Montag, 29. Februar 2016

Kate Riordan – Im Spiegel ferner Tage
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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 14. Dezember 2015
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453417991
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat …




Die Autorin:

Kate Riordan lebt in Cheltenham. Sie ist freie Journalistin und schreibt unter anderem für denGuardian und Time Out.






Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt. Der eine in den 1930er Jahren und der andere spielt in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts. Mich hat der ältere Teil deutlich besser gefallen und mich konnte auch nur dieser wirklich abholen. Und genau da liegt auch mein Problem mit dem Buch, denn der neuere Teil schaffte es nicht mich zu fesseln. Ohne Frage ist es der Autorin gelungen die Stimmung gut einzufangen, jedoch zog sich der neuere Teil doch etwas in die Länge, ohne jedoch wirklich zu langweilen.
Die Figuren konnte die Autorin sehr gut beschreiben, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte und auch die Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben.
Der Schreibstil ist es der dem Buch das notwendige Leben einhaucht, leider ohne mich zu fesseln. Ohne Frage lässt sich das Buch gut lesen, doch konnte es mich nicht begeistern. Die Story ist ideal für kalte verregnete Wintertage. Eine Tasse Tee und das Buch, die ideale Besetzung für ebensolche kalten Tage.
Mir persönlich hat neben der Geschichte um die ungewollt schwangere Alice, ein wenig mehr der politischen Lage der dreißiger Jahre gefehlt. Denn gerade in dieser Zeit war es doch sehr spannend um die Lage in Europa.

Für mich war das Buch so leider nur für 3,5 von 5 Sternen gut.





Unsere Bewertung:



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Freitag, 26. Februar 2016

Gard Sveen – Der letzte Pilger

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Format: Broschiert
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. Februar 2016
Verlag: List Verlag
ISBN: 978-3471351161
Preis: 14,99 €
        

Der Klappentext:

Denn wir können nur hassen, was wir lieben
Es ist Frühling in Oslo, als ein grausames Verbrechen geschieht: Der ehemalige Widerstandskämpfer Carl Oscar Krogh wird brutal ermordet. Er war eine Institution in Norwegen und stand während des Krieges immer auf der richtigen Seite. Wer bringt einen Mann um, den alle bewundern? Kurz zuvor findet man in der Nordmarka drei Leichen. Unter ihnen ein kleines Mädchen. Kommissar Tommy Bergmann ist scharfsinnig, klug und eingefleischter Selbsthasser voller innerer Abgründe. Er sieht einen Zusammenhang: Alle Toten haben eine Verbindung zu Agnes Gerner, einer Agentin des norwegischen Widerstandes gegen die deutsche Besatzung. Schon bald begreift Bergmann, wie nah Liebe und Hass beieinander liegen.




Der Autor:

Gard Sveen, geboren 1969, ist Staatswissenschaftler und arbeitet als Seniorberater im norwegischen Verteidigungsministerium. DER LETZTE PILGER ist sein Debüt in der Serie um Tommy Bergmann und wurde mit dem Rivertonpreis 2013 und dem Glass Key Award 2014 ausgezeichnet, dem wichtigsten skandinavischen Krimipreis. Gard Sveen lebt in Ytre Enebakk, einem kleinen Ort in der Nähe von Oslo. 




Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ein wirklich gelungenes Debüt, wie ich finde. Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen, eben weil es sich doch an der einen oder anderen Stelle etwas zieht, was ich aber nicht wirklich als störend empfunden habe. Von den beiden Erzählsträngen fand ich den der während des zweiten Weltkrieges spielt als den spannenderen und interessanteren. Aber das mag vielleicht an meiner Vorliebe für historisches liegen.
Trotz der leichten Längen ist es ein Buch welches den Leser fesselt, es ist aber auch ein Buch das man nicht so leicht mal nebenher weg lesen kann. Man muss wirklich bei der Sache bleiben und den Roman konzentriert lesen, dann hat man einen Roman der den Leser bestens unterhalten kann.
Besonders die Zeit im zweiten Weltkrieg ist so plastisch beschrieben, dass es mir so vorkam, als wäre ich dabei gewesen. Die Figuren sind sehr glaubhaft und man ist schnell in der Geschichte gefangen. Ich konnte manche Handlungen der Protagonisten wirklich gut nachvollziehen und verstehen. Was für einen Menschen unserer Generation nicht immer unbedingt einfach war, denn so manches versteht man nicht wenn man nicht wirklich in einer solchen Lage war.
Für mich war besonders fesselnd, wie die Menschen miteinander umgegangen sind. Wie Misstrauisch man seinen Mitmenschen gegenüber war 
Ich persönlich würde den Stoff sehr gerne verfilmt sehen und wie man dies umsetzen würde.

