Montag, 13. Februar 2017

Hanna Caspian – Die Kirschvilla

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2016
Verlag: Heyne Verlag
ISBN: 978-3453419551
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Isabell und ihre Großmutter Pauline treten ein Erbe in Köln an – Paulines Geburtshaus. Doch die alte Villa am Rheinufer birgt dunkle Geheimnisse. Bald sieht sich Isabell mit der Frage konfrontiert, ob ihr Liebesglück mit den Geheimnissen ihrer Familie zusammenhängt. Denn ausgerechnet Julius, Isabells neue Liebe, scheint tief in die schmerzliche Familientragödie verstrickt. Doch schließlich geben zwei Tagebücher aus den 1920er-Jahren, die die Zeit überdauert haben, Auskunft über die schockierenden Geschehnisse am Rheinufer – und über Wahrheiten, die niemand gerne über seine Familie erfährt.




Die Autorin:


Hinter Hanna Caspian verbirgt sich eine erfolgreiche deutsche Autorin, die ihr Herz ans Rheinland verloren hat. Ihre Liebesromane behandeln spannende Themen der vergessenen deutschen Geschichte. Hanna Caspian studierte Literaturwissenschaften und Sprachen. Mit ihrem Mann wohnt und arbeitet sie dort, wo auch ihr neuer Roman spielt – in unmittelbarer Nähe zum Rhein.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Nach den ersten einhundert Seiten dachte ich so bei mir „Das Buch ist so schön und bewegend“ es wäre schade dies jetzt im Galopp runterzulesen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, jeden Tag nur ein paar wenige Seiten zu lesen. Und so konnte ich das Buch auf mehr als 4 Wochen verteilt genießen. Im Nachhinein betrachtet war dies eine richtig gute Entscheidung.
Das Buch erstreckt sich über drei Erzählstränge die im heute, in den neunzehnhundertzwanzigern und in und um den zweiten Weltkrieg handeln. Jeder Strang für sich ist schon eine schöne und spannende Geschichte, doch zusammen konnte mich das Buch wirklich begeistern.
Was mich jedoch wirklich überrascht hat, dass der Verlag das Buch als reine Liebesgeschichte verkaufen will.
Klar ist es vorrangig eine Liebesgeschichte, doch es ist vielmehr als nur das. Es ist eine wirklich wunderschöne Familiensaga, die aus den gefundenen Tagebüchern, aber auch aus Großmutter Paulines Erinnerungen ihre Spannung zieht. Also liebe männlichen Leser, keine Angst und ran an das Buch.
Hanna Caspian gelingt es dank ihrer wirklich sehr bildhaften Beschreibung der Figuren und Schauplätze, dem Leser einen bunten farbenfrohen Film in den Kopf zu pflanzen. Und so erscheint es dem Leser als sei er nicht außen vor sondern als stünde er mitten in der Story.
Die Autorin hat, so habe ich das Gefühl, das Buch weniger geschrieben, sondern viel mehr hat sie es komponiert. Jedes Detail passt wie in ein Mosaik und könnte man über ein Buch sagen es sei Perfekt, für „Die Kirschvilla“ würde dies zutreffen.
Einziger Kritikpunkt von meiner Seite, es war viel zu kurz, ich hätte gerne weitergelesen.
Ich kann für das Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen, auch für Männer.
Und vergebe die hochverdiente Höchstpunktzahl von 5 Sternen von 5.




Unsere Bewertung:




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