Samstag, 23. Januar 2016

Maria W. Peter – Fortunas Rache

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. September 2007
Verlag: Bastei Lübbe (BLT)
ISBN: 978-3404922697
Preis: 8,95 €

        

Der Klappentext:

Trier im 3. Jahrhundert n. Chr. Die Sklavin Invita, ein Findelkind, gilt als gewitzt und aufsässig und ist dafür bekannt, ihre Nase in Dinge zu stecken, die sie nichts angehen. Als ein Mitsklave von einem Botengang nicht zurückkehrt, gerät sie in Verdacht, etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss Invita sich der Vergangenheit stellen, die für sie selbst im Dunkeln liegt.
Der historische Krimi entstand nach zehnjähriger Recherche und mit Beratung durch namhafte Historiker und Archäologen. Das Buch schildert sachlich fundiert das Schicksal der Sklavin Invita und des alemannischen Kriegsgefangenen Flavus, verknüpft in einer spannenden Krimihandlung, die dem Leser einen faszinierenden Einblick in die Gesellschaft und Lebensweise der Menschen im Moselgebiet des dritten nachchristlichen Jahrhundert liefert.





Die Autorin:

entdeckte während ihrer Schulzeit ihr Interesse an Literatur und Geschichte, Zunächst war sie vom Römischen Reich und der Antike fasziniert, später besonders von Amerika und seiner kulturellen Vielfalt.

Ihr Interesse für die versunkene Welt des alten Roms wurde mit dem Bundespreis in Latein belohnt. Mehrere Jahre war sie in der Bewegung des gesprochenen Neulateins aktiv.

Nach Beendigung der Schulzeit studierte Maria W. Peter an der deutsch-französischen Universität in Saarbrücken und wechselte dazu zeitweise an die Université de Metz, in Frankreich. Studienschwerpunkte waren zunächst Literatur und Sprachen, dabei besonders Amerikanistik und Anglistik.

Neben dem 1997 parallel begonnenen Studium der Klassischen Archäologie und Alten Geschichte an der Universität des Saarlandes, arbeitete sie als freie Journalistin für verschiedene regionale Zeitungen und Zeitschriften.
Aufgrund ihrer Leidenschaft für amerikanische Kultur und Geschichte wurde Maria W. Peter nicht nur Mitglied des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarbrücken, sondern auch eines amerikanischen Chores der U.S. Gemeinde in Kaiserslautern. Dort pflegte sie intensive Kontakte zu amerikanischen Familien.

In dieser Zeit erhielt sie für ihre Studienergebnisse ein Fulbright-Stipendium und übersiedelte in die Staaten, wo sie an der renommierten "School of Journalism" in Columbia/Missouri studierte, die schon Brad Pitt und der amerikanische Dramatiker Tennessee Williams besucht hatten.

Kurze Zeit nach ihrer Rückkehr ins Saarland begann Maria W. Peter mit der Arbeit an ihrem ersten Römer-Krimi. Noch während des Studiums verfasste sie so zwei Romane und zwei Theaterstücke mit historischer Thematik. Nach Abschluss des Examens trug das literarische Schaffen erste Früchte, als sich gleich mehrere Verlage für die Manuskripte interessierten. Sie entschied sich für eine Zusammenarbeit mit der Verlagsgruppe Lübbe.

Als Autorin und Wissenschaftlerin legt sie besonderen Wert auf historisch korrekte Details und so bilden Recherche und der intensive Austausch mit einer Vielzahl von Fachleuten, Archäologen und Historikern, einen wichtigen Teil ihrer Arbeit.

Neben der klassischen Umgebung wie Buchhandlungen und Bibliotheken, finden ihre Lesungen auch häufig an Originalschauplätzen und historischen Stätten statt, was dem Erlebnis einen besonders authentischen Reiz verleiht, häufig unterstrichen durch Büffets mit Speisen und Getränken nach historischer Rezeptur.

Zwischenzeitlich hat Maria W. Peter fünf Romane sowie drei Theaterstücke verfasst. 2011 folgten SR-und SWR-Fernsehen in einem Film der Sendereihe „Fahr mal hin!“ den Spuren ihrer römischen Detektivin Invita durch die lothringische Stadt Metz. (Filmausschnitt siehe Link auf dieser Seite.)

Heute pendelt Maria W. Peter zwischen dem Rheinland und dem Saarland.
Quelle: 
http://www.mariawpeter.de/sites/vita.php





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Kennengelernt habe ich Maria W. Peter durch ihren aktuellen Roman „Die Küste der Freiheit“ erschienen im November 2014. Weil mich dieses Buch so sehr fasziniert hat und mir der Schreibstil der Autorin so gut gefallen hat, musste ich unbedingt ein weiteres Buch aus ihrer Feder lesen.
Ausgesucht dafür habe ich mir ihren Debütroman um die Sklavin Invita und das Buch Fortunas Rache.
Wie schon im Buch zuvor schaffte es die Autorin mich völlig zu überzeugen. Ein schöner Schreibstil, tolle bildhafte Beschreibungen der Figuren und Schauplätze und ein fein gezeichneter Spannungsbogen. All dies trug dazu bei dass ich das Buch in nur wenigen Stunden gelesen hatte.
Denn das Buch macht neugierig oder anders gesagt Maria W. Peter versteht es so zu schreiben, dass man nach jeder gelesenen Seite neugierig ist auf die folgenden.
Die Hauptfigur Invita ist eine junge Frau die man durchaus als ein wenig ungeschickt beschreiben kann. Immer wieder versteht sie es sich in Schwierigkeiten zu bringen und das nur weil sie, ungeschickt wie sie nun mal ist, sich immer wieder erwischen lässt. Auf diese Schnitzer wartet ihr Widersacher nur und lässt sich keine Chance entgehen sie zu bestrafen. Aber mehr lest ihr am besten selbst, denn Invita ist eine interessante Persönlichkeit. Mir hat es Wahnsinnigen Spaß gemacht Maria W. Peters Debütroman zu lesen.  
Für mich war es besonders interessant die beiden Bücher im Vergleich zu sehen. Hat sich die Autorin weiterentwickelt? Das kann ich ganz klar mit ja beantworten, aber es ist nicht so, dass zwischen dem ersten Buch und dem aktuellen sich Welten befinden. Fortunas Rache ist ein sehr gelungenes Debüt, welches mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln konnte. Natürlich komme ich nicht umhin für dieses Buch ebenfalls 5 von 5 Sternen aufzurufen.





Unsere Bewertung:




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