Dienstag, 28. März 2017

Jussi Adler-Olsen - Selfies

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 576 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. März 2017
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
ISBN: 978-3423281072
Preis: 23,00 €




Der Klappentext:


Der siebte Fall für das Sonderdezernat Q
Vizepolizeikommissar Carl Mørck wird zur Aufklärung eines brutalen Todesfalls von der Mordkommission in Kopenhagen hinzugezogen. Wie sich herausstellt, gibt es eine Verbindung zu einem mehrere Jahre zurückliegenden und ausgesprochen brisanten cold case, aus dem sich schwerwiegende Konsequenzen für die aktuellen Ermittlungen ergeben. Ausgerechnet jetzt geht es Carls Assistentin Rose sehr schlecht. Sie wird von grauenhaften Erinnerungen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Rose kämpft mit aller Macht dagegen an – und gegen das Dunkel, in dem sie zu ertrinken droht. Welche Rolle spielen die jungen Frauen Michelle, Jasmin und Denise, die sich zu einem starken und hochexplosiven Kleeblatt verbündet haben?





Der Autor:


Jussi Adler-Olsen wurde am 2. August 1950 unter dem bürgerlichen Namen Carl Valdemar Jussi Henry Adler-Olsen in Kopenhagen geboren. Er studierte Medizin, Soziologie, Politische Geschichte und Film. Bevor er 1995 mit dem Schreiben begann, arbeitete er in verschiedensten Berufen: als Redakteur für Magazine und Comics, als Koordinator der dänischen Friedensbewegung, war Verlagschef im Bonnier-Wochenblatt TV Guiden und Aufsichtsratsvorsitzender bei verschiedenen Energiekonzernen. Sein Hobby: Das Renovieren alter Häuser. Er ist verheiratet und Vater eines Sohnes.
1997 erschien sein erster Roman ›Das Alphabethaus‹. Er erreichte in Schweden, Holland und Finnland, Spanien, Südamerika und Norwegen sofort die Spitzen der Bestsellerlisten. Es folgten die Romane ›Firmaknuseren‹ (2003) und ›Das Washington Dekret‹ (2006), bevor Jussi Adler-Olsen 2007 mit dem ersten Fall für Carl Mørck, ›Erbarmen. Die Frau im Bunker‹, einen Riesenerfolg hatte. 2008 stürmte er auch mit ›Schändung. Fasanentöter‹, dem zweiten Fall für Carl Mørck, die Bestsellerlisten, es folgten 2009 ›Erlösung. Flaschenpost von P‹, der dritte Fall für Carl Mørck, 2010 ›Verachtung. Akte 64‹, der vierte Fall für Carl Mørck, 2013 ›Erwartung. Der Marco-Effekt‹, der fünfte Fall für Carl Mørck und im März 2015 mit ›Verheißung. Der Grenzenlose‹ der sechste Fall für das Sonderdezernat Q in Deutschland. Der Thriller ›TAKEOVER. Und sie dankte den Göttern‹ erschien im Oktober 2015 in Deutschland. Im März 2017 erscheint ›Selfies‹, der siebte Fall für das Sonderdezernat Q.
Die auf zehn Teile angelegte Carl-Mørck-Serie wird seit 2012 im Rahmen einer europäischen Co-Produktion (Zentropa und ZDF) für Kino und Fernsehen verfilmt. Die Verfilmungen von ›Erbarmen‹ (2013) und ›Schändung‹ (2014) wurden Riesenerfolge. 2015 kam ›Erlösung‹ ins Kino.
Jussi Adler-Olsens Werk wurde bereits mit vielen angesehenen Literaturpreisen im In- und Ausland ausgezeichnet, u. a. mit dem Harald-Mogensen-Krimipreis 2009 für ›Erlösung‹, dem Reader’s Bookprize 2010, einem der bedeutendsten Literaturpreise Dänemarks, dem Glass Key Award 2010 – dem bedeutendsten Krimipreis Skandinaviens. Jussi Adler-Olsen ist außerdem Preisträger des Goldenen Lorbeers 2011, der wichtigsten literarischen Auszeichnung Dänemarks für das Gesamtwerk eines Autors, in Frankreich erhielt er bereits mehrmals in Folge den Elle-Leserpreis. Für ›Erbarmen‹, den Auftakt seiner Thriller-Reihe um Carl Mørck vom Sonderdezernat Q, erhielt Jussi Adler-Olsen 2012 den Barry Award in der Kategorie ›Bester Roman‹. Im März 2015 wurde er mit dem Ripper Award ausgezeichnet - dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Nachdem der Sechste Band doch ein klein wenig schwächer war, mich jedoch immer noch sehr gut unterhalten konnte, hat Adler-Olsen mit Band sieben nochmals eine Schippe draufgelegt. Schwierig für mich, weiß ich doch jetzt nicht wie ich das Buch bewerten soll.
Geschickte Wendungen und die gewohnt kritische Vorgehensweise machen diesen Thriller so genial.
Mehrere Erzählstränge, davon dieses Mal einer der sich mehr oder weniger in der Hauptsache um Rose, einer der Ermittlerinnen, dreht. Für mich war es von Anfang an sehr spannend wie es Adler-Olsen gelingt diese miteinander zu verweben. Vorab kann ich sagen, es ist wieder Bestens gelungen, so dass hinterher keine Fragen offen blieben.
Wie man es gewohnt ist erzählt Adler-Olsen die Geschichte so spannend, das der Leser neugierig bleibt, neugierig auf die folgenden Seiten und Kapitel. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es wirklich sehr schwer fällt das Buch aus der Hand zu legen.
Bildhaft beschreibt er die Figuren und Schauplätze, so sehr das beides zu leben scheint. Viele der Figuren sind so fein gezeichnet, auch die Nebendarsteller, dass sie einem vorkommen als wäre sie die Nachbarn oder Arbeitskollegen. Jeder mit seinen Macken, Ecken und Kanten, doch keiner irgendwie wie weichgespült, also wie als wären es künstliche Figuren.
Bei Jussi Adler-Olsen wirkt alles echt und ehrlich und genau das ist es was seine vielen treuen Fans vielleicht erklärt. Es wirkt nicht so als wenn er die sich die Story ausgedacht hat, sondern vielmehr als wenn er die Geschichten erlebt hat.
Und so wird es bei ihm nie langweilig, auch nicht nach der Lektüre des nunmehr siebten Bandes der Reihe um das Dezernat Q. Langsam aber sicher gehen mir die Superlative aus um seine Bücher zu lobpreisen. 
Für mich ist das eine klare Kauf- und Leseempfehlung!