Insgesamt sind das für mich 4 von 5 Sternen. Und trotz nur 4 Sternen eine Empfehlung!




Unsere Bewertung:



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Donnerstag, 25. Februar 2016

Martha Sophie Marcus - Das Gold der Mühle

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442474875
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Brida ist eine junge Witwe, die einen Abenteurer liebt. Doch wird er seine Freiheit für ein Leben an ihrer Seite aufgeben?
1372 im Lüneburger Land, wo ein brutaler Erbfolgekrieg tobt: Die erst 36-jährige Witwe Brida findet den verletzten jungen Ritter Ulrich am Wegesrand. Kurzentschlossen nimmt sie Ulrich bei sich auf und pflegt ihn gesund. Als der junge Mann wieder aufbricht, schließt sich ihm Bridas 16-jährige Tochter Ann Durt heimlich an. Sobald Brida ihr Verschwinden bemerkt, folgt sie der Spur der jungen Leuten durch die Wirren des Krieges, aber Ulrich und Ann Durt bleiben ihr immer einen Schritt voraus – bis Brida den faszinierenden Abenteurer Brose trifft und in einen Gewissenskonflikt gerät.




Die Autorin:

Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg. Mit "Herrin wider Willen", ihrem ersten Roman, feierte sie ein grandioses Debüt. Seitdem sind weitere historische Romane von ihr bei Goldmann erschienen.




Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Bisher war mir die Autorin gänzlich unbekannt. Aber nach der Lektüre dieses Buches bin ich schon fast zum Fan geworden.
Sehr plastisch beschreibt sie ihre Protagonisten und auch die Schauplätze, so meint man kennt man wie seine Westentasche. Zu Beginn muss man sich recht viele Namen merken, was ich aber nicht als störend empfunden habe.
Ich habe mich zu jeder Zeit bestens unterhalten gefühlt und es kamen auch keinerlei Längen auf.
Man leidet mit den Protagonisten, man freut sich mit ihnen und man fiebert auf der langen Reise mit ihnen. Der Autorin ist es gelungen ihren Figuren Leben einzuhauchen, man erlebt die damalige Zeit in einem prächtigen, farbenfrohen Roman den ich hier gerne weiterempfehle.
Liebhaber historischer Romane, aber auch Fans von Abenteuerromanen werden an diesem tollen Buch ihre wahre Freude haben.
Natürlich vergebe ich hier 5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:




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Caren Benedikt – Die Rache der Duftnäherin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. September 2015
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426515013
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Bremen im 14. Jahrhundert. Anna hat sich in der Stadt, die mit den Nachwirkungen der Pest zu kämpfen hat, längst einen Namen als „Duftnäherin“ gemacht. Ihr Geheimnis, Seife in die Säume der von ihr geschneiderten Kleider zu nähen, hat sich als wahre Sensation entpuppt. Sie lebt mit ihrer Familie im Haus ihres Großvaters, des Ratsherrn Siegbert von Goossen. Als dieser von einer Reise nach Flandern nicht mehr zurückkehrt, macht sich Anna in höchster Sorge auf, ihn zu suchen – und gerät in das Abenteuer ihres Lebens …




Die Autorin:

Caren Benedikt, geboren 1971, wuchs in einer norddeutschen Kleinstadt auf. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten und arbeitete danach als freie Journalistin. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einem kleinen Ort bei Bremen. Weitere Informationen unter www.caren-benedikt.de




Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Mit diesem Buch ist der Autorin ihr bisher bestes Buch gelungen wie ich finde.
Noch spannender, noch tiefgründiger und noch unterhaltsamer als ihre vorherigen Romane ist ihr neues Buch. Womit ich allerdings nicht ihre vorherigen Romane abwerten möchte, aber ich finde dass es ihr gelungen ist, trotz der hohen Qualität der vorherigen Romane, noch eine Schippe draufzulegen. Sie schafft es immer wieder mich zu überraschen, insbesondere auch, man  mag es kaum glauben, weil sie in ihrer Entwicklung noch nicht am Ende angelangt ist.
Wie gewohnt sind die Figuren ihres Buches tiefgründig beschrieben und so plastisch, dass man fast das Gefühl hat, man hätte es mit lebendigen Menschen zu tun. Und ja, leben steckt in den Figuren und man freut sich, bangt mit ihnen und man hofft auf ein gutes Ende in ihren Geschichten. Besonders fasziniert mich jedes Mal die Beschreibung der Schauplätze, die mir so wahrhaftig erscheinen, dass ich wenn ich die Augen geschlossen habe, diese direkt vor meinem inneren Auge habe.
Man spürt mit jeder Zeile des Buches, wie sehr es die Autorin liebt für ihr Buch zu recherchieren. Der Roman wäre für mich ein Kandidat um verfilmt zu werden, die Schauspieler dafür hätte ich zu einem großen Teil schon im Kopf, verrate aber nicht wer das ist, denn da hat jeder sicherlich eigene Vorstellungen.
Ohne großes Vorgeplänkel geht es direkt los und je länger das Buch andauert, desto spannender wird es. Die Story fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite und lässt den Leser ein wenig nachdenklich zurück, es ist ein Buch das nachhallt. Für mich es ein Buch dann ein gutes Buch, wenn ich nach der Lektüre immer wieder an das gelesene denken muss. Und das habe ich hier vorgefunden.
Für mich sind das, wieder einmal, hochverdiente 5 Sterne und eine Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:




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Mittwoch, 24. Februar 2016

Silvia Stolzenburg – Das Reich des Teufelsfürsten

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. August 2014
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3937357867
Preis: 16,95 €
        

Der Klappentext:

Der zweite Band der großen Romantrilogie: um den historischen Fürsten Vlad Draculea und seinen blutiger Kampf um die Macht. Dies ist ein Roman über die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea, Fürst der Walachei, durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist keine Geschichte über Vampire oder andere blutsaugende Kreaturen, welche die Nächte unsicher machen. Es ist die Geschichte einer Person aus Fleisch und Blut, die Geschichte eines Überlebenskampfes, eines Kampfes um Macht, Liebe und Anerkennung. Dieser Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger, Der Teufelsfürst, an, dessen Gegenstand Kindheit und Jugend des Fürsten sind




Die Autorin:

Die Autorin Silvia Stolzenburg wurde 1974 geboren und studierte Germanistik und Anglistik an der Universität in Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie über zeitgenössische Bestseller und fasst in dieser Zeit auch den Entschluss, selbst Roman zu schreiben.
So befasst sie sich mit der Geschichte der Stadt Ulm und begann mit einer Trilogie, deren erster Teil Die Launen des Teufels 2010 bei Bookspot erschien. Der zweite Teil Das Erbe der Gräfin erschien 2011. Die Trilogie erzählt die fiktiven Schicksale der Menschen um den Ulmer Münster.
Silvia Stolzenburg arbeitet derzeit als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.



 Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Nach der Lektüre des ersten Bandes war ich schon sehr gespannt wie es weitergeht. Das Warten hat sich gelohnt, Silvia Stolzenburg ist wieder ein Kracher gelungen.
Man merkt dem Buch auf jeder Seite an wie genau die Autorin zu diesem Buch recherchiert hat.
Gewohnt sehr plastisch beschreibt sie Schauplätze und Figuren, so sehr dass man mit den Figuren durch die Zeit wandelt. Für mich war die Figur des Vlad Draculea schon immer faszinierend, aber so deutlich habe ich ihn nie skizziert gesehen. Seine Grausamkeiten hat die Autorin wirklich toll angerissen, aber so, dass immer noch genug Spielraum für die eigene Phantasie blieb. Einmal im Gang ratterte das Kopfkino bis zum Ende. Spannend aufbereitet das Ganze und heraus kam wieder einmal ein ganz hervorragender historischer Thriller. Silvia Stolzenburg, von mir leider erst vergangenes Jahr entdeckt, ist in meinen Augen die unbestrittene Königin des historischen Romans.
Hochverdiente 5 von 5 Sternen





