Sonntag, 27. März 2016

Thomas Thiemeyer - Babylon

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 528 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. März 2016
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426653630
Preis: 14,99 €
        

Der Klappentext:

Das irakisch-syrische Grenzgebiet. Zweistromland, Wiege der Zivilisation. Heute eine der gefährlichsten Krisenregionen der Erde.
Ausgerechnet hierhin entsendet Multimilliardär Norman Stromberg die Archäologen Hannah Peters und ihren Mann John Evans. Der Auftrag: die Erkundung eines der rätselhaftesten Zeugnisse der Menschheitsgeschichte. Hannah und ihr Team stoßen auf ein pyramidenartiges Bauwerk, das sich in immer engeren Spiralen hinunter in die Erde schraubt. Ein Schlund der Hölle, der fatal an Dantes Unterwelt erinnert. Was immer in der tiefsten seiner Kammern erwacht ist – ein vorzeitlicher Mechanismus oder eine uralte rachsüchtige Gottheit –, es hat das Ende der Menschheit eingeläutet.





Der Autor:

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Mysterythriller,  Abenteuerroman oder doch Science Fiction? Es fällt schwer dieses Buch einzuordnen in ein bestimmtes Genre, zu vielfältig ist die Story des Romans von Thomas Thiemeyer. Dem Autor ist es wieder gelungen mich zu fesseln und dies gleich in den  ersten Kapiteln. Und wie man es vom Autor kennt lässt einen die Story nicht vor der letzten Seite wieder los. Und ebenfalls wie gewohnt schafft er es immer wieder aufs Neue die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite zu steigern bis hin zu einem furiosen Finale.
Brandaktuell ist das Thema, die Terrormiliz islamischer Staat spielt eine große Rolle, und es fällt auf wie genau Thomas Thiemeyer recherchiert hat zu diesem Thema. So sind es auch die Figuren die damit zu tun haben die beeindrucken und die sehr glaubhaft erscheinen.
Aber nicht nur diese Figuren, auch die anderen Figuren, insbesondere die die man schon aus den vorhergehenden Büchern kennt wirken glaubhaft und sehr lebendig.
Es ist ihm wieder gelungen durch seine farbenfrohe und sehr plastische Schreibweise in meinem Kopf das Kopfkino zum Rattern zu bringen, als würde es ein Film sein, der vor meinem inneren Auge abläuft. Wie schon bei Valhalla ist es auch hier bei Babylon die fesselnde und bildhafte Schreibweise, die mich neugierig darauf macht wie diese beiden Bücher auf der großen Leinwand im Kino ausschauen würden.
Kaum ein Autor schafft es, mich so regelmäßig zu beeindrucken wie Thomas Thiemeyer
Seine Bücher sind jedes Mal ein farbenfrohes Spektrum aus Abenteuer, Mysterie und Science Fiction, so dass es die Fans dieser Genres allesamt anspricht.
Fast kommt es einem so vor, als wenn Thomas Thiemeyer ein speziell für seine Bücher eigenes Genre geschaffen hat.
Und so komme ich nicht umhin das Buch weiter zu empfehlen und in der Summe sind das 5 von 5 hochverdienten Punkten.





Unsere Bewertung:





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Freitag, 25. März 2016

Roman Rausch – Der falsche Prophet

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. März 2016
ISBN: 978-3499270864
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Glaube, Liebe, Gewalt - Ein großer Roman aus dem mittelalterlichen Franken
Im Jahr des Herrn 1476 lassen Hunger und Frondienst die Bauern am Leben verzweifeln, während die Herren im Reichtum schwelgen. Da steht eines Tages der Schafhirte Hans Behem in der Tür der Niklashäuser Kirche: Die Muttergottes sei ihm erschienen und habe ihm befohlen, gegen die drückende Fronherrschaft wie gegen die Verderbtheit der Priester zu predigen. Und Hans, der weder lesen noch schreiben kann, hat eine Gabe. Wenn er spricht, hören ihm alle zu. Die Menschen glauben, was er sagt.
Tausende, Abertausende strömen bald nach Niklashausen und machen aus dem unbedeutenden Dorf im Taubergrund einen riesigen Wallfahrtsort. Die Botschaft des fränkischen Messias – Schlagt die Pfaffen tot! – wird zum Schlachtruf aller Unterdrückten. Das kann die Obrigkeit nicht länger dulden. Hans muss beseitigt werden, notfalls mithilfe eines Verräters aus den eigenen Reihen …





Der Autor:

