Mittwoch, 24. August 2016

Petra Schier – Vergeltung im Münzhaus

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 512 Seiten
Erscheinungsdatum: 26. August 2016
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3499269585
Preis: 9,99 €
        




Der Klappentext:

Köln 1408: Im Haus des Münzwechslers Henns Birboim wird ein Toter aufgefunden - brutal erstochen. Ein Knecht beschuldigt die junge Hebamme Clara des Mordes an ihrem Vater. Offenbar ein Racheakt: Der Tote hatte das Mädchen einst an ein Hurenhaus verpfändet, um seine Schulden zu begleichen.
Im Kerkerturm wird Clara bald ein zweiter Mord zur Last gelegt. Apothekerin Adelina setzt mit ihrer Tochter Griet alles daran, dem unglücklichen Mädchen zu helfen. Unterstützung erhalten sie dabei aus einer Richtung, aus der sie es nie für möglich gehalten hätten 






Die Autorin:

Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Lektorin und Autorin.





Die Rezension:  

Gelesen und rezensiert von unclethom

Wäre ich noch nicht Fan der Adelina-Reihe von Petra Schier, wäre ich es spätestens jetzt nach der Lektüre des 6. Bandes der Reihe.
Sehr schön und einfühlsam beschreibt die Autorin die Geschichte der Stieftochter der Apothekerin Adelina Griet.
In zwei Handlungssträngen erzählt Petra Schier die Geschichte ihrer Stieftochter Griet zum einen und zum anderen die Geschichte der jungen Hebamme Clara die zweier Morde beschuldigt wird.
Dank des wirklich sehr schönen Schreibstils fällt es sehr leicht in den Roman  hineinzukommen.
Es gelingt ihr auf nur wenigen Seiten eine gewisse Spannung aufzubauen und diese dann bis zum Finale hin noch zu steigern.
Sehr bildhaft beschreibt Petra Schier die Figuren und Schauplätze und so erschienen die Figuren sehr lebendig und real. Die Dialoge wirken wie eigentlich immer sehr echt und glaubhaft. Und immer wieder mag man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und man denkt bei sich tu das nicht du rennst in Dein Unglück. Sie schreibt so, dass man mit den Figuren sich freut, leidet, lacht und lebt.
Inzwischen ist es der sechste Band der Reihe und so ist es schon fast so, dass man sich blind im Mittelalterlichen Köln zurechtfinden könnte.
Das Buch ist ein Buch das man mit allen Sinnen genießen kann.
Ein Buch das die Leser sehr begeistern kann und wird.
Ein Buch das fast wie eine Erzählung wahrer Geschichten wirkt.
Es ist lebendig, farbenfroh und einfach nur wahnsinnig berührend.
Ich fühlte mich von der Geschichte um Adelina und ihre Familie wieder bestens unterhalten und ich kann so nicht umhin dem Buch 5 von 5 Sternen zu geben sowie eine Leseempfehlung.





Unsere Bewertung:



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