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Montag, 22. Februar 2016

Marita Spang -  Blut und Seide

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 832 Seiten
Erscheinungsdatum: 02. November 2015
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426517178
Preis: 9,99 €

        

Der Klappentext:

Die Kauzenburg bei Bad Kreuznach um 1260: Simon wächst als Ziehsohn des Grafen Johann von Sponheim auf, sehr zum Missfallen von dessen jüngerem Bruder Heinrich, der um Johanns Gunst und damit um sein Erbe fürchtet. Die Situation eskaliert, als Simon sich in Heinrichs Verlobte verliebt, die seine Gefühle erwidert. Diesmal kann ihm auch Johann nicht helfen, denn er hat die Verlobung seines Bruders selbst arrangiert. Erst viele Jahre später wird Simon die Chance erhalten, erneut um sein Glück zu kämpfen, als sich die Brüder Johann und Heinrich als Feinde auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen.




Die Autorin:

Marita Spang hat in Psychologie promoviert und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Sie ist Jahrgang 1959 und wuchs in Trier auf. Heute lebt sie in einem Weinort nahe Bingen am Rhein. Die Historie ist ihre ganz große Leidenschaft. »Blut und Seide« ist nach »Hexenliebe« ihr zweiter historischer Roman. Für »Hexenliebe« erhielt sie den HOMER-Preis 2015 für den besten historischen Roman in der Kategorie »Beziehungen und Gesellschaft«.




Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ichbeobachte die Autorin schon eine Weile. Und spätestens seit ihrem Goldenen Homer 2015 steht sie ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Mit Blut und Seide ist ihr meiner Meinung nach wieder ein Buch gelungen, welches auch wieder ein Kandidat für eine solche Auszeichnung ist.
Sehr bildhaft zeichnet sie ihre Figuren, so dass man sie direkt vor dem inneren Auge hat und man kann sie sich sofort vorstellen.  Besonders gut gelungen sind der Autorin die drei Hauptfiguren, Christina, Heinrich und Simon, denen sie so eine Tiefe gibt, dass es einem so vorkommt als wären es lebendige Personen.
Ebenfalls sehr plastisch sind die Schauplätze beschrieben, so gut, dass man die ganze Zeit die Geschichte vor seinem inneren Auge wie einen farbenfrohen Film ablaufen sah.
Die Story des Romans ist aber auch so geschrieben, dass es die Gefühle des Lesers anregt. Man hasst den eine und den oder die andere liebt man. Und besonders Christina, möchte man als Mann nur zu gerne beschützen. Ich möchte aber nicht zu viel verraten, sondern euch nur den Tipp geben, das Buch zu kaufen und es selbst zu lesen. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Das Buch mit mehr als 800 Seiten nicht wirklich ein Leichtgewicht, aber so geschrieben dass keinerlei Längen auftreten. Es ist eher so, dass es Marita Spang gelungen ist ein Buch zu schreiben, welches den Leser gefangen nimmt auf der ganzen Reise durch die Zeit und durch das Buch. Der Leser bleibt mit jeder Seite die man im Buch voranschreitet neugierig auf das was da noch folgt.
Was mich aber ganz besonders beeindruckt hat, ist es dass sie so schreibt dass man meinen könnte dass sie einen Bestseller nach dem anderen angeliefert hätte. Es ist aber erst ihr zweites Buch, dies ist aber so reif in der Ausdrucksweise und im Aufbau, dass man beeindruckt ist.
Meinen Persönlichen Homer hat sie mit diesem Buch bekommen und ich vergebe mehr als hochverdiente 5 von 5 Sternen sowie eine Leseempfehlung.






