Freitag, 25. März 2016

Roman Rausch – Der falsche Prophet

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. März 2016
ISBN: 978-3499270864
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Glaube, Liebe, Gewalt - Ein großer Roman aus dem mittelalterlichen Franken
Im Jahr des Herrn 1476 lassen Hunger und Frondienst die Bauern am Leben verzweifeln, während die Herren im Reichtum schwelgen. Da steht eines Tages der Schafhirte Hans Behem in der Tür der Niklashäuser Kirche: Die Muttergottes sei ihm erschienen und habe ihm befohlen, gegen die drückende Fronherrschaft wie gegen die Verderbtheit der Priester zu predigen. Und Hans, der weder lesen noch schreiben kann, hat eine Gabe. Wenn er spricht, hören ihm alle zu. Die Menschen glauben, was er sagt.
Tausende, Abertausende strömen bald nach Niklashausen und machen aus dem unbedeutenden Dorf im Taubergrund einen riesigen Wallfahrtsort. Die Botschaft des fränkischen Messias – Schlagt die Pfaffen tot! – wird zum Schlachtruf aller Unterdrückten. Das kann die Obrigkeit nicht länger dulden. Hans muss beseitigt werden, notfalls mithilfe eines Verräters aus den eigenen Reihen …





Der Autor:

Roman Rausch, 1961 in Würzburg geboren, arbeitete nach dem Studium der Betriebswirtschaft im Medienbereich und als Journalist. Für seine Trilogie um den Kommissar Johannes Kilian wurde er 2002 auf der Leipziger Buchmesse mit dem Book on Demand Award ausgezeichnet. Heute lebt er als Autor und Schreibcoach in Würzburg und Berlin.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Roman Rausch beschreibt in seinem Roman die wohl wichtigste Episode im Leben des Hans Behem oder auch Hans Böhm im Jahre 1476. Hans Behem war zu seiner Zeit auch bekannt als der Pfeifer von Niklashausen . Er schwang sich im Jahr 1476 zum Prediger auf und versprach den Wallfahrern, in das bis dahin unbedeutende Niklashausen, im Namen der Jungfrau Maria, vollkommenen Ablass von ihren Sünden, predigte gegen die Gier der Fürsten und die der hohen Geistlichkeit. So gelang es ihm mehrere Zehntausend Menschen um sich zu scharen. Soviel zum tatsächlich geschehenen.

Roman Rausch ist es gelungen aus dieser Geschichte einen wirklich sehr schönen Roman zu spinnen und es zu visualisieren wie es denn  hätte sein können damals.

Sehr gut hat er die Atmosphäre der damaligen Zeit dargestellt, so dass man als Leser das Gefühl hat dabei zu sein, anstatt nur der Zuschauer am Rande zu sein. Die Figuren wirken durchweg sehr glaubhaft und lebendig. Die Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben und man hat das Gefühl inmitten der Menschenmassen den predigten des Hans Behem zuzuhören.
                                             
Sehr schöne Dialoge runden das ganze ab so, dass man eine wirklich sehr gelungenen historischen Roman in den Händen hält, der den Leser aufs Beste unterhält.

Der Schreibstil des Autoren schafft es in meinem Kopf Bilder zu erzeugen, die wie ein farbenfroher Kinofilm vor meinem inneren Auge abgelaufen sind und nicht endeten bis zur letzten Seite.

Begann das Buch eher ruhig und beschaulich, wurde es je mehr Wallfahrer Hans Behem folgten, immer spannender, bis hin zum tollen Finale.
So komme ich in der Summe auf 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.





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