Montag, 20. März 2017

Mina Baites – Die silberne Spieldose

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Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 320 Seiten
Erscheinungsdatum: 07. März 2017
Verlag: Tinte & Feder Verlag
ISBN: 978-1477824511
Preis: 9,99 €




Der Klappentext:


»Für Paul, in Liebe«, so lautet die Widmung, die der jüdische Silberschmied Johann Blumenthal aus Hamburg 1914 für seinen Sohn auf eine Spieldose graviert. Es ist sein Abschiedsgeschenk, denn Johann meldet sich freiwillig in den Kriegsdienst, um für seine geliebte Heimat zu kämpfen. Das kostbare Andenken seines Vaters wird für Paul und seine Kinder zu einem Symbol für Hoffnung und Zusammenhalt, während der Hass auf sein Volk wächst und sich die Schlinge um die renommierte Juwelierfamilie enger zieht. Das Erbstück wird den Blumenthals Trost schenken, sie in Gefahr bringen und eines Tages trennen. Bis es fast fünfzig Jahre später über Schicksalswege in die Hände der jungen Londonerin Lilian Morrison gerät und sich die silberne Spieldose ihrer älteren Schwester jede Nacht wie ein ungebetener Gast in ihre Träume schleicht. Doch was hat das kostbare Andenken der Familie Blumenthal mit ihr zu tun?





Die Autorin:


Mina Baites alias Iris Klockmann ist eine Geschichtenerzählerin.

Als kleines Mädchen unterhielt sie ihre Familie mit kindlichen Abenteuern und konnte es kaum erwarten, endlich selbst lesen und schreiben zu können. Mit sieben verschlang sie so viele Bücher, dass sie ihre Eltern schier zur Verzweiflung brachte.

Doch erst viel später, sie hatte längst selbst Kinder, fand sie Raum und Zeit, um ihre unzähligen Ideen aufzuschreiben. Sehr zur Freude ihrer Töchter, denn so gingen die ausgedachten Gutenachtgeschichten nicht verloren.

Seit gut zehn Jahren veröffentlicht die erfolgreiche Schriftstellerin zeitgenössische und historische Romane. Zwei ihrer Kurzgeschichten erschienen bereits in den USA bei Dover Publications, New York.Quelle: 
https://www.amazon.de/Mina-Baites/e/B01MZ4Y9L7/ref=dp_byline_cont_book_1





Die Rezension:  


Gelesen und rezensiert von unclethom

Mina Baites ist das Pseudonym der Autorin Iris Klockmann. Als Mina Baites schrieb sie die Geschichte um die jüdische Familie Blumenthal in der Zeit von 1914 bis in die sechziger Jahre.
Es ist eine wirklich sehr berührende Geschichte. Die Autorin beschreibt darin auch de Repressalien während der Nazidiktatur, ohne jedoch da zu sehr ins Detail zu gehen. Ich glaube die eigne Phantasie wird den Rest da schon  hinzufügen können.
Sie beschreibt die Not nach dem ersten Weltkrieg, den aufkommenden Rassismus und die Atmosphäre jener Jahre sehr gut. Und so hat man als Leser das Gefühl mitten in der Zeit, mitten in diesen dunklen Jahren für Deutschland und insbesondere für den jüdischen Bevölkerungsanteil, zu stehen. Man spürt in jeder Zeile die Angst der Protagonisten und im Leser wächst so immer mehr der Hass auf die Täter.
Es gelingt der Autorin schon recht früh den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Und schnell ist der „Point of no return“ erreicht, also der Punkt ab dem man das Buch nur sehr schwer aus den Händen legen kann.
Die Figuren und Schauplätze sind sehr plastisch beschrieben, dass man sich das alles wirklich sehr gut vorstellen kann. Man wird regelrecht in die Geschichte hineingezogen und wird es mit der letzten Seite losgelassen.
Ich glaube dieses Buch ist wichtig um nie zu vergessen welche Verbrecher unser Land einst regiert haben. Und ich denke, dass Mina Baites damit auch den vielen Opfern des Nationalsozialismus ein literarisches Denkmal gesetzt hat.
Ich bedanke mich recht herzlich für dieses wahnsinnig berührende Buch.
Für mich sind das 5 von 5 Sternen und eine Lese- und Kaufempfehlung.





Unsere Bewertung:




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