Unsere Bewertung:



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Sonntag, 26. März 2017

Tilman Röhrig – Die Flügel der Freiheit

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Format: Gebunden
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: 04. Oktober 2016
Verlag: Pendo Verlag
ISBN: 978-3866123342
Preis: 20,00 €




Der Klappentext:


Wie viel bist du bereit, für deine Ideen zu opfern?
Es hat geschneit. Auf den Wehrmauern liegt weißer Schimmer, als Barthel die Wartburg erreicht. Im Auftrag seines Meisters Lucas Cranach soll er Briefe an Martin Luther überbringen. Wie befürchtet erhält Luther Nachricht, dass radikale Kräfte seine Reformation gefährden. Deshalb will er so schnell es geht nach Wittenberg zurückkehren. Während es ihm dort gelingt, seine Schriften und Predigten endlich praktisch umzusetzen, erstarken seine Gegenspieler wieder. Vor allem sein einstiger Weggefährte Thomas Müntzer begibt sich auf einen riskanten Weg, er fordert den Aufstand gegen die weltliche Obrigkeit. Ein Weg, der viele Menschen in größte Gefahr bringt. Nicht zuletzt den Gesellen Barthel und seine Liebste Dorothea. Die Lage spitzt sich mehr und mehr zu. Luther beschließt, den Kampf gegen Müntzer aufzunehmen.