Roman Rausch, 1961 in Würzburg geboren, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Medienbereich und als Journalist. Für seine Trilogie um den Kommissar Johannes Kilian wurde er 2002 auf der Leipziger Buchmesse mit dem Book on Demand Award ausgezeichnet. Heute lebt er als Autor und Schreibcoach in Würzburg und Berlin.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Roman Rausch beschreibt in seinem Roman die wohl wichtigste Episode im Leben des Hans Behem oder auch Hans Böhm im Jahre 1476. Hans Behem war zu seiner Zeit auch bekannt als der Pfeifer von Niklashausen . Er schwang sich im Jahr 1476 zum Prediger auf und versprach den Wallfahrern, in das bis dahin unbedeutende Niklashausen, im Namen der Jungfrau Maria, vollkommenen Ablass von ihren Sünden, predigte gegen die Gier der Fürsten und die der hohen Geistlichkeit. So gelang es ihm mehrere Zehntausend Menschen um sich zu scharen. Soviel zum tatsächlich geschehenen.

Roman Rausch ist es gelungen aus dieser Geschichte einen wirklich sehr schönen Roman zu spinnen und es zu visualisieren wie es denn  hätte sein können damals.

Sehr gut hat er die Atmosphäre der damaligen Zeit dargestellt, so dass man als Leser das Gefühl hat dabei zu sein, anstatt nur der Zuschauer am Rande zu sein. Die Figuren wirken durchweg sehr glaubhaft und lebendig. Die Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und man hat das Gefühl inmitten der Menschenmassen den predigten des Hans Behem zuzuhören.
                                             
Sehr schöne Dialoge runden das ganze ab so, dass man eine wirklich sehr gelungenen historischen Roman in den Händen hält, der den Leser aufs Beste unterhält.

Der Schreibstil des Autoren schafft es in meinem Kopf Bilder zu erzeugen, die wie ein farbenfroher Kinofilm vor meinem inneren Auge abgelaufen sind und nicht endeten bis zur letzten Seite.

Begann das Buch eher ruhig und beschaulich, wurde es je mehr Wallfahrer Hans Behem folgten, immer spannender, bis hin zum tollen Finale.
So komme ich in der Summe auf 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.





Unsere Bewertung:



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Mittwoch, 23. März 2016

Stephan Harbort – Der klare Blick

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. März 2016
Verlag: Knaur TB Verlag
ISBN: 978-3426787625
Preis: 9,99 €
        

 
Der Klappentext:

Mit dem Wissen des Profilers Lügen entlarven und richtige Entscheidungen treffen
Hauptkommissar Stephan Harbort gehört zu Deutschlands Top-Profilern – sein Tagesgeschäft ist es, komplexe Situationen zu entschlüsseln und Kriminalfälle mit Blick für die Täterpsyche zu lösen. Fähigkeiten, die auch für den Alltag sehr hilfreich sind: Was tun bei Problemen mit dem Chef? Wie Konflikte mit den Nachbarn entschärfen? Harbort gewährt Einblick in die Methodik der operativen Fallanalyse und gibt ein Instrumentarium an die Hand, das es jedem ermöglicht, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, um mit klarem Blick Krisen zu bewältigen und richtige Entscheidungen zu treffen.





Der Autor:

Stephan Harbort, Jahrgang 1964, ist Kriminalhauptkommissar und führender Serienmordexperte. Er sprach mit mehr als 50 Serienmördern, entwickelte international angewandte Fahndungsmethoden zur Überführung von Gewalttätern und ist Fachberater bei TV-Dokumentationen und Krimi-Serien. Stephan Harbort lebt in Düsseldorf.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Das Buch war für mich mal etwas neues, lese ich doch sonst eher Romane. Hier liegt mir ein Sachbuch vor über die Arbeit eines Profilers und der Kriminalpolizei generell. Besonders interessant dabei, dass es anhand von Beispielfällen dem Leser nähergebracht wurde wie die Arbeit ausschaut. Diese Beispielfälle sind echte Fälle die aber entsprechend verfälscht wurden um eben es unmöglich zu machen wer wirklich dahintersteckte damals und um so die Persönlichkeitsrechte der Täter zu wahren.
Dem sehr schönen und interessanten Schreibstil ist es zu verdanken, dass man von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt wird und man so, auch wenn man nur einen Fall lesen wollte, stundenlang am Buch hängen bleibt. Das Leben schreibt eben die besten Geschichten und jeder der Kriminalromane liest oder sich für die TV-Serien um diese wahren Kriminalfälle begeistern kann, ist hiermit bestens beraten.
Stephan Harbort schreibt so, dass man sofort neben den Beamten vor Ort steht und besonders die Beschreibungen der Täter, lassen einen tiefen Einblick in die Denkweise der Täter zu. Überlegungen die einem beim Lesen eines Krimis zwar auch durch den Kopf gehen, jedoch denkt der normale Krimileser eben nicht so um die Ecke wie es ein Profiler gelernt hat. Irgendwann stösst der Leser an seine Grenzen und genau da setzt das Buch an. Sehr spannend erzählt uns Stephan Harbort von den Fällen und seiner Arbeit damit.
Das Buch ist aber nicht nur ein Buch welches über die Arbeit der Polizei berichtet, es ist vor allem auch ein Buch, das auch anhand von Beispielen aus dem Alltag und lehren soll und kann, dass man, wenn man den Blickwinkel auf verschiedene Dinge ändert, vieles mehr erkennen kann, als wenn man nur stur die gewohnten Wege beschreitet. Ich muss gestehen, dass ich durch dieses Buch einiges lernen konnte. Manches betrachte ich heute anders als vor der Lektüre dieses Buches.
Ich kann dieses Buch empfehlen und vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:




