Sonntag, 5. Juni 2016

Ulf Schiewe – Bucht der Schmuggler

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448 Seiten
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2016
Verlag: Droemer Knaur Verlag
ISBN: 978-3426516935
Preis: 9,99 €
        

Der Klappentext:

Karibik 1635: In den spanischen Kolonien hat der Schwarzhandel überhand genommen. Der neue Gouverneur von Hispaniola schwört, jeden Schmuggler, den er erwischt, eigenhändig aufzuhängen. Die schöne Doña Maria zittert um ihren Gemahl, einem reichen Pflanzer, der heimlicher Drahtzieher des verbotenen Handels ist. Und im fernen Bremen hat der junge Handelsherr Jan van Hagen nur die Wahl zwischen Schuldturm und Flucht in die Neue Welt, um als Schmuggler das verlorene Familienvermögen wieder herzustellen. Noch in der Nacht entkommt er den Schergen und nimmt Kurs auf Westindien. Seine Suche nach dem Gold des Südens hat begonnen.





Der Autor:

Ulf Schiewe wurde 1947 geboren. Eigentlich wollte er Kunstmaler werden, doch statt der »brotlosen Kunst« widmete er sich der Technik und wurde Software-Entwickler und später Marketingmanager für Softwareprodukte.
Seit frühester Jugend war Ulf Schiewe eine Leseratte, die spannende Geschichten in exotischer Umgebung faszinierten. Im Lauf der Jahre erwuchs aus der Lust am Lesen der Wunsch, selbst einen großen historischen Roman zu schreiben, der im »Bastard von Tolosa« , seinem ersten Roman, mündete. Seine Normannensaga um den jungen Gilbert hat schon unzählige Leser begeistert.
Ulf Schiewe ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in München.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Ein ganz großes Danke an Ulf Schiewe, denn er hat mit diesem Buch lange vergessene Gefühle ausgelöst. In meiner Kindheit und Jugend habe ich alles verschlungen was mit Freibeutern, Piraten und der Seefahrt früherer Zeit zu tun hatte. Wie ich damals gefühlt habe wenn ich darüber gelesen oder gesehen habe, kam bei der Lektüre dieses Buches wieder nach oben.
Es gelingt Ulf Schiewe immer wieder mich mit seinem Schreibstil zu fesseln, meist schon mit dem Prolog bin ich in seinen Geschichten tief eingetaucht.
Seine sehr bildhafte Sprache und die detaillierten Beschreibungen der Figuren und Schauplätze machen es dem Leser möglich mitten in der Story zu stehen. Und so ist es bei mir so gewesen, dass bei mir das Kopfkino zu rattern begann und erst mit dem Finale endete. Fast wie ein bunter Farbenfroher Film lief das Buch vor meinem inneren Auge ab.
Die Figuren wirkten durchweg wieder sehr glaubhaft und echt. Mir besonders gefallen haben auch wieder die Dialoge, die man sich durchaus so in der damaligen Zeit hätte vorstellen können.
Was Ulf Schiewe wieder Mal aufs Beste gelungen ist, er hat die stellenweise wirklich düstere Atmosphäre eingefangen als sei er selbst dabei gewesen.
Für mich das Buch wie gewohnt schlüssig und so habe ich das Buch zufrieden nach der Lektüre beiseitegelegt. Auch wenn ich das Gefühl im Nachhall nicht loswerde, dass es dies nicht alles gewesen sein kann. Aber keine Angst, der Roman hat keinen extremen Cliffhanger, aber ich hatte das Gefühl, dass da noch was kommen könnte. Und offen gestanden, ich wäre nicht böse darum.
Von mir sind das schon fast die gewohnten 5 von 5 Sternen plus Leseempfehlung!






Unsere Bewertung:




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