von Beginn an recht hoch gehalten um dann lange gleichbleibend hoch zu bleiben um aber dann zum Finale hin nochmals stark anzusteigen.
Der Roman ist kein Buch bei welchem man so einfach  mal mitermittelt, denn dank geschickter Wendungen führt Nele Neuhaus den Leser immer wieder aufs Neue aufs Glatteis und man darf sich dann einen neuen Verdächtigen herauspicken.
Ich fühlte mich auch dieses Mal wirklich sehr gut unterhalten, und seit die ersten Romane der beiden Ermittler im TV gelaufen sind, habe ich jedes Mal das Kopfkino am Rattern und das Buch läuft wie ein Film vor meinem inneren Auge ab.
Ich bin überzeugt dass Fans von deutschen Kriminalromanen hier aufs Beste unterhalten werden und kann für das Buch auf jeden Fall auch wieder eine Empfehlung aussprechen.
Für mich sind das 5 Sterne.







Unsere Bewertung:




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Montag, 12. Dezember 2016

Stephen King – Mind Control

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 528 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2016
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453270862
Preis: 22,99 €
        




Der Klappentext:


In Zimmer 217 ist etwas aufgewacht. Etwas Böses. Brady Hartsfield, verantwortlich für das Mercedes-Killer-Massaker mit vielen Toten liegt seit fünf Jahren in einer Klinik für Neurotraumatologie im Wachkoma. Seinen Ärzten zufolge wird er sich nie erholen. Doch hinter all dem Sabbern und In-die-Gegend-Starren ist Brady bei Bewusstsein – und er besitzt tödliche neue Kräfte, mit denen er unvorstellbares Unheil anrichten kann, ohne sein Krankenzimmer je zu verlassen. Ex-Detective Bill Hodges, den wir aus Mr. Mercedes und Finderlohn kennen, kann die Selbstmordepidemie in der Stadt schließlich mit Brady in Verbindung bringen, aber da ist es schon zu spät.




Der Autor:


Stephen King wurde am 21. September 1947 in Portland, Maine, geboren. Er zählt zu den erfolgreichsten Autoren des späten 20. Jahrhunderts. Insgesamt hat der vielfach ausgezeichnete Bestsellerautor über 40 Romane, über 100 Kurzgeschichten, Novellen, Drehbücher, Gedichte, Essays, Kolumnen und Sachbücher veröffentlicht. Ende 2003 erhält Stephen King den »National Book Award« für sein Lebenswerk. Weltweit hat er 400 Millionen Bücher in mehr als 40 Sprachen verkauft. Mit seiner Frau Tabitha lebt er in Bangor, Maine. Stephen King hat eine Tochter und zwei Söhne.

Zwischen 1966 und 1970 studiert Stephen King Englisch an der Universität von Maine, wo er Tabitha Spruce kennenlernt und ein Jahr später heiratet. Nach seinem Examen arbeitet King in der Stadt Hampton in Maine als Englischlehrer. Mit Nachtschichten als Bügler in einer Wäscherei hält er sich über Wasser. In der wenigen Freizeit schreibt er Kurzgeschichten. Obwohl es ihm hin und wieder gelingt, eine Geschichte zu verkaufen, ist er noch weit davon entfernt, sich sein Einkommen allein durch seine Arbeit als Schriftsteller sichern zu können. Er schreibt mehrere Romane, für die er aber keinen Verlag findet. Er zweifelt an seiner schriftstellerischen Begabung. Später veröffentlicht er diese Romane überarbeitet unter dem Pseudonym Richard Bachman.