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Sonntag, 20. März 2016

Rick Yancey – Die 5. Welle

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 496 Seiten
Erscheinungsdatum: 11. Januar 2016
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442482801
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...





Der Autor:

Rick Yancey ist ein preisgekrönter Autor, der mit seiner Trilogie »Die fünfte Welle« die internationalen Bestsellerlisten stürmt. Wenn er nicht gerade schreibt, darüber nachdenkt, was er schreiben könnte, oder das Land bereist, um übers Schreiben zu reden, verbringt er seine Zeit am liebsten mit seiner Familie in seiner Heimat Florida.

www.rickyancey.com





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Dem Autor ist es gelungen eine sehr düstere Atmosphäre zu erzeugen und die Ängste der Menschen in diese zu transportieren. Sehr bildhaft wurden die Figuren und Schauplätze beschrieben, so dass es nicht schwer fiel sich diese gut vorzustellen.  Der Schreibstil des Autors war für mich ein wenig gewöhnungsbedürftig und so habe ich diesmal etwas länger gebraucht als gewohnt um in die Story hinein zu finden. Nachdem ich den Zugang zur Story gefunden hatte, bekam ich eine Geschichte präsentiert die mich zu jeder Zeit fesseln konnte. Überraschende Wendungen wechselten sich ab mit der einen oder anderen etwas voraus zu sehenden Wendung ab. Was aber mir nichts ausgemacht hat, war ich doch schon angefixt und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht.
Die Figuren, besonders aber die der Cassie und Evan, auch wenn er manchmal etwas seltsam erschien, waren für mich besonders gut geglückt. Highlight für mich aber auch die Dialoge. Man konnte die Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit gut nachvollziehen. Aber auch den absoluten Willen zu überleben spürte man in fast jedem Satz, was dann letzten Endes doch Hoffnung auf ein gutes Ende machte.
Fans des Genres aber solche die es noch nicht sind, werden hier wirklich sehr gut unterhalten. Gerade auch deshalb weil die Spannung mit jeder Seite ansteigt und man unbedingt wissen möchte wie die Geschichte den nun endet.
Für mich waren das verdiente 4 Sterne





Unsere Bewertung:




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Samstag, 12. März 2016

Ellin Carsta – Die heimliche Heilerin

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. Juni 2015
Verlag: Amazon Publishing
ISBN: 978-1503946132
Preis: 9,99 €





Der Klappentext:

Heidelberg 1388: Die junge Madlen steht schon früh im Dienst einer Hebamme und hilft ihr bei Geburten und der Behandlung von Frauenleiden. Neben ihrem umfassenden Wissen über Kräuter, durch die sie Schmerzen lindert, stößt sie während einer Geburt eher zufällig auf die beruhigende Wirkung durch flackerndes Kerzenlicht in Verbindung mit gesprochenen Psalmen. Natürlich darf niemand etwas von dieser besonderen Methode erfahren, schließlich kann es sich hierbei nur um Hexenwerk handeln.
Eines Tages wird sie zu einer angesehenen Bürgerin gerufen, die hochschwanger ist und offensichtlich körperlich misshandelt wurde. Madlen kann zwar das Leben der Frau retten, nicht jedoch deren Baby. Der Ehemann beschuldigt die Heilerin, das Kind mit Hilfe von Kräutern vergiftet zu haben. Damit beginnen für Madlen ihre Flucht und der Kampf um die Wahrheit, sie erfährt viel Liebe und Zuneigung und wird gleichzeitig mit blankem Hass konfrontiert.





