Donnerstag, 11. August 2016

Anthony Doerr – Winklers Traum vom Wasser

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 406 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. Juli 2016
Verlag: C. H. Beck Verlag
ISBN: 978-3406691614
Preis: 19,95 €
        




Der Klappentext:

David Winkler wächst in Anchorage, Alaska, auf, ein stiller Junge mit einer Vorliebe für Schnee und die Schönheit der Eiskristalle. Manchmal kann er Ereignisse sehen, bevor sie eintreten – ein Mann mit einer Hutschachtel wird von einem Bus angefahren werden, er wird sich in eine Frau in einem Supermarkt verlieben.
Als David davon träumt, dass seine neugeborene Tochter in einer Flut ums Leben kommt, während er versucht sie zu retten, flieht er panisch aus Cleveland, wo die Familie inzwischen lebt. Kann er so den Lauf der Dinge ändern?
Mittellos, allein und ohne Gewißheit, ob seine Tochter überlebt hat - der Ohio ist tatsächlich in Cleveland über die Ufer getreten -, wohnt Winkler auf einer karibischen Insel bei einem Ehepaar mit einer Tochter, die sich um ihn kümmern. Schließlich ist es die Tochter, die ihn in die Welt zurückholt, um nach den Menschen zu suchen, die er verlassen hat. 25 Jahre nach seiner Flucht kehrt Winkler zurück nach Amerika.
Anthony Doerr ist nicht nur ein Autor mit einer meisterhaften Beobachtungsgabe für Menschen und ihre Empfindungen und mit einem ungewöhnlichen Mitgefühl für die menschliche Verletzlichkeit. Seine Beschreibungen der Natur, der Landschaft, des Wassers, der Gerüche und Farben sind von einer großen Magie und überwältigenden Schönheit.





Der Autor:

Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ (2007) veröffentlichte Doerr die Romane „Winklers Traum vom Wasser“ (2005) und „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2014), für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Der Roman, der in den USA annähernd 2 Millionen Exemplare verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Nach „Alles Licht, das wir nicht sehen“ war ich extrem neugierig auf dieses Buch. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Allerdings wundert es mich, dass ich das Buch erst jetzt entdecke.
Anthony Doerr versteht es seine Leser immer wieder aufs Neue in seinen Bann zu ziehen und so zu fesseln, dass es schwer fällt das Buch beiseite zu legen
Und so kam es wie s kommen musste, ich habe das Buch in nur eineinhalb Tagen durchgelesen. Dabei ist s eher ein Buch zum Genießen, ein Buch welches man vielleicht eher Kapitelweise oder besser noch zwei oder drei Seiten jeweils liest, denn dann hat man länger Freude daran.
Figuren und Schauplätze sind sehr schön plastisch beschrieben, dass es wirklich so erscheint, dass man dabei wäre und nicht nur am Rande als Leser. Es ist auch ein Buch welches das Kopfkino beim Leser rattern lässt, so wie ein bunter Farbenfroher Film.
Poetisch und sprachlich sehr ansprechend war das Buch ein wahrer Genuss, aber es ist kein Buch das man einfach mal auf die Schnelle nebenbei lesen sollte. Denn dann würde einfach zu viel vom Zauber verloren gehen.
Nur wenigen Autoren ist es in die Wiege gelegt so zu schreiben wie Anthony Doerr. Man kann sich schon heute auf das was da noch kommen mag freuen, denn ich finde, dass die Bücher des Autors das Zeug dazu haben irgendwann einmal zu Klassikern zu werden.
Selten hatte ich beim schreiben meiner Meinung zu einem Buch das Gefühl dem so wenig gerecht werden zu können wie hier.
Dennoch hier von mir 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung von mir.








Unsere Bewertung:




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