In einem gemieteten Wohnwagen beginnt King seinen Roman Carrie zu schreiben. Wie King später verrät, hielt er das Carrie-Manuskript beim Durchlesen für schlecht und beförderte es in den Müll. Seine Frau fischte es heraus und spornte King dazu an, das Buch zu vollenden. 1973 kauft der Verlag Doubleday den Roman. Die Veröffentlichung seines Debüts im Jahr 1974 und dessen erfolgreiche Verfilmung machen Stephen King schlagartig berühmt. Er entschließt sich, den Lehrerberuf aufzugeben und sich ganz dem Schreiben zu widmen. Wenig später erscheint sein zweiter Roman The Shining – sein erster Roman, der auf der Bestsellerliste erscheint. Mit ebenfalls großem Erfolg veröffentlicht King in den folgenden Jahren weitere Romane und Kurzgeschichtensammlungen. Viele seiner Romane wurden fürs Kino oder das Fernsehen verfilmt; im Jahr 2017 werden gleich zwei große Projekte auf die Leinwand kommen: Der Dunkle Turm und eine Neuverfilmung von ES.

Im Mittelpunkt von Stephen Kings Gesamtwerk steht der siebenbändige Fantasy-Zyklus Der Dunkle Turm um den Revolvermann Roland. King selbst bezeichnet den Dunklen Turm – eine Fusion aus verschiedensten Zeiten, Orten und Geschichten – als sein wichtigstes Werk.

»Die Leute denken, ich sei ein sehr merkwürdiger Mensch. Das ist aber nicht korrekt. Ich habe das Herz eines kleinen Jungen. Es steht in einem Glas auf meinem Schreibtisch.« Stephen King über Stephen King





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Back to the roots oder anders gesagt, das war wieder der Stephen King wie ich ihn kennen und lieben gelernt habe. Ich bin begeistert und ich meine das war er wieder der gute alte Stephen King.
Dieser dritte Band der Boll Hodges Trilogie kommt endlich wieder ganz klassisch im Stile des großen Meisters des Horror daher. Lange musste man darauf warten und ganz ehrlich hatte ich schon fast die Hoffnung darauf aufgegeben.
Wie man es von King gewöhnt ist, ist die Spannung von Anfang an auf einem sehr hohen Niveau und dies trotz der mehr als 500 Seiten ohne jegliche Längen.
Ich bin sehr gespannt ob auch diese Reihe verfilmt wird, denn genau solche Bilder hat das Buch in meinem Kopf ausgelöst. Das war für mich Kopfkino vom feinsten und ganz besonders hier im vorliegenden dritten Band.
Das Buch ist ein echter Pageturner und es war wirklich unmöglich das Buch aus den Händen zu legen. Nur die Erschöpfung hat mich abends das Buch aus den Händen legen lassen, doch morgens noch vor dem Frühstück hatte ich es gleich wieder am Wickel, ja selbst beim Kochen hielt ich das Buch in der Hand. Es grenzt an ein Wunder, dass ich überhaupt etwas Vernünftiges auf den Tisch bekam.
Ich persönlich liebe die übernatürlichen Elemente wie sie hier im Buch vorkommen und finde gerade diese Bücher in denen diese Elemente vorkommen für seine besten.
Für mich sind das glasklare 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:




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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Petra K. Gungl – Diabolisches Spiel

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 509 Seiten
Erscheinungsdatum: 03. Februar 2016
Verlag: Gmeiner Verlag
ISBN: 978-3839218105
Preis: 12,99 €
        




Der Klappentext:


ÜBERSINNLICHE AFFÄRE
  
In ihrem früheren Leben als Heilerin von Stonehenge nahm Er Agnes alles: Liebe, Freundschaft und das nackte Leben. Diesmal soll es anders enden, schwört sie. Denn im heutigen London trifft sie wieder auf Ihn. Wiedergeboren als Chef eines Pharmaunternehmens, verantwortlich für einen tragischen Medikamententest und mysteriöse Todesfälle im Dunstkreis seiner Person. Von seiner Schuld ist Agnes überzeugt. Also setzt sie alles auf eine Karte, um ihn zu überführen. Koste es, was es wolle.