Der Autor:


Tilman Röhrig, geboren 1945, lebt in der Nähe von Köln. Der ausgebildete Schauspieler ist seit über vier Jahrzehnten als freier Schriftsteller tätig. Die größten Erfolge brachten ihm seine historischen Romane, die allesamt Bestseller und vielfach übersetzt wurden. Für sein literarisches Werk erhielt der Autor, dessen lebendige Lesungen begeistern, zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Rheinischen Kulturpreis.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Vorab kann ich sagen, dass mich der Autor mit seinem Buch sehr gut unterhalten konnte. Zugegeben der Schreibstil war etwas gewöhnungsbedürftig, doch das war nach einigen Seiten schnell passiert.
Dank der schönen Beschreibung der Figuren und der Schauplätze gelang es leicht, sich in die Figuren hineinzuversetzen.
Auch wenn der eine oder andere Satz in den Dialogen etwas merkwürdig daherkam, weil ich mir das eine oder andere Wort damals nicht so vorstellen kann, waren es gerade die Dialoge die mich gefesselt haben. Aber dies ist nur meine persönliche Meinung und es mag durchaus sein, dass ich mich da irre.
Das Buch ist ein Buch welches man nicht in einem Rutsch schnell weg lesen sollte, es ist eher ein Buch dessen Lektüre man genießen sollte.
Mir kam es so vor als wäre ich mit in die Zeit gereist und es war als liefe vor meinem inneren Auge ein farbenfroher Film ab.
Ich bin ein Fan von historischen Romanen die einem noch das eine oder andere Wissenswerte über die historisch belegbaren Figuren verraten. Dies ist Tilman Röhrig hier aufs Beste gelungen, dafür herzlichen Dank!
Die Spannung ist sehr gut aufgebaut und ist auf einem fast durchgehend hohen Niveau.
Ich glaube dass sich andere Autoren die ebenfalls ein Buch zu diesem Thema veröffentlichen, sich mit diesem Buch messen lassen müssen.
Ich kann für das Buch gerne eine Empfehlung aussprechen. Und vergebe hochverdiente 5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:




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Dienstag, 21. März 2017

Die Überlebenden von Sagunt - Jonathan Lerros


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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 350 Seiten
Erscheinungsdatum: 09. August 2016
Verlag: Amazon Publishing Verlag
ISBN: 978-1503939929
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


Die vierzehnjährigen Zwillingsgeschwister Eirene und Kimon haben Glück im Unglück: Ihre Heimatstadt Sagunt wird von karthagischen Truppen komplett zerstört, die Bewohner werden getötet oder versklavt. Doch Synbalos, der oberste Feldarzt der karthagischen Armee, ist den beiden wohlgesonnen und nimmt sie unter seine Fittiche.
Kimon ist Feuer und Flamme für den Beruf des Wundarztes, Eirene wird die persönliche Leibdienerin der geheimnisumwitterten Dido, Besitzerin des vornehmsten Bordells der Stadt. Die Geschwister haben gerade erst damit begonnen, sich in ihrem neuen Leben einzurichten, als sie unwissentlich in ein von den Römern inszeniertes Mordkomplott gegen den Heerführer Hannibal hineingezogen werden.





Der Autor:


Mina Baites alias Iris Klockmann ist eine Geschichtenerzählerin.

Jonathan Lerros ist das Pseudonym eines Autors, der bereits mehr als zwanzig vorwiegend mittelalterliche Historienromane veröffentlicht hat. Mit „Die Überlebenden von Sagunt“, Auftakt einer Reihe um das epische Ringen des Karthagers Hannibal gegen Rom, betritt er nun die Schlachtfelder der Antike.
Lerros lebt mit seiner Frau in der Nähe von Köln.

