Donnerstag, 19. Mai 2016

Rudi Jagusch - Eifelmonster

Durch Anklicken des Covers wirst Du zu Amazon weitergeleitet um das Buch zu kaufen.




Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 272 Seiten
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2016
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3954517787
Preis: 11,90 €
        




Der Klappentext:

Alle lieben den in der Eifel ansässigen niederländischen Autohändler Peer Clerk. Warum nur wird er dann hinterhältig mit einem Scharfschützengewehr erschossen? Und wieso zielt der Täter wenig später auf die Teilnehmer einer Oldtimer-Ausfahrt? Fragen, auf die Hauptkommissar Fischbach und Jan Welscher rasch Antworten finden müssen ... sonst wird Peer Clerk nicht das letzte Opfer gewesen sein.





Der Autor:

Rudi Jagusch, Jahrgang 1967, studierte Verwaltungswirtschaft in Köln. 2006 erschien sein erster Krimi, weitere folgten im Jahreszyklus. Inzwischen ist er aus dem Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken. Heute lebt und arbeitet er als freier Schriftsteller mit seiner Familie im Vorgebirge am Rande der Eifel. Mehr über den Autor erfährt man unter:
www.krimistory.de






Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Den Autor habe ich kennen- und schätzen gelernt mit seinen beiden Thrillern (Amen & Mordsommer) die im Heyne Verlag erschienen sind.
Mit Eifelmonster hatte ich jetzt den ersten Roman seiner Eifelreihe gelesen und bin gleich so sehr angetan, dass ich mir ganz sicher auch die anderen Bücher der Reihe besorgen werde.
Sein Schreibstil nimmt den Leser jedes Mal gleich zu Beginn gefangen und es ist kaum zu schaffen das Buch zwischendurch Beiseite zu legen.
Es gelingt Rudolf Jagusch jedes Mal seine Leser in den Bann zu ziehen, dies insbesondere auch wegen der sehr schönen Dialoge, aber auch weil seine Protagonisten Ecken und Kanten haben und nicht unbedingt einfache Charaktere sind, halt ganz so wie im wahren Leben.
Auch merkt man dem Buch die Liebe des Autors zur Eifel an, so plastisch und  beschreibt er die Eifeldörfer und Landschaften.
Hier ist das Tatmotiv eines von dem ich bisher noch nichts gehört oder gelesen habe. Auch dies macht den Krimi besonders interessant und wie man ihn kennt, legt er auch hier falsche Fährten, so dass es für den Leser und Mitermittler sehr schwierig ist auf den oder die Täter zu kommen.
Für mich ein besonderes Schmankerl im Roman die Rückblenden in die Vergangenheit, die es dem Leser erlauben, zu verstehen warum der oder die Täter so agieren wie sie es tun.
Nicht zu vergessen ist bei Rudi Jagusch der Witz in der einen oder anderen Szene die das ganze etwas auflockert ohne jedoch zu gestelzt zu erscheinen.
Und zu guter Letzt mein persönliches Highlight sind für mich am Ende des Buches die Rezepte mit Spezialitäten aus der Eifel, die ich persönlich natürlich gerne nachkochen möchte.
Für mich sind die hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung!





Unsere Bewertung:




© http://mundolibris.blogspot.de/

Mittwoch, 18. Mai 2016

Martha Sophie Marcus – Die Bogenschützin

Durch Anklicken des Covers wirst Du zu Amazon weitergeleitet um das Buch zu kaufen.




Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 544 Seiten
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2012
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442474868
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Sie liebt einen Ritter. Doch sie will ihre Freiheit niemals aufgeben.
Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann ...





Die Autorin:

Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg. Mit "Herrin wider Willen", ihrem ersten Roman, feierte sie ein grandioses Debüt. Seitdem sind weitere historische Romane von ihr bei Goldmann erschienen.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Das Gold der Mühle war der Roman von Martha Sophie Marcus mit dem ich die Autorin kennen gelernt habe. War ich damals schon begeistert, ist es dieses Mal schwer dies zu toppen, auch wenn mir „Die Bogenschützin“ noch besser gefallen hat.
Es gelang der Autorin gleich zu Beginn mich abzuholen und zu fesseln. Dank des wirklich schönen Schreibstils fällt es auch sehr leicht in die Story hineinzukommen.
In diesem Buch sind es die Dialoge die noch besser gelungen sind als im „Gold der Mühle“. Der Spannungsbogen ist gut aufgebaut und durch geschickt eingestreute Wendungen schafft es Martha Sophie Marcus die Spannung bis zum Finale immer mehr zu steigern.
Sehr plastisch die die Figuren und Schauplätze beschrieben, was bei mir auch sogleich das Kopfkino anlaufen ließ. Und so war das Buch wie ein Farbenfroher Film der vor meinem inneren Auge abgelaufen ist.
Die Protagonisten wirkten durchweg gut durchdacht und sehr glaubhaft. Die Story wirkte zu keinem Zeitpunkt konstruiert oder unglaubwürdig. Eher war es so, dass ich mich durch das Buch jederzeit bestens unterhalten fühlte und der Autorin wirklich jedes Wort abgenommen habe.
Für mich war das wirklich ganz großes Kino und so komme ich nicht umhin auch hier wieder 5 von 5 Sternen zu vergeben, sowie eine Leseempfehlung auszusprechen.





Unsere Bewertung:




© http://mundolibris.blogspot.de/

Freitag, 6. Mai 2016

Silvia Stolzenburg – Die Fliege

Durch Anklicken des Covers wirst Du zu Amazon weitergeleitet um das Buch zu kaufen.




Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 288 Seiten
Erscheinungsdatum: 08. März 2016
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3956690532
Preis: 12,95 €
        



Der Klappentext:

Stuttgart, Anfang Juni 2015: Der vorgezogene Sommerurlaub von Oberkommissarin Anna Benz wird an einem Montagmorgen kurz nach fünf Uhr abrupt beendet. Offenbar haben Wanderer in einem Waldstück bei Stuttgart einen Toten gefunden, dessen Zustand Rätsel aufgibt.
„Wenn so etwas möglich wäre, würde ich sagen, jemand hat versucht, ihn mehr als einmal zu töten“, urteilt die Rechtsmedizinerin nach einem ersten Blick auf die Leiche. Kurz darauf bringt die Obduktion ans Licht, dass der Mann von zahlreichen Waffen verletzt worden ist. Die Tiefe und Schwere der Wunden lässt zudem darauf schließen, dass man es offensichtlich mit mehreren – teils unentschlossenen – Tätern zu tun hat.
Anna Benz und ihr Kollege Markus Hauer beginnen zu ermitteln. Was steckt hinter dem brutalen Mord? Wurde der Tote Opfer eines makabren Rituals? Lief eine Mutprobe aus dem Ruder? Oder streift eine Horde mordlustiger Irrer durch die Gegend? Fragen über Fragen, die Anna und Markus schon bald in ein Labyrinth aus widersprüchlichen Fährten führen ….
Das Stuttgarter Duo ist zurück: Anna Benz und Markus Hauer ermitteln in ihrem zweiten Fall!
Quelle: http://blog.bookspot.de/bookshelf/die-fliege/





Der Autor:

Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie förmlich verschlungen. Viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz – sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Folglich lag nach meinem Studium der Anglistik und Germanistik nahe, es selbst mal mit dem Schreiben eines Romans zu versuchen. Und als ich einmal damit angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören…
Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, fahre ich Rennrad, grabe in Archiven oder recherchiere vor Ort bei Kripo, LKA, SEK und der Rechtsmedizin – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Drei meiner historischen Romane wurden mit dem HOMER ausgezeichnet: Der Teufelsfürst(2014) und Das Reich des Teufelsfürsten (2015) mit dem Goldenen HOMER, Töchter der Lagune mit dem Bronzenen HOMER (2014)