Die Autorin:


Petra K. Gungl ist gebürtige Wienerin mit einer leidenschaftlichen Liebe zu Tee und England. Beruflich setzte sich die Juristerei gegen Kunst & Germanistik durch. Die promovierte Juristin arbeitete mehrere Jahre im medizinischen Bereich. Von Jugend an dem Verfassen von Texten verfallen, schrieb Gungl während einer beruflichen Auszeit ihren ersten Roman und gleich darauf den nächsten und nächsten ..., weil ein Leben ohne Plotten und Dichten für sie einfach undenkbar ist. Nach Familie und Schreiben bestimmt Wushu den Lebensstil der Autorin: Ihr Training im Shaolin-Tempel Austria besteht aus Kung-Fu, Taijiquan, Qigong und Meditation – und jeder Menge Muskelkater!





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Als gelernter Juristin lag es natürlich nahe, dass ihre Protagonisten sich in diesem Buch ebenfalls auf diesem Parkett bewegen.
Ihr ist es gelungen sehr glaubhafte Figuren zu schaffen, die aber keinesfalls erschaffen bzw. konstruiert wirken.
Anfangs war ich etwas skeptisch was das mystische im Buch angeht, jedoch muss ich jetzt nach der Lektüre sagen, dass das ganze doch sehr stimmig wirkt. Irgendwie ist es so, dass dies dem Buch den richtigen Pep gibt.
Der Schreibstil konnte mich schon auf den ersten Seiten begeistern und diese Begeisterung ließ bis zum Ende nicht nach. Besonders gelungen finde ich die Dialoge, die zusammen mit den nahezu realen Personen dem Leser das Gefühl geben neben den Figuren zu stehen.
Es ist ein Buch das dem Leser die Freude bereitet, die es braucht um solch eine Story wirklich zu genießen. Es ist aber auch ein Buch, welches man in aller Ruhe bei einer Tasse Tee lesen kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Dies meine ich aber nicht respektlos dem Buch gegenüber, sondern eher als Lob, denn ein solcher Roman lädt den Leser regelrecht zum Entspannen ein. Der Roman hat meine Erwartungen mehr als erfüllt und konnte mich wirklich aufs Beste unterhalten.
Für mich sind das 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung!






Unsere Bewertung:


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Dienstag, 6. Dezember 2016

Silvia Stolzenburg – Tödliche Verdächtigungen

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 19. Oktober 2016
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3956690693
Preis: 12,95 €
        




Der Klappentext:


Stuttgart, November 2015: Als Anna Benz an den Fundort einer Leiche gerufen wird, traut sie ihren Augen nicht. Denn bei der Toten handelt es sich um die Galerie-Assistentin ihres leiblichen Vaters, Roland Kirchberger. Erst kürzlich hat sich die Oberkommissarin ein Herz gefasst und Kontakt zu dem berühmten Maler aufgenommen, doch das Verhältnis zwischen Vater und Tochter ist kein einfaches. Nicht zuletzt weil Roland Kirchberger an einer bipolaren Störung mit psychotischen Schüben leidet und in einer Schaffensphase schon mal seine Medikamente absetzt.
Als ihn Anna und ihr Kollege Markus Hauer zu seiner Assistentin befragen, fängt er prompt an, wilde Verschwörungstheorien zu spinnen. Kann ihr Vater Schein und Realität nicht mehr auseinanderhalten? Doch bevor Anna ihre Zweifel an seiner Aussage ausräumen kann, erfahren ihre Kollegen, in welchem Verhältnis sie zum Hauptverdächtigen Roland Kirchberger steht, und Anna wird vom Fall abgezogen. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, bleibt ihr nur eine Möglichkeit: Anna ermittelt auf eigene Faust weiter. Und gerät dabei tief ins Stuttgarter Drogenmilieu, womit sie nicht nur sich selbst in tödliche Gefahr bringt …

Der dritte, sehr persönliche Fall des Stuttgarter Ermittlerduos Anna Benz und Markus Hauer!