https://www.facebook.com/JonathanLerros





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mir ist das Buch auf der Buchmesse aufgefallen und da war klar für mich dass ich es lesen möchte. Nein vielleicht eher lesen muss!
Und meine Ahnung hat mich nicht getäuscht, ich habe direkt einen neuen Lieblingsautor für mich entdeckt.
Der Schreibstil von Jonathan Lerros ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Figuren und die Schauplätze sind sehr bildhaft beschrieben, so dass es nicht schwer fällt sich in die Figuren hinein zu versetzen. Sehr gut festgehalten ist die Atmosphäre der damaligen Zeit, dass man sich es sehr gut vorstellen kann wie man seinerzeit gelebt hat.
Neben der Geschichtlichen Story ist in Buch eine schöne Liebesgeschichte verwoben die man sich durchaus genau so hätte vorstellen können.
Mir erscheint das Buch mehr wie eine Erzählung über den „Privaten“ Hannibal, doch auch der Feldherr kommt hier nicht zu kurz. Daher bin ich auch sehr gespannt wie die möglichen folgenden Teile des Buches aufgebaut sind, sieht man da eher den Feldherrn oder auch wieder den Privaten Hannibal?
Die Story an sich ist von Beginn an sehr spannend und es fiel schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Insgesamt fühlte ich mich von Beginn bis zur letzten Seiten sehr gut unterhalten und ich vergebe für das Buch 4,5 von 5 Sternen.





Unsere Bewertung:




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Montag, 20. März 2017

Mina Baites – Die silberne Spieldose

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. März 2017
Verlag: Tinte & Feder Verlag
ISBN: 978-1477824511
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


»Für Paul, in Liebe«, so lautet die Widmung, die der jüdische Silberschmied Johann Blumenthal aus Hamburg 1914 für seinen Sohn auf eine Spieldose graviert. Es ist sein Abschiedsgeschenk, denn Johann meldet sich freiwillig in den Kriegsdienst, um für seine geliebte Heimat zu kämpfen. Das kostbare Andenken seines Vaters wird für Paul und seine Kinder zu einem Symbol für Hoffnung und Zusammenhalt, während der Hass auf sein Volk wächst und sich die Schlinge um die renommierte Juwelierfamilie enger zieht. Das Erbstück wird den Blumenthals Trost schenken, sie in Gefahr bringen und eines Tages trennen. Bis es fast fünfzig Jahre später über Schicksalswege in die Hände der jungen Londonerin Lilian Morrison gerät und sich die silberne Spieldose ihrer älteren Schwester jede Nacht wie ein ungebetener Gast in ihre Träume schleicht. Doch was hat das kostbare Andenken der Familie Blumenthal mit ihr zu tun?





Die Autorin:


Mina Baites alias Iris Klockmann ist eine Geschichtenerzählerin.

Als kleines Mädchen unterhielt sie ihre Familie mit kindlichen Abenteuern und konnte es kaum erwarten, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Mit sieben verschlang sie so viele Bücher, dass sie ihre Eltern schier zur Verzweiflung brachte.

Doch erst viel später, sie hatte längst selbst Kinder, fand sie Raum und Zeit, um ihre unzähligen Ideen aufzuschreiben. Sehr zur Freude ihrer Töchter, denn so gingen die ausgedachten Gutenachtgeschichten nicht verloren.

Seit gut zehn Jahren veröffentlicht die erfolgreiche Schriftstellerin zeitgenössische und historische Romane. Zwei ihrer Kurzgeschichten erschienen bereits in den USA bei Dover Publications, New York.Quelle: 
https://www.amazon.de/Mina-Baites/e/B01MZ4Y9L7/ref=dp_byline_cont_book_1