Die Autorin:

Ellin Carsta lebt zusammen mit ihrer Familie in der Nähe von Hannover und arbeitet dort für eine Tageszeitung. Unter einem Pseudonym hat sie bereits diverse Kurzgeschichten, Anthologien und Romane veröffentlicht.
Kontakt: Ellin.Carsta@web.de





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich habe wahrlich sehr viele historische Romane gelesen, aber was Ellin Carsta hier hingezaubert hat, ist ganz großes Kino, ja ich würde sagen es gehört zu den besten Büchern dieses Genres die ich bisher gelesen habe.

Schon mit dem Prolog nahm mich die Geschichte der Madlen gefangen und ließ mich erst auf der letzten Seite wieder los. Die Spannung blieb von der ersten Seite an auf einem sehr hohen Level und sie steigerte sich sogar noch bis hin zum hochdramatischen Finale.

Nur wenigen Autoren gelingt es einen solchen Spannungsbogen aufzubauen, ohne dabei den Anschein zu erwecken das Ganze sei konstruiert. Offen gestanden hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, dass es damals genau so geschehen sein könnte.
Die Figuren wirkten gut durchdacht und sehr authentisch, so dass es mir so vorkam als hätte ich es mit lebendigen Personen zu tun. Es ist Ellin Carsta auch gelungen, bei mir Gefühle wie Hass, Wut und Sorge um die Protagonistin zu erwecken. Und gerade sie kam einem so schützenswert vor, als würde es sich dabei um die eigene Tochter handeln und so manches Mal dachte man, tu dies nicht, das kann nicht gut gehen.

Sehr plastisch sind auch die Schauplätze beschrieben und so kam es mir so vor als stünde ich mitten vor Ort neben Madlen.

Der Schreibstil macht neugierig auf die jeweils folgenden Seiten des Romans, weil man einfach wissen muss wie es den weitergeht.
Besonders gut gelungen ist der Autorin die Atmosphäre der damaligen Zeit, die mir so richtig echt vorgekommen ist. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile auf, selbst dann nicht wenn man dachte, dass nun etwas Ruhe hineinkommt. Denn man möchte wirklich unbedingt erfahren wie es Madlen ergeht.
Für mich ist es das beste Buch der Autorin und einer der besten historischen Romane die ich bisher gelesen habe.
Daher sind das von mir 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!





Unsere Bewertung:




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Donnerstag, 10. März 2016

Virginia Boecker – Witch Hunter

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 18. März 2016
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
ISBN: 978-3423761352
Preis: 17,95 €
        

Der Klappentext:

Als die 16-jährige Elizabeth mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und der Hexerei angeklagt. Doch wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen. Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich und den Magiern auf. Denn längst ist im Hintergrund ein Machtkampf entbrannt, und Elizabeth spielt darin eine Schlüsselrolle. Nun muss sie sich entscheiden, wo ihre Loyalitäten liegen.





Die Autorin:

Virginia Boecker hat ihren Abschluss in Englischer Literatur an der University of Texas gemacht. Sie lebte vier Jahre in London, während der sie sich auf jedes kleinste Detail zur mittelalterlichen Geschichte Englands gestürzt hat, die die Grundlage für "Witch Hunter", ihren ersten Roman, bildet.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ich muss gestehen, dass ich nicht der klassische Fantasy-Leser bin, dennoch hat mich der Roman vollauf überzeugt. Aufgefallen ist mir das Buch wegen seiner historischen Elemente, aber je weiter der Roman fortgeschritten ist, umso mehr hat mich auch der phantastische Teil erreichen können.

Nur wenige Fantasyromane schaffen es mich gleich zu Beginn abzuholen, Virginia Broecker jedoch ist dies bestens gelungen.

Die Figuren wirken durchweg sehr glaubhaft und so mag man nicht meinen dass es sich hierbei um einen Fantasyroman handelt. Es ist ein Roman der schon sehr früh mein Kopfkino zum Rattern brachte und es endete wirklich erst als die letzte Seite gelesen war. Das war ganz großes Kino.

Virginia Broecker schaffte es eine schöne magische Atmosphäre zu schaffen die den Leser von Anfang an in ihren Bann gezogen hat, mehr noch die den Leser nahezu in die Geschichte hineingezogen hat.

