Montag, 2. Januar 2017

Silvia Stolzenburg – Das Ende des Teufelsfürsten


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Format: Gebunden
Seitenzahl: 464 Seiten
Erscheinungsdatum: 29. Oktober 2014
Verlag: Bookspot Verlag
ISBN: 978-3937357867
Preis: 17,95 €
        




Der Klappentext:


Buda, März 1463
Als die vierzehnjährige Bojarentochter Floarea bei einem Bankett am Hof des ungarischen Königs plötzlich dem Mörder ihres Vaters gegenübersteht, werden alte Alpträume lebendig. Vlad Draculea, der entmachtete Woiwode der Walachei, ist zwar des Hochverrats beschuldigt worden. Doch seine Hinrichtung lässt auf sich warten. Anstatt ihn wie einen gemeinen Verbrecher zu behandeln, hat der König ihn unter Hausarrest gestellt und präsentiert ihn immer wieder als barbarische Attraktion an seinem Hof. Die Wut, der Hass und die Angst vor dem Ungeheuer, das über hunderttausend Menschen auf dem Gewissen hat, lassen Floarea den Plan schmieden, den Woiwoden zu töten. Auch wenn sie dadurch ihr eigenes Todesurteil unterschreibt.
Zur gleichen Zeit beschließt der fünfzehnjährige Carol, der Sohn von Vlad Draculea, endlich den Plan in die Tat umzusetzen, den er nach dem Fall seines Vaters gefasst hat: Er will herausfinden, ob seine ehemalige Spielgefährtin Floarea noch am Leben ist. Erbost über die Zustände am Hof seines Onkels Radu flieht er, als Sultan Mehmed ihn zum Befehlshaber seiner Armee von Panzerreitern ernennen will. Der Sultan setzt ein Kopfgeld auf ihn aus. Mit den Verfolgern auf den Fersen macht sich Carol auf zu einer Suche, die von Anfang an unter einem schlechten Stern steht …




Die Autorin:


Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie förmlich verschlungen. Viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz – sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Folglich lag nach meinem Studium der Anglistik und Germanistik nahe, es selbst mal mit dem Schreiben eines Romans zu versuchen. Und als ich einmal damit angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören…
Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, fahre ich Rennrad, grabe in Archiven oder recherchiere vor Ort bei Kripo, LKA, SEK und der Rechtsmedizin – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Drei meiner historischen Romane wurden mit dem HOMER ausgezeichnet: Der Teufelsfürst (2014) und Das Reich des Teufelsfürsten (2015) mit dem Goldenen HOMER, Töchter der Lagune mit dem Bronzenen HOMER (2014)




Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

„Das Ende des Teufelsfürsten“ ist der dritte Teil der Trilogie um Vlad Draculea und wie ich finde ein würdiger Abschluss.
Wer bei der Story um Vlad Draculea noch Vampiren sucht ist hier auf dem Holzweg, denn damit hat das Buch rein Garnichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um ein Buch welches Vlad Draculea den Lesern näherbringen soll und zeigt wie er wirklich gewesen sein könnte.
Die Figuren und Schauplätze sind wie man es von Silvia Stolzenburg kennt wieder sehr plastisch dargestellt und es ist wie nahezu jedes Mal so, dass bei mir das Kopfkino zu rattern beginnt.
Neben den altbekannten Figuren steigen auch einige neue Figuren in und auch diese wirken sehr glaubhaft.
Neben sehr schönen Dialogen sind es auch wieder die Beschreibungen der Schauplätze die das Buch auch wieder zu etwas Besonderem machen. Nicht zu vergessen natürlich auch die Geschichte die uns die Autorin näherbringt. Die Geschichte Ungarns im 15. Jahrhundert.
Neben den fiktiven Figuren lernen wir auch die realen Figuren kennen und lernen vielleicht auch in wenig darüber warum sie so handelten.
Es ist wieder ein Buch das man nicht aus den Händen legen möchte, weil es in Buch ist welches den Leser gedanklich in das 15. Jahrhundert entführt und ihn so der Realität entfliehen lässt.
Ich meine, es ist Silvia Stolzenburg wieder gelungen ein Buch zu schreiben welches ihre Leser wieder voll und ganz begeistern konnte.
Für mich sind da volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!




 Unsere Bewertung:



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