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mina Baites ist das Pseudonym der Autorin Iris Klockmann. Als Mina Baites schrieb sie die Geschichte um die jüdische Familie Blumenthal in der Zeit von 1914 bis in die sechziger Jahre.
Es ist eine wirklich sehr berührende Geschichte. Die Autorin beschreibt darin auch de Repressalien während der Nazidiktatur, ohne jedoch da zu sehr ins Detail zu gehen. Ich glaube die eigne Phantasie wird den Rest da schon  hinzufügen können.
Sie beschreibt die Not nach dem ersten Weltkrieg, den aufkommenden Rassismus und die Atmosphäre jener Jahre sehr gut. Und so hat man als Leser das Gefühl mitten in der Zeit, mitten in diesen dunklen Jahren für Deutschland und insbesondere für den jüdischen Bevölkerungsanteil, zu stehen. Man spürt in jeder Zeile die Angst der Protagonisten und im Leser wächst so immer mehr der Hass auf die Täter.
Es gelingt der Autorin schon recht früh den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Und schnell ist der „Point of no return“ erreicht, also der Punkt ab dem man das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen kann.
Die Figuren und Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben, dass man sich das alles wirklich sehr gut vorstellen kann. Man wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen und wird es mit der letzten Seite losgelassen.
Ich glaube dieses Buch ist wichtig um nie zu vergessen welche Verbrecher unser Land einst regiert haben. Und ich denke, dass Mina Baites damit auch den vielen Opfern des Nationalsozialismus ein literarisches Denkmal gesetzt hat.
Ich bedanke mich recht herzlich für dieses wahnsinnig berührende Buch.
Für mich sind das 5 von 5 Sternen und eine Lese- und Kaufempfehlung.





Unsere Bewertung:




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Dieter Aurass – Frankfurter Kaddisch

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 343 Seiten
Erscheinungsdatum: 06. Juli 2016
Verlag: Gmeiner-Verlag
ISBN: 978-3839219591
Preis: 11,99 €




Der Klappentext:


VERGELTUNG
  
Drei ebenso mysteriöse wie spektakuläre Selbstmorde älterer jüdischer Mitbürger geben der Frankfurter Mordkommission Rätsel auf. Der junge Hauptkommissar Gregor Mandelbaum wird aufgrund seiner jüdischen Abstammung mit den Ermittlungen beauftragt. Der an einer leichten Form von Autismus leidende, aber hochintelligente Ermittler erkennt schnell die Handschrift eines Serienkillers. Ein Tatmotiv ist für ihn und sein Team jedoch noch weit entfernt – fast ein ganzes Menschenleben.





Der Autor:


Dieter Aurass wurde 1955 in Frankfurt am Main geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur begann er seine 41 Jahre andauernde Karriere bei der Polizei. Die ersten 30 Jahre war er als Ermittler des Bundeskriminalamtes in den Bereichen Terrorismusbekämpfung und Spionageabwehr tätig. Die letzten elf Jahre arbeitete er im IT-Management der Bundespolizei. Seit zwei Jahren schreibt er in seiner Freizeit Kriminalromane; mit dem vorliegenden Buch liefert er sein Debüt. Er ist seit 30 Jahren in zweiter Ehe verheiratet und lebt mit seiner Frau und einer Boston-Terrier-Hündin in Mülheim-Kärlich bei Koblenz am Rhein.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Das Buch erstaunt mich, denn es ist ein Debütroman von einem Schriftsteller, der so rein vom Lesen her eher ein alter Hase zu sein scheint. Das Buch ist in meinen Augen eine runde Sache, denn das für einen Kriminalroman notwendige Gefühl für die Spannung liegt dem Autor offensichtlich im Blut.
Die ersten Seiten interessant aber noch nicht spannend, aber es lohnt sich dabei zu bleiben, denn irgendwann holte mich der Autor dann auch ab und ab da war es schwierig das Buch aus den Händen zu legen. Der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil und der Spannungsbogen macht den Leser dann neugierig wie es denn weitergeht. Was kann einem Autor Besseres passieren als wenn er so schreibt dass seine Leser neugierig bleiben auf das folgende.
Die Figuren haben meiner Meinung nach die notwenige Tiefe und wirken so lebendig, dass es einem Vorkommt man wäre mitten in der Story.
Ebenfalls sehr schön beschrieben sind die Schauplätze, so dass man diese vor Ort durchaus leicht wiedererkennen könnte.
Für mich war das ein Buch welches kein Debütroman zu sein scheint, sondern von einem Autor der hier sein fünftes, sechstes oder siebtes Buch präsentiert. Es hatte keine größeren Längen und ließ sich sehr flüssig lesen.
Alles in allem ein wirklich sehr gut gelungenes Debüt, für das ich sehr gerne eine Kauf- und Leseempfehlung aussprechen kann.
Unsere Wertung: 5 von 5 Sternen.