Sehr erstaunlich ist für mich, dass es der erste Roman der Autorin ist. Denn das Buch besticht unter anderem durch die doch sehr reife Schreibweise, so dass man beim Lesen das Gefühl hatte, dass es sich bei der Autorin um einen alten Hasen handelt.
Witch Hunter ist ein Buch welches man als Fan phantastischer Literatur unbedingt gelesen haben muss. Absolute Kauf- und Leseempfehlung! 5 Sterne wie sollte es anders sein…





Unsere Bewertung:




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Mittwoch, 9. März 2016

Andreas Pflüger - Endgültig

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 459 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. März 2016
Verlag: Suhrkamp Verlag
ISBN: 978-3518425213
Preis: 19,95 €
        

Der Klappentext:

In ihrem ersten Leben war Jenny Aaron Mitglied einer international operierenden Elitetruppe der Polizei – hochintelligent, kampferprobt, effektiv. In ihrem zweiten ist sie Verhörspezialistin und Fallanalytikerin beim BKA. Sie spürt das Verborgene und versteht es, zwischen den Worten zu tasten – denn seit einem misslungenen Einsatz in Barcelona ist Aaron blind. Die damaligen Ereignisse haben sie traumatisiert. Doch es war nicht der schlimmste Tag ihres Lebens. Der schlimmste Tag ihres Lebens ist heute.
Fünf Jahre nach Barcelona erhält Aaron einen Anruf: Die früheren Berliner Kollegen bitten sie um ihre Mithilfe. Reinhold Boenisch, ein zu lebenslänglich verurteilter Frauenmörder, gegen den Aaron als junge Polizistin ermittelte, hat im Gefängnis eine Psychologin getötet. Sie entschließt sich, den Fall anzunehmen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Doch Boenisch ist nur der Anfang, eine Schachfigur in einem Komplott. Aaron wird erkennen, dass ihr bisheriges Leben eine einzige Vorbereitung auf die folgenden sechsunddreißig Stunden war. Um dieses Leben wird sie kämpfen müssen wie nie zuvor.
Andreas Pflüger stellt nicht nur die Wahrnehmung auf den Kopf, indem er die Welt konsequent und mit großer atmosphärischer Dichte aus der Perspektive einer Blinden beschreibt. Er dreht auch virtuos an der Spannungsschraube, spielt mit den Erwartungen des Lesers, zieht ihn in einen Sog. Unentrinnbar, sprachmächtig, adrenalingeladen.





Der Autor:

Andreas Pflüger wurde 1957 in Thüringen geboren, wuchs im Saarland auf und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Er ist einer der renommiertesten deutschen Drehbuchautoren. Zu seinen mehrfach ausgezeichneten Arbeiten zählen u. a. Der neunte Tag und Strajk, in der Regie von Volker Schlöndorff, sowie über zwanzig TatorteEndgültig ist sein zweiter Roman.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Andreas Pflüger war mir bisher nur vom Namen her bekannt, doch habe ich bisher keines seiner Bücher gelesen. Als ich jedoch die Vorschau zu diesem Buch auf der Verlagsseite gelesen habe war klar, dass ich dies unbedingt ändern muss. Und meine Ahnung, dass es sich hierbei um ein wirklich tolles und spannendes Buch handeln muss, wurde nicht enttäuscht.
Dem Autor ist ein sehr spannender Thriller gelungen mit wirklich tollen Dialogen und einer großartigen Protagonistin. Die Protagonistin, Jenny Aaron, eine ehemalige Elitepolizistin, die während eines Einsatzes schwer verwundet wurde und dadurch erblindete. Diesen vermeintlichen Nachteil nutzt sie jedoch zu ihrem Vorteil. Soviel zur Protagonistin und die Story, wer mehr wissen möchte dem lege ich dieses Buch ans Herz, es lohnt sich auf jeden Fall.

Der Schreibstil nimmt den Leser auf der Stelle gefangen und man kann dieses Buch wirklich nicht aus der Hand legen vor der letzten Seite.
Die ersten Seiten behandeln den Einsatz bei dem die Protagonistin verletzt wurde und im Zuge dessen erblindete. Danach folgt ein neuer Fall, bei dem offenbar am damaligen Einsatz beteiligte wieder am Zuge sind.

Andreas Plüger gelingt es die Figuren und Schauplätze so bildhaft zu beschreiben, dass es einem so vorkommt, man würde einen Kinofilm vor dem inneren Auge ablaufen sehen.
Für mich besonders großartig die Dialoge, wo man wirklich das Gefühl hat, man würde einer echten Befragung der Polizei beiwohnen, so echt und real erscheinen diese.

Die Spannung, schon zu Beginn recht hoch, steigt mit jeder Seite weiter an und für mich war es so, dass ich diesen tollen Thriller wirklich gerne auf der großen Leinwand sehen möchte. Natürlich bemerkt man ein wenig an der Schreibweise des Autors dass er Drehbücher schreibt und man könnte meinen, dass er das Buch quasi als Vorbereitung für die Verfilmung geschrieben hat.

Für uns sind das Verdiente 5 von 5 Sternen und natürlich auch eine Leseempfehlung.





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