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Sonntag, 14. Februar 2016

Uwe Klausner – Die Stunde der Gladiatoren

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 346 Seiten
Erscheinungsdatum: 05. August 2013
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839214640
Preis: 12,99 €

        

Der Klappentext:

Wer hoch fliegt …

MORD UND SPIELE  Das spätantike Trier, 313 n. Chr. Ausgerechnet während der Feierlichkeiten zum Thronjubiläum von Kaiser Konstantin wird der Gladiator Niger, Publikumsliebling im Amphitheater, tot aufgefunden. Die Mächtigen zeigen jedoch keinerlei Interesse an dem Fall, sehr zum Ärger von Gaius Aurelius Varro, Anwalt, Autor und vermögender Aristokrat. Erbost über die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal des dunkelhäutigen Gladiators, beginnt Varro auf eigene Faust zu ermitteln.




Der Autor:

Uwe Klausner, Jahrgang 1956, ist in Heidelberg geboren und aufgewachsen. Sein Studium der Geschichte und Anglistik absolvierte er in Mannheim und Heidelberg. Heute lebt er mit seiner Familie in Bad Mergentheim. Neben seiner Tätigkeit als Autor hat er bereits mehrere Theaterstücke verfasst.




Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich muss gestehen, dass ich bisher noch keines der Werke des Autors gelesen habe. Bis jetzt hatte ich eher die Bücher von ihm auf dem Schirm die um die NS-Zeit herum spielen, doch noch keines in meiner Sammlung.
Aufmerksam auf Uwe Klausner und dieses Buch hier wurde ich, weil ich auf der Suche nach einem Buch das im 3. oder 4. Jahrhundert nach Christi im römischen Weltreich spielt.
Das Buch konnte mich schon gleich zu Beginn abholen und konnte mich über die ganze Lesedauer hinweg fesseln. Der wirklich schöne Schreibstil und der Spannungsbogen sind wie dafür gemacht den Lesern es schwer zu machen das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Und genau so kam es auch bei mir. Ich möchte mich darüber nicht beklagen, aber, das Buch hat mich einige Stunden Schlaf gekostet. Denn auch todmüde, fesselt die Story ungemein, so dass es letztendlich so kommt, dass man lieber auf den Schlaf verzichtet und weiterliest.
Besonders gut gefielen mir die Figuren und wie sie geschildert wurden. So plastisch dass ich mich gut in sie versetzen konnte und ich fast das Gefühl hatte alte Bekannte zu treffen.
Für mich war es schon recht früh so, dass mein Kopfkino zu rattern begann und nicht endete bevor ich die letzte Seite gelesen hatte. Uwe Klausner sei Dank, habe ich wieder gefallen an den Romanen aus der Zeit des römischen Imperiums gefunden.
Die Story konnte mich wirklich aufs Beste unterhalten und es war für mich klar, dass es hier nur die volle Punktzahl geben kann.
Für uns ist das Buch ein klarer Lesetipp und natürlich auch für 5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:




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Sonntag, 7. Februar 2016

Deon Meyer - Icarus

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2015
Verlag: Rütten & Loening Verlag
ISBN: 978-3352006715
Preis: 19,99 €

        

Der Klappentext:

Wer hoch fliegt …

Bennie Griessel war ein trockener Alkoholiker – bis zu dem Tag vor Weihnachten, als ein Freund seine Familie und sich selbst erschießt. Er beginnt wieder zu trinken, und als seine Kollegen ihn suchen, sitzt er im Gefängnis. Dabei hat Bennie einen neuen, spektakulären Fall. Ein Mann wird stranguliert an einem Strand aufgefunden. Ernst Richter hatte ein besonderes Geschäftsmodell. Allen, die fremdgehen wollten, versprach er, für ein todsicheres Alibi zu sorgen.

Ein fulminanter Roman, in dem das paradiesische und dunkle Südafrika eng nebeneinanderliegen. Das Meisterwerk eines der besten Thrillerautoren weltweit.