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Mittwoch, 15. März 2017

Nicholas Sansbury Smith -The Extinction Cycle – Buch 2: Mutierte Bestien

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 384 Seiten
Erscheinungsdatum: 10. Januar 2017
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865524966
Preis: 13,95€




Der Klappentext:


In den Geheimlabors des amerikanischen Militärs gerät eine Biowaffe außer Kontrolle. Innerhalb von Tagen rast die Pest um den Globus und rottet den größten Teil der Menschheit aus.
Buch 2: Das VX99-Virus lässt die Infizierten nun auch körperlich zu Bestien mutieren: Sie entwickeln Saugnäpfe, Klauen, können im Dunkeln sehen und wie Insekten Wände hochkrabbeln ... Der Untergang der Menschheit steht bevor.
Wir müssen einen grausamen Preis zahlen!

Diese Serie erreichte in den USA Bestsellerstatus und wird gefeiert als genialer Vorreiter eines neuen Genres.





Der Autor:


Nicholas Sansbury Smith gab vor einigen Jahren seinen Job in der Verwaltung einer Stadt in Iowa auf, um sich ganz seiner wahren Leidenschaft zu widmen: dem Schreiben.
Inzwischen hat er mehrere postapokalyptische Romane veröffentlicht. Die Reihe THE EXTINCTION CYCLE (bisher 6 Bände) erreichte Bestsellerstatus und wird gefeiert als genialer Vorreiter eines neuen Genres.
Nicholas lebt mit seiner Familie und einigen geretteten Tieren in Des Moines, Iowa, und wenn er gerade mal nicht seinen Weltuntergangsfantasien nachgeht, nimmt er an Triathlon-Wettkämpfen teil.





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

The Extinction Cycle – Mutierte Bestien ist der zweite Band einer Buchreihe, die hier eins zu eins wie in den USA übernommen wurden. In den USA sind bislang 6 Teile  erschienen, die auch alle vom Festa Verlag in deutscher Sprache veröffentlicht werden sollen.
Das Buch ist eine Dystopie und ein Horrorschocker zugleich und es beschreibt die Folgen einer viralen Zombieapocalypse.
Ging es im ersten Band hauptsächlich darum die Folgen der Epidemie zu beschreiben und wie dadurch die Menschheit aus den Städten herausgedrängt wurde, geht es hier im zweiten Band um den verzweifelten Versuch, diese Städte zurückzugewinnen. So ganz so einfach wie es sich das Militär vorstellt scheint dies nicht zu sein.
Dieser zweite Band scheint mir noch stärker zu sein wie der erste. Besonders die Action bzw Kampfszenen sind hier noch besser dargestellt. Gefechte zwischen Mutanten und Menschen und der verzweifelte Versuch Überlebende zu finden und zu retten stehen hier im Mittelpunkt.
Der Schreibstil ist wieder so fesselnd, dass es für mich unmöglich war das Buch beiseite zu legen. Selbst wenn ich mitten in der Nacht aufwachte ging mein erster Griff zum Buch und zumindest ein paar wenige Seiten wurden gelesen.
Dem Autor gelingt es aufs Beste dem Leser Bilder in den Kopf zu setzen, die zugleich das Kopfkino zu rattern beginnen lassen.
Es scheint so, als wären es genau diese Bilder die der Autor selbst beim Schreiben vor seinem inneren Auge hatte, so plastisch erscheinen die Figuren, Mutanten und Schauplätze.
Für mich ist diese Reihe ganz großes Kino und ich freue mich schon heute auf die Lektüre des dritten Bandes.
Volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.





Unsere Bewertung:




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