Sonntag, 30. Oktober 2016

Thomas Nommensen - Wintertod

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 432 Seiten
Erscheinungsdatum: 21. September 2016
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3499271984
Preis: 9,99 €
        




Der Klappentext:


Eine tote Frau. Lieblos verscharrt. Von niemandem vermisst.
Ein früher Wintereinbruch überzieht die Hauptstadt mit eisigem Frost, da wird auf einem verwilderten Friedhof in Berlin-Buch eine Leiche gefunden. Hauptkommissar Arne Larsen nimmt zusammen mit seiner Kollegin Mayla Aslan die Ermittlungen auf, doch die Spuren sind alles andere als eindeutig. War es Mord, oder sollte ein Suizid vertuscht werden? Und wie sind die Hinweise auf ein angeblich geheimes Haus Nr. 24 in der Waldsiedlung der DDR zu werten?
Gleichzeitig spielen sich seltsame Dinge an einer Berliner Grundschule ab: Ein Mädchen kritzelt mehrfach «Hilfe» in sein Aufsatzheft, und eine Lehrerin fürchtet ihre Schüler. Aber wie hängt das alles mit der toten Frau zusammen?
Gerade als Larsen und Aslan sich auf der richtigen Fährte glauben, machen sie einen weiteren grausigen Fund.
Hochsensibel und eigenwillig: Arne Larsen ermittelt in Berlin





Der Autor:


Thomas Nommensen, in Schleswig-Holstein geboren, zog vor dem Fall der Mauer nach Berlin und arbeitete dort als Musiker, Toningenieur, Dozent und Software-Entwickler. Seine Kurzkrimis und -thriller erschienen in zahlreichen Anthologien und wurden mit dem Freiburger Krimipreis, dem Agatha-Christie-Krimipreis und dem 1. Deutschen E-Book-Preis ausgezeichnet. Mit seiner Frau, der Thrillerautorin Jutta Maria Herrmann, lebt er vor den Toren Berlins im brandenburgischen Panketal. 




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mit Wintertod ist dem Autor nach „Ein dunkler Sommer“ wieder ein sehr fesselnder Kriminalroman gelungen.
Auf verschiedenen Zeitsträngen geht es rasant zur Sache und man fragt sich wie sich die Stränge zusammenfügen. Vorab kann ich sagen, dass dies Thomas Nommensen Bestens gelungen ist.
Figuren und Schauplätze sind schön bildhaft beschrieben so, dass bei mir das Kopfkino recht schnell zu rattern begann.
Auch für Nicht-Berliner sind die Schauplätze gut nachvollziehbar und erlebbar.
Die Figuren wirken gut durchdacht und echt und besonders die Dialoge zwischen den beiden Ermittlern wussten zu gefallen.
Der Spannungsaufbau ist gut gelungen und steigert sich bis hin zum furiosen Finale immer mehr.
Die Atmosphäre ist recht düster und dies ist nicht nur dem Wetter dort geschuldet.
Das Buch ist dank des sehr schönen Schreibstil recht flott zu lesen und es fällt eher schwer es aus den Händen zu legen.
Für diesjenigen die gerne mitermitteln hat es der Autor nicht leicht gemacht, denn jedes Mal wenn ich dachte jetzt hast du ihn… Pustekuchen, wieder einmal hat Thomas Nommensen geschickt eine falsche Fährte gelegt und es beginnt von neuem. So muss ein moderner Kriminalroman geschrieben sein, das machte richtig Spaß diesen Roman zu lesen.
Wie auch schon für den ersten Roman des Autors vergebe ich auch hier die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung.
5 von 5 Sternen.






Unsere Bewertung:




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