Die Autorin:


Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie förmlich verschlungen. Viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz – sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Folglich lag nach meinem Studium der Anglistik und Germanistik nahe, es selbst mal mit dem Schreiben eines Romans zu versuchen. Und als ich einmal damit angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören…
Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, fahre ich Rennrad, grabe in Archiven oder recherchiere vor Ort bei Kripo, LKA, SEK und der Rechtsmedizin – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Drei meiner historischen Romane wurden mit dem HOMER ausgezeichnet: Der Teufelsfürst(2014) und Das Reich des Teufelsfürsten (2015) mit dem Goldenen HOMER, Töchter der Lagunemit dem Bronzenen HOMER (2014)





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Der dritte Fall für die Stuttgarter Kommissarin Anna Benz und ihr Team ist auch gleich ihr persönlichster Fall und zugleich der abschließende Roman aus der Reihe.
Dieses Mal lernen wir neben der brillanten Ermittlerin auch die Frau und Tochter etwas näher kennen, denn der Hauptverdächtige ist Anna Benz leiblicher Vater.
Der Schreibstil ist wieder leicht und flüssig, so dass man problemlos mitten in der Story stand.
Die Figuren, neue wie auch die schon bekannten sind wieder sehr bildhaft beschrieben und wirken durchweg authentisch. So war es dann auch keine Schwierigkeit sich in die Figuren hineinzuversetzen. Ebenso plastisch sind die Schauplätze beschrieben, die man jetzt im dritten Band schon fast blind finden könnte, zumindest die die auch schon in den vorherigen Romanen eine Rolle spielten.
Auch dieses Mal stieg die Story sehr spannend ein und konnte sich dennoch weiter steigern bis zum grandiosen Finale hin. Das ist eine der großen Stärken von Silvia Stolzenburg Spannung zu erzeugen aber dies ohne dass es sehr konstruiert rüberkommt.
Ich persönlich finde es sehr schade, dass diese Reihe mit dem dritten Teil endet, denn Anna Benz und ihr Team hätten durchaus das Zeug dazu gehabt Kultstatus zu erreichen.
Wie man es von der Autorin gewöhnt ist, konnte sie mich auch mit diesem Roman bestens unterhalten. Und so sind das fast schon wie üblich 5 Sterne, die volle Punktzahl, sowie eine Leseempfehlung.





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Mittwoch, 23. November 2016

Melanie Raabe – Die Wahrheit

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. August 2016
Verlag: btb Verlag
ISBN: 978-3442754922
Preis: 16,00 €
        




Der Klappentext:


Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …




Die Autorin:


Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Ihr Thriller „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln. „Die Wahrheit“ ist ihr zweiter Roman.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Melanie Raabe ist es gelungen nun auch mit ihrem zweiten Thriller vollauf zu begeistern.
Die Figuren erscheinen vielschichtig und sehr bildhaft, so dass es dem Leser erscheint als würde man sie persönlich kennen. Nicht aber kennen im Sinne von gute Freunde, sondern kennen im Sinne von echten Menschen, die man auf irgendeine Art und Weise kennengelernt hat.
Ebenso ist es mit den Schauplätzen die mir vorkamen als wenn ich schon irgendwann einmal dort gewesen wäre.
Geschickt eingefügte Wendungen lassen den Leser zunächst nicht auf die Auflösung kommen, doch  je näher man dem Ende kommt umso klarer liegt es auf der Hand. Auch wenn die Auflösung zu erwarten war, ist es nicht so dass es zu offensichtlich ist.
Der Spannungsbogen ist schön gespannt und steigert sich zum Ende hin immer mehr. Das überraschte dann doch, denn eigentlich war ich der Meinung dass das von Beginn an hohe Spannungslevel nicht mehr sehr viel ansteigen könnte.
Von der ersten Seite an war es der Autorin gelungen im Kopf des Lesers gewisse Bilder zu erzeugen, die dann ihr Eigenleben entwickelten und fast wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen sind.
Fand ich den ersten Roman von Melanie Raabe schon wirklich Klasse, konnte sie sich nochmals steigern und so komme ich für diesen Thriller auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:




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