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ja was soll man sagen? Mag man die historische oder die kriminalistische Silvia Stolzenburg lieber? Ich denke das ist Geschmackssache, ich mag beide sehr gerne, und ich finde dass ihr der Wechsel zu den Kriminalromanen aufs Beste gelungen ist. Es ist natürlich nicht so, dass sie jetzt keine historischen Romane mehr schreibt, aber sie ist eine Autorin die beides kann und das richtig gut.
Die Fliege ist in Roman der neben der Spannung, vor allem auch durch tolle Dialoge überzeugen kann. Es fällt auf, wie gut auch dieser Roman recherchiert ist und so bleiben in Hinsicht auf die Polizeiarbeit keine Fragen offen.
Wie man es von ihr gewohnt ist sind die Protagonisten und auch die Schauplätze sehr plastisch beschrieben und man hat schon gleich nach den ersten Seiten ein Bild vor dem inneren Auge. Und wie es nur wenige Schriftsteller schaffen, gelingt es Silvia Stolzenburg auch hier wieder, dass bei mir das Kopfkino zu rattern begann.
Die Fliege ist kein Roman den man einfach mal so nebenher lesen kann. Man muss schon bei der Sache bleiben, denn sonst überlistet einen die Autorin mit einer ihrer wieder sehr geschickt gelegten falschen Fährten. Es gelingt mir nur selten, dass ich nicht im Verlauf ahne, wer der oder die Täter waren. Silvia Stolzenburg schaffte es jedoch mich immer wieder in die Falle laufen zu lassen und ich habe bis zum tollen Finale keine Ahnung, wer der Täter ist. Das ist wie gewohnt großes Kino, das macht Spaß und langsam aber sicher denke ich dass die Reihe um Anna Benz einen gewissen Kultstatus erreichen kann. Für mich sind das hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!





Unsere Bewertung:



© http://mundolibris.blogspot.de/

Donnerstag, 5. Mai 2016

Andreas Schnabel – Tod unter Pinien

Durch Anklicken des Covers wirst Du zu Amazon weitergeleitet um das Buch zu kaufen.




Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 240 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. April 2016
Verlag: Emons Verlag
ISBN: 978-3954518272
Preis: 10,90 €
        



Der Klappentext:

Auf Mallorca häufen sich Todesfälle und merkwürdige Vorkommnisse: Ein Mann stirbt an Diabetes, obwohl er nicht zuckerkrank war. Ein zweiter wird von einer australischen Trichternetzspinne gebissen, ein dritter versteht nach einem traumatischen Erlebnis plötzlich Mallorquin. Der Residente, Cristobal García Vidal und Kriminalkommissarin Angela Bischof versuchen Licht ins verworrene Dunkel zu bringen.





Der Autor:

Andreas Schnabel, 1953 in Hamburg geboren, begann seine Fernsehlaufbahn beim SFB und ging dann als Moderator, Redakteur und Produzent für die Sportredaktion zum damals noch jungen Sender RTL. Heute lebt er in Pulheim bei Köln und verfasst Drehbücher, Kurzgeschichten, Theaterstücke, Lyrik und Kriminalromane.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Es geschieht selten dass sich ein Autor über so viele Jahre beständig steigert. Andreas Schnabel ist dies mit seiner Mallorca-Reihe gut gelungen. Seit dem ersten Band der Reihe wird er mit jedem Buch immer besser, fast so wie ein guter Wein. So dass ich heute sagen kann, dass „Tod unter Pinien“ sein bisher bester Band der Mallorca-Reihe ist. Witzig und spannend sind seine Fälle und es ist nicht so, dass man als Leser das Gefühl hat, dass die Fälle konstruiert wären. Es wirkt im Gegenteil eher so, dass es einem eher lebendig und sehr glaubhaft vorkommt.
Abgesehen von den immer wieder tollen Fällen, ist es der Andreas Schnabel so eigne Witz, den man auch in jedem Gespräch mit ihm erfahren darf, der seine Krimis zu etwas besonderen machen. Er selbst nimmt sich nicht allzu Ernst und genauso lesen sich auch seine Krimis. Seine Protagonisten haben immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, so dass ich persönlich das Buch mit einem Schmunzeln auf den Lippen gelesen habe. Dennoch ist es nicht so, dass dieser Witz aufgesetzt wirkt, eher erscheint es einem dass man es mit wirklich Frohnaturen zu tun hat, Frohnaturen wie das Ganze mit Humor nehmen um an den Fällen nicht zu zerbrechen.
Figuren und auch Schauplätze beschreibt Andreas Schnabel schön plastisch, so dass man direkt dies alles vor dem inneren Auge erkennen kann. Dank seines sehr schönen Schreibstils gelingt es dem Autor immer wieder aufs Neue, dass mein Kopfkino zu rattern beginnt.
Die Spannung steigt sachte an um dann wenn es aufs Finale zugeht nahezu explosionsartig anzusteigen.
Und auch dieses Mal hat Andreas Schnabel ein Finale hingelegt, das den Leser atemlos zurück lässt.
Für mich sind das, fast schon wie gewohnt 5 von 5 Sternen. Sowie eine Leseempfehlung.





Unsere Bewertung:




© http://mundolibris.blogspot.de/