Kapstadt im Dezember. Bennie Griessel wird zu einem Tatort gerufen, der ihn aus der Fassung bringt. Ein Kollege hat seine Frau, seine zwei Töchter und dann sich selbst erschossen. Bennie will nur noch weg – von Alexa, seiner Freundin, von seinen Kindern. Er landet in einer Bar und betrinkt sich. Ein herber Rückfall für den trockenen Alkoholiker.
An einem Strand experimentiert ein Kameramann mit einer Drohne und entdeckt eine Leiche. Ein Mann ist offenkundig erdrosselt worden. Als die Polizei die Identität des Mannes herausgefunden hat, sind alle in heller Aufregung. Ernst Richter galt seit Wochen als vermisst. Prominent wurde er durch seine Interplattform Alibi. Allen, die eine Affäre haben wollten, versprach er den sorgenfreien Seitensprung.
Als man Bennie zu Hilfe rufen will, sitzt der nach einer Prügelei im Gefängnis. Und noch einen treibt der Tod von Ernst Richter um: den Weinbauer Francois du Toit aus Stellenbosch, der sich auf zwielichtige Geschäfte eingelassen hat.

»Im Thrillergewand breitet Deon Meyer die Probleme, aber auch die Fortschritte der südafrikanischen Gesellschaft aus ... All das steckt in seinen ziemlich spannenden Geschichten.« Die Welt 




Der Autor:

Deon Meyer, Jahrgang 1958, ist unbestritten Südafrikas bester und erfolgreichster Thrillerautor. 1994 veröffentlichte er seinen ersten Roman. Er lebt in der Nähe von Kapstadt. Seine Romane erscheinen in mehr als fünfundzwanzig Ländern. Als Aufbau Taschenbuch liegen von ihm die Thriller „Tod vor Morgengrauen“, „Der traurige Polizist“, „Das Herz des Jägers“, „Der Atem des Jägers“, „Weißer Schatten“, „Dreizehn Stunden“, „Rote Spur“, „Sieben Tage“, “Cobra” sowie der Story-Band „Schwarz. Weiß. Tot“ vor. Bei Rütten & Loening erschien 2015 „Icarus“, der neueste Fall des Ermittlers Bennie Griessel. Mehr zum Autor unter www.deonmeyer.com
»Man hat zwei Möglichkeiten im Leben. Man kann ein Opfer sein. Oder nicht.« aus: »Das Herz des Jägers«





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Es gelingt Deon Meyer immer wieder aufs Neue mich nach Südafrika abzuholen. So auch in seinem neuen Buch. Mit jedem Kapitel mehr das ich lese, lerne ich mehr von den Menschen Südafrikas, ich lerne ihre Mentalität, ihre Lebensfreude und ich lerne über die Schönheit des Landes.
Wie gewohnt holte mich der Autor auch dieses Mal schon sehr früh in der Geschichte ab. Einmal gefangen, ist es unheimlich schwer das Buch aus den Händen zu legen. Und so habe ich das Buch in nur wenigen Tagen vor allem aber auch Nächten gelesen.
Sehr Bildhaft beschreibt der Autor seine Figuren und vor allem auch Schauplätze bzw Landschaften. Dies macht es dem Leser sehr leicht sich die Figuren und Schauplätze vorzustellen. Ich behaupte, den einen oder anderen Schauplatz ohne Probleme erkennen zu können wenn ich ihn sehe.
Es geht im Buch gleich spannend los und der Level steigt dann sachte an um dann zum Finale hin nochmals explosionsartig anzusteigen.
Ins besonders die Figur des Bennie Griessel beschreibt Deon Meyer sehr tiefgründig, ja nahezu gläsern erscheint einem der Hauptermittler in diesem Buch. So versteht man auch die eine oder andere Reaktion von Bennie Griessel, insbesondere auch seinen Rückfall in den Alkohol. Menschlich absolut zu verstehen, ob man dies vielleicht aus moralischen Gründen verurteilen mag, ich weiß es nicht. Aber so erschafft er mit Griessel einen sympathischen Ermittler mit Ecken und Kanten. Grad so wie im echten Leben.
Das Buch ist gewohnt stark und für uns für 5 von 5 Sternen gut, sowie eine Leseempfehlung.






Unsere Bewertung:




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